Frieden kann

20 Jahre Ziviler Friedensdienst

Im November 2019 wird der ZFD 20 Jahre alt. Seit seiner Gründung hat er sich als wichtiges Programm deutscher Friedenspolitik etabliert. In unserem Dossier „20 Jahre ZFD“ zeigen wir im Jubiläumsjahr 20 Beispiele wirksamer ziviler Friedensarbeit. Unter dem Motto FRIEDEN KANN unterstreichen sie, wie mächtig der Frieden ist und wofür es sich seit 20 Jahren konstruktiv zu streiten lohnt.

Guatemala

Was kann Überlebenden wieder Hoffnung geben?

FRIEDEN KANN. Die Aufarbeitung von Unrecht ist der erste Schritt zur Versöhnung. Die Menschenrechtsorganisation ECAP unterstützt Frauen, die sexuelle Kriegsgewalt zur Anklage bringen – sie konnten ein historisches Urteil gegen sexuelle Kriegsverbrechen erwirken.

Burundi

Was kann Schweigen in Dialog verwandeln?

FRIEDEN KANN. Das Maison de la Presse in Bujumbura schafft Radioformate, die Konfliktparteien an einen Tisch bringen und auch in Krisenzeiten Debatten über kontroverse Themen wagen – dadurch entstehen Räume für Dialog, wo vorher Sprachlosigkeit herrschte.

Mazedonien

Was kann aus Ablehnung Zusammenhalt machen?

FRIEDEN KANN. Die mazedonische Gesellschaft ist zerrissen. Aus dem Neben- könnte wieder ein Gegeneinander werden, wenn keine präventive Friedensarbeit stattfindet. Für mehr Miteinander setzt der ZFD-Partner LOJA auf Dialog und Bildung - und revolutionierte die mazedonische Bildungslandschaft.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. Er setzt sich für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen führen den ZFD gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durch. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden.

Gewalt vorbeugen – das geht

Erfahren Sie in unserem Dossier anhand von vielen Beispielen aus dem ZFD, wie Gewaltprävention weltweit funktioniert.