Aktuelles

29.05.2016

Heute ist Tag des Peacekeepers. Zu diesem Anlass erinnert das Konsortium Ziviler Friedensdienst an das zivilgesellschaftliche Engagement von Friedensfachkräften in Kriegs- und Konfliktgebieten. „Frieden ist mit zivilen Mitteln machbar. Das zeigt die erfolgreiche Arbeit von Friedensfachkräften in Konfliktregionen. Sie sind allparteilich in Konflikten, sie sind vor Ort gut vernetzt und bringen ihr Fachwissen in die Partnerorganisationen ein, “ erklärt Hans Jörg Friedrich, Sprecher des Konsortiums Ziviler Friedensdienst. „Gemeinsam kommen wir zivil ans Ziel, denn Frieden schlägt nur durch die Arbeit an der gesellschaftlichen Basis kräftige Wurzeln. Anlässlich des Tags des Peacekeepers bedanken wir uns bei den Friedensfachkräften des ZFD für ihr mehrjähriges Engagement an der Seite lokaler Friedensarbeiterinnen und Friedensarbeiter.“

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26.05.2016

Die ZFD-Partnerorganisation CPA (Casa de Produção Audiovisual) in Timor Leste wurde mit dem “Balibo 5 Award 2016” ausgezeichnet. Das Werk „Jakarta2“ wurde damit als beste TV-Dokumentation prämiert. Sie arbeitet die Morde an Timoresinnen und Timoresen während der 24-jährigen indonesischen Besatzungszeit am Ort Builiko auf. CPA wurde für den sensiblen Umgang mit den Opfern und für die Aufarbeitung des Themas ausgezeichnet. Unterstützt wird die Organisation seit einem Jahr von der ZFD-Fachkraft Simon Fischer, der Journalist und Politikwissenschaftler ist.

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ZFD-Stand Kirchentag 2015
24.05.2016

Der ZFD präsentiert sich vom 26. bis zum 29. Mai auf dem Katholikentag in Leipzig. Der Informationsstand des ZFD  hat die Nummer KG 040 und befindet sich am Wilhelm-Leuschner-Platz. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe von pax christi auf dem Katholikentag referieren Vertreter des ZFD zudem am Samstag, dem 28. Mai, zum Thema „Konflikte lösen, nicht bekämpfen - 17 Jahre Erfahrung mit dem Zivilen Friedensdienst“.

 

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19.05.2016

Die ZFD-Partnerorganisation Mindanao People's Peace Movement (MPPM) hat das Buch „Stories of Change – the 15-Year Peace Journey” als  Online-Publikation veröffentlicht. In 15 Geschichten erfahren Leserinnen und Leser die Geschichte von Menschen aus Mindanao, die sich in den vergangenen 15 Jahren in ihrem Umfeld unermüdlich für Frieden eingesetzt haben. MPPM möchte mit den Beispielen erfolgreicher gewaltfreier Konfliktbearbeitung Mut für einen langfristigen Frieden auf Mindanao machen.

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17.05.2016

Von Myanmar bis in die Ukraine: Was bedeutet es, aktive Gewaltfreiheit gegen politische Repression und alltägliche Gewalt zu leben? Darüber berichten Ende Mai Friedens- und Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus Myanmar, Indien, Nepal, Palästina, Georgien und der Ukraine im Wendland. Anlass ist das dreiwöchige Training für Gewaltfreiheit bei der KURVE Wustrow, zu dem Teilnehmende aus aller Welt anreisen.

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Foto: Jasmina Barckhausen
12.05.2016

Der Weltfriedensdienst bezieht zu dieser Frage eine klare Position: Die Welt wird nicht friedlicher durch mehr Soldaten. Statt militärischer Aufrüstung sei vielmehr die politische und finanzielle Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Initiativen in Krisenländern sinnvoll. Der Weltfriedensdienst warnt davor, neue Herausforderungen mit alten Methoden anzugehen. Die Herausforderungen unserer Tage ließen sich nicht mit militärischen Mitteln meistern. Frieden brauche Fachleute – keine Soldaten. Professionelle Zivile Konfliktbearbeitung fördere Dialog, Versöhnung, die Aufarbeitung von traumatisierenden Kriegserlebnissen und gemeinsame Entwicklung.

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10.05.2016

Die ZFD-Partnerorganisation „Combatants for peace“ organisiert heute zum elften Mal den Israeli-Palestinian-Memorial-Day. In Tel Aviv treffen sich am Abend Palästinenserinnen, Palästinenser und Israelis, um gemeinsam der Menschen zu gedenken, die während des langjährigen Konflikts ums Leben gekommen sind und für Frieden zu werben.

 

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Vorbereitungstreffen zum Workshop in Kolumbien
05.05.2016

Im Dezember wird in Kolumbien ein internationaler Workshop stattfinden, der sich mit der gewaltvollen Vergangenheit des Landes auseinander setzt. Im Rahmen der Veranstaltung werden kolumbianische und internationale Teilnehmende mit Opfer- und Tätergruppen des Konflikts in Kolumbien zusammentreffen, mit ihnen in Dialog treten und an den besuchten Orten der Gewalt auch selbst symbolische Aktionen vollziehen. Dieser Ansatz wurde in den vergangenen Jahren bereits bei mehreren internationalen Veranstaltungen von AGEH und Justitia et Pax in Afrika zum Thema „Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit“ erfolgreich angewendet, so z. B. in Sierra Leone, Uganda und Burundi. Ziel ist es, den Friedensprozess stärker in der Gesellschaft zu verankern.

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03.05.2016

Was hat Friedensarbeit mit der Ebola-Epidemie zu tun? Auf den ersten Blick scheint ein Zusammenhang fraglich. Aber gerade nach dem Abklingen von Ebola brauchen die Überlebenden Unterstützung. Das betrifft immerhin fast jeden zweiten der 8.704 erkrankten Menschen in Sierra Leone. Sie leiden durch die Krankheit und die nachfolgende Ausgrenzung durch die Gesellschaft oft unter einem doppelten Trauma. Die Justice, Peace and Human Rights Commission der Diözese Bo in Sierra Leone führt daher die Aufklärungs- und Präventionsarbeit weiter. Außerdem werden Überlebende bei ihrer Reintegration in die Gemeinschaft unterstützt. Beide Schwerpunkte sind wichtige Elemente in der Friedensarbeit der Diözese, da auf diese Weise aufkommende Spannungen und Konflikte nicht eskalieren, sondern konstruktiv gelöst werden können.

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FriEnt | 30.04.2016

Konflikttransformation und Menschenrechtsarbeit sind bedeutsam für die Überwindung von Gewalt sowie strukturellen und kulturellen Konfliktursachen. Bei einem FriEnt-Workshop Anfang März wurde diskutiert, wie beide Perspektiven in Analyse und Planung systematisch integriert werden können. 15 Teilnehmende aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen stellten Beispiele aus ihrer Praxis vor und sprachen über Chancen und Grenzen in der Anwendung.

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