Nahost

Gedenkfeier mit Symbolkraft

Krieg ist kein Schicksal, sondern eine Entscheidung – und Entscheidungen lassen sich widerrufen: Mit dieser Überzeugung veranstaltet der ZFD-Partner Combatants for Peace am 13. April 2021 zum 16. Mal eine gemeinsame israelisch-palästinensische Gedenkfeier für die Opfer des Nahostkonflikts: die Memorial Day Ceremony, die wie immer live übertragen wird (auch wenn sie pandemiebedingt nur virtuell stattfinden kann).

Mexiko

Hoffnung für Menschenrechte

Der deutsch-französische Menschenrechtspreis „Gilberto Bosques“ würdigt in diesem Jahr Yésica Sánchez Maya. Die Anwältin wird für ihr Engagement für Frauenrechte geehrt. Sie gehört dem Direktorinnenteam der ZFD-Partnerorganisation Consorcio aus dem Bundesstaat Oaxaca an.

Konfliktbarometer 2020

Der Druck steigt

Das neue „Konfliktbarometer“ des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK) zeigt, dass das vergangene Jahr bei weitem nicht allein von der Corona-Pandemie beherrscht war. Zwar verzeichnet das HIIK in etwa gleich viele politische Konflikte wie im Vorjahr, doch das Ausmaß der Gewalt ist in 2020 gestiegen.

Corona-Pandemie

Radio eröffnet Perspektiven

Die Journalistin Anne Fleischmann arbeitet seit Januar 2020 als ZFD-Fachkraft beim kenianischen Radiosender „Waumini“. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt sie, warum  konfliktsensible Berichterstattung in Zeiten von COVID-19, aber auch darüber hinaus enorm wichtig ist.

Westlicher Balkan

Literatur für Frieden und Dialog

Die neueste Publikation des ZFD-Partners CNA „Short Stories on Reconciliation“ vereint die 41 besten Erzählungen des Literaturwettbewerbs „Biber“. Der Wettbewerb sammelt seit 2016 Kurzgeschichten zur Aufarbeitung der Vergangenheit in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens.

Simbabwe

Gemeinsam statt gegeneinander

Massiver Einschüchterung zum Trotz entschärft die ZFD-Partnerorganisation COTRAD Konflikte im Südosten Simbabwes. Durch den Dialog mit verfeindeten Parteien und potenziell gewaltbereiten Jugendlichen drängt COTRAD politisch motivierte Gewalt zurück.

Myanmar

Mut größer als Angst

In Myanmar nimmt nach dem Militärputsch die Sorge um die friedlich Demonstrierenden und die Wahrung der Menschenrechte zu. Die Junta reagiert auf den Protest der Bevölkerung mit Verhaftungen und beschränkt die Kommunikationskanäle. Der ZFD und seine Partner stehen den Menschen vor Ort solidarisch zur Seite.

Bolivien

Freie Fahrt für Demokratie

Benachteiligten Gehör verschaffen, ist eine wesentliche Aufgabe ziviler Friedensarbeit. Ein von der Weltbank finanziertes Straßenbauprojekt in Bolivien zeigt, wie wichtig die Fürsprache starker Partner ist, damit Demokratie gelingt – und welche Rolle der ZFD dabei einnimmt.

Corona-Pandemie

Trotz Distanz präsent

Die ZFD-Partnerorganisation PODION unterstützt kolumbianische Gemeinden bei der Durchsetzung ihrer Interessen in Land- und Umweltkonflikten. Oft stehen sie dabei mächtigen Konzernen gegenüber. COVID-19 hat PODION die Arbeit erschwert. Doch davon lassen sich die Mitarbeitenden nicht entmutigen.

Bosnien und Herzegowina

Kinder des Krieges

Wie erleben oder besser gesagt erleiden Kinder einen Krieg? ZFD-Partner Jasminko Halilović, der selbst während des Bosnienkrieges im belagerten Sarajevo aufwuchs, sprach mit 1.600 Menschen aus Sarajevo über ihre Erinnerungen. Aus dem Projekt entstanden ein Buch, ein Museum und eine internationale Initiative.

Indonesien

Besorgnis über eskalierende Gewalt

Der neue Film „Papuan Lives Matter“ vom ZFD-Partner ELSAM gibt einen Einblick in den steinigen Weg der Menschen in der Region Papua bei ihrem Kampf für Gleichberechtigung und mehr Selbstbestimmung am Beispiel des Filmemachers Assa Asso, der wegen Hochverrats angeklagt wurde.

