Aktuelles

Foto: Mohammad Bassyouni
22.03.2017

Ohne Vorstellung von einer besseren Zukunft, findet erst gar keine Veränderung statt. Nur dann kann gezielt darauf hingearbeitet werden. Keine leichte Aufgabe, erst recht unter extrem angespannten Bedingungen. Dennoch und gerade deshalb hat der ZFD im Libanon mit seinen Partnern zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Gefragt waren Visionen von einem lebenswerten Libanon.

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Gemeindeversammlung in Turkana County (Foto: Jens Künster/AGEH)
14.03.2017

2012 wurden in Turkana County im Nordwesten Kenias bedeutsame Öl- und Süßwasserressourcen entdeckt. Soweit so schlecht, denn anstatt der Region Wohlstand zu bringen, hat der Fund bestehende Konflikte um Land auf dramatische Weise verschärft. Die Diözese Lodwar vermittelt zwischen den verschiedenen Interessengruppen und beugt damit Eskalationen vor. Der ZFD unterstützt sie dabei.

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Foto: Department of Media and Communication (DMC)
09.03.2017

Die Gräuelherrschaft der Roten Khmer wirft nach wie vor einen Schatten auf die kambodschanische Gesellschaft. Zwischen 1975 und 1979 starb etwa ein Viertel der Bevölkerung durch Zwangsarbeit, Hungersnöte, Folter und Mord. Eine Aufarbeitung dieser leidvollen Zeit fand lange Zeit nicht statt – weder juristisch noch gesellschaftlich. Der ZFD unterstützt seit 2008 seine Partner vor Ort in ihren Bemühungen, die Bewältigung der Vergangenheit voranzubringen. Auch um der Zukunft willen. Das neueste Ergebnis dieser Zusammenarbeit: Die multimediale Internetseite Mapping Memories Cambodia mit Features zu den Themen Liebe, Angst, Musik und Familie.

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Friedensdemonstration auf Mindanao (Foto: forumZFD)
02.03.2017

Gebrochene Waffenruhe und „kompromissloser Krieg“ – die Fronten zwischen der Regierung Duterte und kommunistischen Rebellen sind verhärtet. Im Interview erklärt Wolfgang Dörner, Programmleiter des forumZFD auf den Philippinen, welche Faktoren zur Eskalation der Lage beigetragen haben könnten und wie sie sich auf das Leben der Bevölkerung und die Friedensarbeit in der Region auswirkt.

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27.02.2017

Vor nicht allzu langer Zeit schien Mindanao auf einem guten Weg. Jahrzehntelang hatten blutige Konflikte die Inselgruppe im Südosten der Philippinen erschüttert. 2014 wurde ein Abkommen unterzeichnet, das Hoffnung auf Frieden machte. Dann geriet der Friedensprozess zunächst ins Stocken, dann ins Wanken. Die Situation ist aktuell wieder angespannt. Umso wichtiger sind all jene, die sich vor Ort weiterhin für eine friedliche Entwicklung einsetzen. Mit der Internetseite www.forum4peace.org wurde nun eine Plattform für zivile Friedenskräfte geschaffen.

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20.02.2017

Der 32. Friedensfilmpreis geht an die chilenische Regisseurin Lissette Orozco für ihren Dokumentarfilm “El Pacto de Adriana (Adrianas Pact)”. In ihrem Langfilmdebüt spürt die Regisseurin der Rolle ihrer Tante Adriana während der Diktatur unter Augusto Pinochet nach. Der Friedensfilmpreis wurde am 19. Februar im Rahmen der Berlinale in Berlin verliehen. Er würdigt Filme, die in besonderer Weise das friedliche Zusammenleben fördern. Zu den Organisatoren des Preises gehört der Weltfriedensdienst, einer der Träger des ZFD.

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Lokale Führungspersönlichkeit Kalla und T.Rößer in Äthiopien
14.02.2017

Thomas Rößer weiß, was zivile Konfliktbearbeitung kann. Aus eigener Erfahrung. Für den Zivilen Friedensdienst war er als Fachkraft in Äthiopien, Ruanda und den palästinensischen Gebieten. Dort hat er Friedensprozesse an der Basis der Gesellschaften begleitet. In seinem aktuellen Beitrag im PeaceLab2016-Blog gibt er einen Einblick in seine Arbeit – und ein Plädoyer für die zivile Konfliktbearbeitung als nachhaltige Friedensarbeit.

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07.02.2017

Der Friedensprozess in Kolumbien geht ab sofort in die nächste Runde: Heute beginnen die offiziellen Verhandlungen zwischen kolumbianischer Regierung und der zweitgrößten Guerillagruppe ELN. Doch Vereinbarungen auf der großen Bühne der Politik können nur fruchten, wenn der Frieden an der Basis der Gesellschaft ankommt. Hier greift das Engagement des ZFD: Seit mehr als 15 Jahren setzt er sich in Kolumbien unter anderem dafür ein, dass Konflikte auf lokaler Ebene konstruktiv bearbeitet werden – gemeinsam mit engagierten Partnern und mit aktuell mehr als zwanzig Fachkräften vor Ort.

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31.01.2017

Flucht ist auch Anfang 2017 ein Thema, das die Menschen bewegt. Wenn wir die Herausforderungen und Konflikte, die damit einher gehen, friedlich bewältigen wollen, müssen wir uns gewaltfrei und konstruktiv engagieren. Für diese Überzeugung steht der Zivile Friedensdienst, der in einer neuen Broschüre zeigt, wie zivile Friedensarbeit die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildert und Frieden fördert.

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Foto: Johann Friedl/AGEH
24.01.2017

Timor-Leste ist in doppelter Hinsicht ein sehr junger Staat: Er ist erst seit 2002 unabhängig, und die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt. Der Staatsgründung waren Jahrzehnte der Besatzung durch Indonesien vorausgegangen. Bis heute liegt ein Schatten auf dem Land. Politik und Gesellschaft stehen weiterhin vor der Aufgabe, ein zerstörtes Land auf- und die vorherrschende Kultur der Gewalt abzubauen. Der ZFD setzt in Timor-Leste auf das Potenzial der jungen Generation und engagiert sich dazu friedenspädagogisch in der schulischen und außerschulischen Bildung.

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