Niger

An der Quelle des Friedens
Konflikte zwischen sesshaften Landwirt*innen und nomadischen Viehhirt*innen gibt es in Niger schon seit Jahrhunderten. Doch der Klimawandel verändert die Zyklen der Natur gravierend. Der ZFD und seine Partner unterstützen beide Seiten, im Dialog einvernehmliche Lösungen zu finden. 
Bild von Jonas Rüger

Kolumbien

Ohne Gewalt gegen Gewalt?
Trotz Friedensabkommens mit der ehemaligen FARC-Guerilla kommt Kolumbien nicht zur Ruhe. Umweltaktivist*innen leben gefährlich und immer wieder kommt es zu Übergriffen auf die Zivilbevölkerung. Jonas Rüger vom ZFD-Träger AGIAMONDO erklärt, weshalb die Arbeit des Zivilen Friedensdienstes vor Ort heute wichtiger denn je ist.

Kreative Ideen für Jugendliche

Sierra Leone
Die ZFD-Fachkraft Rebecca Petz arbeitete in Sierra Leone mit dem West African Youth Network (WAYN) zusammen. Die Organisation von jungen Menschen für junge Menschen in Freetown engagiert sich für friedliche Konfliktlösungen und für die politische Partizipation von jungen Menschen. 

Libanon

Friedensarbeit in herausfordernden Zeiten
Auch 15 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs im Libanon steht die Zivilgesellschaft durch bewaffnete Konflikte und wirtschaftliche Krisen unter enormem Druck. Der Zivile Friedensdienst und seine Partnerorganisationen stärken die Menschen vor Ort. 

Podcast

Jetzt mal ganz friedlich
Krieg vom Zaun brechen geht einfach. Aber wie macht man eigentlich Frieden? Jule Koch und Sebastian Niesar sprechen mit Kolleg*innen, die das versuchen. Im Podcast „Jetzt mal ganz friedlich“ erzählen sie Geschichten aus der internationalen Friedensarbeit. 
Bild von GIZ

Uganda

Auf Sendung für den Frieden
Etop FM ist ein beliebter Radiosender in der Region Teso im Norden Ugandas. Mitarbeiter*innen des Senders nahmen kürzlich an einer Schulung im Bereich friedens- und konfliktsensibler Journalismus teil. 
Bild von usembassykyiv/Wikimedia Commons

Zwischen Schulglocke und Luftalarm

Ukraine
Gespräche und Mediation schlichten Konflikte zwischen Schüler*innen und sorgen für ein sicheres und emphatisches Umfeld: 28 Schulen in der Ukraine nehmen am „Peaceful School“-Programm teil, das durch den ZFD unterstützt wird. 

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

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Konsortium ZFD: Empfehlungen an die neue Bundesregierung

Bewährte Programme für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung wie der Zivile Friedensdienst müssen gestärkt und ausgebaut werden. Dies muss im zukünftigen Regierungshandeln von CDU/CSU und SPD verankert werden.

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Ukraine: Zwischen Schulglocke und Luftalarm

28 Schulen in der Ukraine nehmen am „Peaceful School“-Programm teil, um für einen sicheren Alltag und konstruktiven Umgang mit Konflikten zu sorgen. Unterstützt wird das Programm vom ZFD-Träger Pro Peace. Doch der Alltag des Krieges holt Schüler*innen und Lehrkräfte immer wieder ein.

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Nepal: Vom Schicksalsschlag zum Botschafter des Friedens

Surendra Khatri aus Nepal wurde während des Bürgerkriegs in seinem Land durch eine Bombe schwer verletzt. Beide Hände mussten amputiert werden. Heute setzt er sich als Vorsitzender des Nationalen Netzwerks für Konfliktopfer mit Behinderung für Frieden und Verständigung ein.

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Interview: Rückblick auf über 20 Jahre Friedensarbeit

Manfred Rink arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Fachkraft und Koordinator für den ZFD-Träger AGIAMONDO in Westafrika. Im Interview spricht er über Veränderungen in der Friedensarbeit und deren Auswirkungen auf globale Themen, wie er sie persönlich wahrgenommen hat.

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Guatemala: Gedenken an die Opfer des Bürgerkriegs

200.000 Menschen verloren im guatemaltekischen Bürgerkrieg zwischen 1960 und 1996 ihr Leben und 45.000 Personen gelten bis heute als vermisst. Mit einem Buch und einer virtuellen Gedenkstätte erinnert die ZFD-Partnerorganisation ODHAG die guamaltekische Gesellschaft an die eigene Geschichte.