Corona-Pandemie

Blick zurück nach vorn

Die Partnerorganisationen des ZFD haben in der Corona-Pandemie einmal mehr bewiesen, wie krisenfest sie sind. Mit Flexibilität und Engagement haben sie die neuen Herausforderungen gemeistert, indem sie ihre Arbeit technisch und inhaltlich angepasst haben. Nutzen wir die Zeit zwischen den Jahren für einen Blick zurück –  der unweigerlich auch ein Blick nach vorn ist.

Corona-Pandemie

Fakten statt „Infodemie“

Die Medieninitiative „Kakuma News Reflector – KANERE“ informiert mit Unterstützung des ZFD und KCOMNET Geflüchtete im Nordwesten Kenias über COVID-19 – über die sozialen Medien, den Radiosender REF FM und ein Infomobil. Vor kurzem ist ihr neues Online-Magazin erschienen.Die enthaltenen Beiträge geben aufschlussreiche Einblicke in das Leben vor Ort.

Kein Frieden

ohne Menschenrechte

Frieden und Menschenrechte sind eng miteinander verbunden. Der ZFD und seine Partner setzen sich dafür ein, dass die Menschenrechte gewahrt werden. Am 10. Dezember, dem „Tag der Menschenrechte", und selbstverständlich darüber hinaus.

Corona-Pandemie

Friedenserziehung in Wald und Web

In Zeiten von Corona ist die Friedenspädagogik in der Ukraine gewachsen, obwohl Schulen geschlossen, Präsenzveranstaltungen weitgehend verboten waren und die Fachkräfte des ZFD größtenteils von zu Hause arbeiteten. Wie das gelingen konnte, erfahren Sie in diesem Beitrag.

#orangetheworld

Farbe bekennen

Am 25.11. war der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“. Schon in der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen wurde 1948 die Gleichstellung der Geschlechter als Menschenrecht verankert: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, heißt es in Artikel 1. Die Realität sieht allerdings anders aus. Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen überhaupt.

Jordanien

Lokale Wege der Konfliktbearbeitung

Wenn es darum geht, Konflikte gewaltfrei und gemeinschaftlich beizulegen, berücksichtigen der Zivile Friedensdienst und seine lokalen Partner wo immer es möglich und sinnvoll erscheint, auch traditionelle Wege der Konfliktlösung. Jana Abdo, lokale ZFD-Fachkraft in Jordanien, geht im Beitrag dieser Woche der Frage nach, inwieweit die uralte beduinische Praxis der Kaffeezeremonie zur Bearbeitung von Konflikten beitragen kann.

COVID-19-Pandemie

Portal zur Friedensarbeit in Corona-Zeiten

Mit beeindruckender Flexibilität leisten die lokalen Partner des ZFD weltweit einen essentiellen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise. In einem neuen Online-Portal zeigen wir an zahlreichen Beispielen, wie der ZFD und seine Partner ihre Friedensarbeit an die Herausforderungen der Pandemie anpassen, zum Beispiel in Guinea, wo mit Street-Art für den Umgang mit COVID-19 sensibilisiert wird.

Kenia

Mit Religion brücken bauen

ZFD-Fachkraft Matthias Eder und seine Kolleginnen und Kollegen vom Institut für Interreligiösen Dialog und Islamstudien (IRDIS) in Nairobi bringen Menschen unterschiedlicher Religionen zusammen. Ihr Ziel: Neugier füreinander wecken, Vorurteile abbauen und ein konfliktfreies Miteinander von Ethnien und Glaubensgemeinschaften fördern.

Corona-Pandemie

Hygiene schafft Einkommen

Der Schulbetrieb in Burkina Faso läuft weiter. Seife zum Händewaschen wird dringend gebraucht. Das hat die Friedensclubs des technischen Gymnasiums in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou auf eine Idee gebracht: Zusammen mit dem ZFD und seinem Partner WANEP werden Fortbildungen zur Seifenherstellung angeboten, die nicht nur der Hygiene Vorschub leisten.

