Bildungsarbeit als Friedensarbeit

Friedensfilmpreis für "Favoriten"
Eine Grundschulklasse, viele unterschiedliche Migrationsgeschichten und eine engagierte Lehrerein: Der Dokumentarfilm „Favoriten“ hat den Friedensfilmpreis im Rahmen der 74. Berlinale gewonnen.

Kolumbien

Erinnerungsarbeit
Kolumbien erlebte über 60 Jahre Bürgerkrieg. Auch nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens 2016 kommt es immer wieder zu neuer Gewalt. Wie kolumbianische Partnerorganisationen damit umgehen, erfuhren die Teilnehmer*innen eines internationalen Erfahrungsaustauschs.

Uganda

Honig für den Frieden
Klimasensible Einkommensmöglichkeiten schaffen und zugleich Konflikte entschärfen: In Uganda setzt sich die ZFD-Partnerorganisation Facilitation for Peace and Development für Frieden und Ressourcenschutz ein. 

Gewaltfrei für Umwelt und Menschenrechte

Lesbia Artola aus Guatemala, JLO Cordova aus Honduras und Kate Wangui aus Kenia sind Menschenrechtsverteidiger*innen. Der ZFD setzt sich für den Schutz von Menschen ein, die sich gewaltfrei für die Umwelt und die Rechte ihrer Gemeinschaften engagieren.

Guatemala

Lebendige Erinnerungen
Der ZFD unterstützt das historische Archiv GAM in Guatemala City, das die Erinnerung an die Verschwundenen des Bürgerkriegs in Guatemala bewahrt und zur Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen beiträgt.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten mehr als 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

uno.jpg

Weltfriedenstag 2022: Rassismus beenden, Frieden aufbauen

Am 21. September wird weltweit der Internationale Tag des Friedens begangen. Die Vereinten Nationen widmen ihn 2022 dem Engagement gegen Rassismus. Auch der Zivile Friedendienst und seine Partner setzen sich in ihren Projekten tagtäglich für Verständigung und gegen Diskriminierung ein.

hub-aktuelles-transformation.jpg

Klimakrise: Wege zur Transformation

50 Jahre nach „Die Grenzen des Wachstums“ hat der Club of Rome den Bericht „Earth for All – Ein Survivalguide für unseren Planeten“ veröffentlicht. Parallel dazu wurde „Earth4All“ ins Leben gerufen. Es ist nicht die einzige Initiative, die Mut macht und eine sozial-ökologische Transformation angeht.

suedsudan.jpg

Südsudan: Psychosoziale Beratung in der Friedensarbeit

Der Weg in die Unabhängigkeit war im Südsudan von jahrelangen bewaffneten Konflikten begleitet. Die gewaltsame Vergangenheit wirkt bis heute nach. Mit Traumata umgehen zu lernen ist ein zentrales Thema am Institut für Friedensarbeit der Kath. Universität in Juba, mit dem der ZFD zusammenarbeitet.

kambodscha.jpg

Kambodscha: Jugendliche lernen aus der Vergangenheit

Mitten in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh liegt ein Ort unvorstellbaren Schreckens: Tuol Sleng, das ehemalige Foltergefängnis der Roten Khmer. Heute dient es als Museum. Für junge Menschen ist dieser Ort ein Mahnmal für eine friedlichere Zukunft. Der ZFD ermöglichte zwei Schulklassen einen Besuch.

gruppenfoto_bmz_eirene.jpeg

Entwicklungsministerin besucht ZFD-Partner in Bolivien

Im Rahmen ihrer Südamerika-Reise besuchte Entwicklungsministerin Svenja Schulze auch zwei Partnerorganisationen des ZFD in Bolivien. Die Delegation der Bundesministerin traf sich Ende August in der Stadt El Alto, um sich über Projekte gegen Gewalt an Frauen und Kindern zu informieren.

zfd-klima_agiamondo-kenia_aktuelles.jpg

Kenia: Ökologische Friedensarbeit in der Klimakrise

Steigende Temperaturen, Dürre, Überschwemmungen – in Kenia ist der Klimawandel längst real. Eine Studie der Kenianischen Bischofskonferenz und des Zivilen Friedensdiensts hat die Zusammenhänge von Klimakrise und Konflikten untersucht, um Konzepte für eine ökologische Friedensarbeit zu entwickeln.

it-babusi.jpg

Ukraine: Ziviler Friedensdienst im Krieg

Sie unterstützen Menschen auf der Flucht, bieten psychosoziale Beratung an und betreiben Hotlines: Die Partnerorganisationen des ZFD in der Ukraine haben ihre Arbeit an die aktuelle Situation angepasst. Auch in Kriegszeiten setzen sie sich weiter für Frieden und eine starke Zivilgesellschaft ein.

zfd-klima_ass_aktuelles.jpg

Clip und Quiz zu Klima und Frieden

Im ZFD-Online-Hub „Frieden verbessert das Klima“ gibt es zwei neue Beiträge zum Anschauen und zum Mitmachen: Ein zweiminütiger Clip verdeutlicht: In der Klimakrise brauchen wir mehr Zivile Konfliktbearbeitung. Mit einem Quiz kann man sein Wissen zum Thema testen.

irdis.jpg

Ostafrika: Der fehlende Mut der Religionen

Sind Religionen Brückenbauer oder Hürden bei Wahlen in ostafrikanischen Ländern und am Horn von Afrika? Das Institut „Interreligious Dialogue and Islamic Studies“ (IRDIS) in Kenia lotete diese Frage bei einer Online-Konferenz aus. ZFD-Fachkraft Matthias Eder berichtet, wie brisant das Thema ist.