Aktuelles

Lokale Führungspersönlichkeit Kalla und T.Rößer in Äthiopien
14.02.2017

Thomas Rößer weiß, was zivile Konfliktbearbeitung kann. Aus eigener Erfahrung. Für den Zivilen Friedensdienst war er als Fachkraft in Äthiopien, Ruanda und den palästinensischen Gebieten. Dort hat er Friedensprozesse an der Basis der Gesellschaften begleitet. In seinem aktuellen Beitrag im PeaceLab2016-Blog gibt er einen Einblick in seine Arbeit – und ein Plädoyer für die zivile Konfliktbearbeitung als nachhaltige Friedensarbeit.

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07.02.2017

Der Friedensprozess in Kolumbien geht ab sofort in die nächste Runde: Heute beginnen die offiziellen Verhandlungen zwischen kolumbianischer Regierung und der zweitgrößten Guerillagruppe ELN. Doch Vereinbarungen auf der großen Bühne der Politik können nur fruchten, wenn der Frieden an der Basis der Gesellschaft ankommt. Hier greift das Engagement des ZFD: Seit mehr als 15 Jahren setzt er sich in Kolumbien unter anderem dafür ein, dass Konflikte auf lokaler Ebene konstruktiv bearbeitet werden – gemeinsam mit engagierten Partnern und mit aktuell mehr als zwanzig Fachkräften vor Ort.

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31.01.2017

Flucht ist auch Anfang 2017 ein Thema, das die Menschen bewegt. Wenn wir die Herausforderungen und Konflikte, die damit einher gehen, friedlich bewältigen wollen, müssen wir uns gewaltfrei und konstruktiv engagieren. Für diese Überzeugung steht der Zivile Friedensdienst, der in einer neuen Broschüre zeigt, wie zivile Friedensarbeit die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildert und Frieden fördert.

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Foto: Johann Friedl/AGEH
24.01.2017

Timor-Leste ist in doppelter Hinsicht ein sehr junger Staat: Er ist erst seit 2002 unabhängig, und die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt. Der Staatsgründung waren Jahrzehnte der Besatzung durch Indonesien vorausgegangen. Bis heute liegt ein Schatten auf dem Land. Politik und Gesellschaft stehen weiterhin vor der Aufgabe, ein zerstörtes Land auf- und die vorherrschende Kultur der Gewalt abzubauen. Der ZFD setzt in Timor-Leste auf das Potenzial der jungen Generation und engagiert sich dazu friedenspädagogisch in der schulischen und außerschulischen Bildung.

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17.01.2017

Rund 200 junge Erwachsene aus ganz Afghanistan sind kürzlich zur „Peace Fair 2016“ in Kabul zusammengekommen. Auf der zweitägigen Veranstaltung ging es vor allem um eine Frage: Wie kann Frieden im Land erlangt werden? „Ihr seid es, die junge Generation, die den Frieden nach Afghanistan bringen könnt – und vielleicht liegt es sogar ausschließlich in euren Händen. Bitte engagiert euch weiter für unser Land und unsere Leute“, begrüßte Dr. Kamal Sadat, Vize-Minister für Information und Kultur, die Teilnehmenden der Friedensmesse.

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12.01.2017

Vom 24. bis 26. März 2017 findet in Bad Godesberg das nächste Seminar für zurückgekehrte ZFD-Fachkräfte statt. Im Vordergrund werden die Reflektion des Erlebten und der Erfahrungsaustausch stehen. Anmeldungen sind noch möglich.

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Hans Jörg Friedrich
03.01.2017

Prävention gilt nach den Terroranschlägen und Amokläufen der vergangenen Monate als Gebot der Stunde. Je nach Blickwinkel gibt es unterschiedliche Meinungen darüber. Was verstehen wir unter Prävention in der Friedensarbeit?  Hans Jörg Friedrich vom Weltfriedensdienst spricht in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Kompass" über Werte, Angst als Präventionsmotor und die Stärken des ZFD.

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Foto: pbi
19.12.2016

Bereits seit Jahren berichten Projektpartner in vielen Ländern über einen zunehmend eingeschränkten Handlungsspielraum für zivilgesellschaftliche Akteure. Sie werden eingeschüchtert, kriminalisiert und bedroht dafür, dass sie sich für Menschenrechte, zivile Konfliktbearbeitung, Demokratie und Umweltschutz einsetzen. Mit wachsender Sorge weisen das Konsortium Ziviler Friedensdienst und viele andere Organisationen der Zivilgesellschaft auf diesen Missstand hin. In einem Diskussionspapier berichten sie über die aktuelle Situation, konkretisieren den Handlungsbedarf und laden die deutsche Regierung und verschiedene Ministerien zum Dialog ein.

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15.12.2016

Nach den Präsidentschaftswahlen 2007/2008 gab es in Kenia schwere Unruhen. Dabei kamen 1.133 Menschen ums Leben. 600.000 Menschen flohen vor der Gewalt in andere Landesteile. In dem bewegenden und bedrückenden Video "Just how long" beschreibt ein Betroffener stellvertretend für die vielen Binnenvertriebenen seine Geschichte von der Flucht bis zur heutigen Situation, in der er noch immer auf Ausgleichszahlungen der Regierung wartet.

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Foto: WFD
08.12.2016

Die bolivianische Stadt Potosí war einst für ihren Silberreichtum weltberühmt. Heute gehören Stadt und Landkreis zu den ärmsten Regionen Boliviens. Häufig kommt es hier zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Der Kultur der Gewalt setzt die ZFD-Partnerorganisation ISALP (Investigación Social y Asesoramiento Legal Potosí) nun eine Kultur des Friedens entgegen. Kurse zu gewaltfreier Konfliktbearbeitung sollen die Gemüter beruhigen und zum Verfassungsziel „Vivier bien“ (Gut leben) beitragen.

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