Corona-Pandemie

Mit Empathie gegen die Angst

Dort, wo die Lage ohnehin schon angespannt ist, hat COVID-19 bestehende Sorgen oft verstärkt. Um dem entgegenzuwirken, rief das ZFD-Team in der Ukraine zusammen mit lokalen Partnern eine Online-Plattform zur psychosozialen Unterstützung ins Leben. Das sogenannte „Empathy Cafe Ukraine“ steht allen Interessierten offen. Auch die weiteren Projektaktivitäten sind derzeit vermehrt im virtuellen Raum angesiedelt.

Corona-Pandemie

Besonnen durch die Krise

COVID-19 hat die Wege ziviler Konfliktbearbeitung verändert, nicht aber ihre Inhalte, und schon gar nicht ihre Notwendigkeit. In Honduras setzen der ZFD und seine Partner vermehrt auf Online-Angebote. ZFD-Fachkraft Jasper Alders trägt mit einem E-Newsletter dafür Sorge, dass seine lokalen Kolleginnen und Kollegen mit der psychosozialen Belastung besser zurechtkommen.

Corona-Pandemie

Aufklärung mit vereinten Kräften

Die letzte Epidemie ist in Liberia erst wenige Jahre her. 2014–2015 infizierten sich Tausende mit dem Ebola-Virus, auch, weil sie Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten nicht kannten. Um dem in der Corona-Krise entgegenzuwirken, informieren ZFD und Partner die Menschen über COVID-19, damit sie sich selbst und andere schützen können.

Corona-Pandemie

Die Verwundbarsten stärken

Die Indigenen auf Philippinens konfliktreicher Inselgruppe Mindanao werden durch COVID-19 noch weiter ins Abseits gedrängt. ZFD-Partner „The Initiatives for International Dialogue“ (IID) setzt sich mit Nachdruck für ihre Belange ein. Darüber hinaus leistet IID in Zeiten der Pandemie Nothilfe für die am ärgsten Betroffenen, die Binnenvertriebenen.

Corona-Pandemie

Krise mal Krise mal Krise

In den Ländern des Sahel sind die Fallzahlen relativ gering, die Auswirkungen von COVID-19 sind dennoch gravierend. Nach Einschätzung internationaler Hilfsorganisationen droht eine Hungerkatastrophe. Auch die Konflikte nehmen zu. Die Partner des ZFD setzen alles daran, eine gewaltsame Eskalation – wie auch die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.

Corona-Pandemie

Unrecht wird verschärft

Wie in vielen anderen Ländern auch nehmen in Guatemala bestehende Schwierigkeiten durch COVID-19 an Dringlichkeit zu. ZFD-Fachkraft Karolin Loch berichtet im Interview, welche Probleme die Pandemie verschärft, und wie sie ihre Arbeit in der Gedenkstätte Kaji Tulam aufrechterhält.

Corona-Pandemie

Gestrandet heisst gefährdet

In Mexiko hat die Pandemie ein verheerendes Ausmaß erreicht – und der Gipfel ist längst nicht in Sicht. ZFD-Partner „Casa del Migrante Saltillo“ setzt sich für jene ein, die ohnehin kaum Rückhalt in der Gesellschaft haben: Geflüchtete, die im Land gestrandet sind. In Zeiten von COVID-19 nimmt ihre Lage katastrophale Ausmaße an.

Corona-Pandemie

Jede Stimme von Belang

In Simbabwe hat die Corona-Pandemie bereits bestehende Probleme verschärft. ZFD-Partner ZimRights dokumentiert seit Ausbruch der Pandemie, wie sich COVID-19 und der Umgang damit auf die Situation im Land und das Leben der Menschen auswirken. Nun hat die Menschenrechtsorganisation eine umfassende Analyse vorgelegt: „Rights in Crisis“ ist der Titel – und zugleich das Resümee.

Corona-Pandemie

Auf Sendung bleiben

Ein Camp für Geflüchtete ist der denkbar schlechteste Ort, sich vor einer Pandemie zu schützen. Abstand, Hygiene, Quarantäne – all das ist nur schwer bis gar nicht umsetzbar. Umso wichtiger ist es, die Menschen nicht allein zu lassen. Der ZFD und seine Partner arbeiten in mehreren Ländern in und um Camps für Geflüchtete. Die Medienorganisation EYE beispielsweise ist in drei UNHCR-Camps in Ruanda aktiv. COVID-19 ist derzeit ein wichtiges Thema in der Berichterstattung.

Corona-Pandemie

Lockdown-Lektionen und -Lichtblicke

In Uganda ist während des COVID-19-Lockdowns das Ausmaß häuslicher Gewalt stark angestiegen. Darauf haben der ZFD und seine lokalen Partner reagiert. Mittels Radio wird sensibilisiert, per Telefonberatung werden Betroffene unterstützt. Im Interview berichtet Julius Omony, nationale ZFD-Fachkraft in Uganda, von der neuen Herausforderung – und gibt einen sehr persönlichen Einblick in seinen Arbeitsalltag während der Corona-Krise.

Corona-Pandemie

Infotainment 1. Güte

Wie lässt sich die Bedrohung durch COVID-19 am besten bewältigen? Mit Humor – hat sich das Redaktionsteam von كامبجي Campji im Libanon gedacht und produziert seit Ausbruch der Pandemie kurze Filme, die nicht nur informieren, sondern auch unterhalten. Damit trifft Campji den Nerv ihrer Zielgruppe im Geflüchtetenlager Schatila. Fast zwei Millionen Views hat das populärste Video mittlerweile erzielt.

Corona-Pandemie

Home Bitter Home

Das Ausmaß häuslicher Gewalt hat während der Corona-Pandemie extrem zugenommen. Bei strikten Ausgangssperren sind von Gewalt Betroffene mit ihren Peinigern über Wochen zu Hause eingesperrt. Schutz- und Hilfsmöglichkeiten jedoch sind aufgrund der Präventionsmaßnahmen begrenzt. In Bolivien steht die ZFD-Partnerorganisation CJA trotz aller Einschränkungen betroffenen Frauen und Kindern weiterhin bei.

Corona-Pandemie

Zwischen Solidarität und Spannungen

In Myanmar engagiert sich die ZFD-Partnerorganisation MPYA derzeit vor allem in der gesundheitlichen Aufklärung und Nothilfe. MPYA verliert aber auch andere dringliche Themen nicht aus den Augen. Das ist umso wichtiger, da angesichts der Pandemie Spannungen und Repressionen teilweise zunehmen.

Corona-Pandemie

Ruhe im Sturm

Bislang ist Timor-Leste glimpflich davongekommen. Dass die Zahl der Infizierten überschaubar blieb, ist auch der Erfolg einer emsigen Zivilgesellschaft. Die ZFD-Partner Ba Futuru und CPA tragen seit dem Auftreten von COVID-19 dazu bei, die timoresische Bevölkerung über Gefahren und Schutzmaßnahmen zu informieren. Die Ergebnisse sprechen für sich und überzeugen auch die WHO.

Corona-Pandemie

Alte Wunden, Neue Wege

Friedensarbeit lebt davon, Menschen zusammenzubringen. In den Ländern des westlichen Balkans sind Gesprächsrunden mit Veteranen, interethnische Jugendgruppen und vieles mehr wesentliche Bestandteile der Arbeit des ZFD und seiner lokalen Partner. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch COVID-19 stellen diese Arbeit deshalb vor besondere Herausforderungen.

Corona-Pandemie

Risiken nicht genderneutral

In der COVID-19-Pandemie sind Frauen oft einem weitaus größeren Risiko ausgesetzt als Männer. In Nepal mobilisiert die ZFD-Partnerorganisation „Women for Human Rights“ daher in der Krise alle Kräfte, um vor allem alleinerziehenden und alleinstehenden Frauen zur Seite zu stehen. Die Ergebnisse sind beachtlich.

Corona-Pandemie

In Musik vereint

Warum Friedensarbeit in Zeiten von COVID-19 weitergehen muss? Weil jede Krise die Gefahr birgt, Konflikte zu verschärfen. Doch eine Krise kann auch dazu genutzt werden, Gräben zu überwinden.  Das zeigt ein Beispiel aus Uganda. Dort haben sich auf Initiative des ZFD Musikschaffende aus zwei historisch zerstrittenen Regionen zusammengefunden. Mit einem gemeinsamen Song informieren sie über das Corona-Virus und rufen zu mehr Miteinander auf.

Corona-Pandemie

Die Menschen(rechte) im Blick

COVID-19 ist nicht allein eine gesundheitliche Bedrohung – und die Auswirkungen der Pandemie nicht allein wirtschaftlicher Natur. Die psychosozialen Belastungen sind gravierend. Vielerorts steigt das Ausmaß häuslicher Gewalt. Die Menschenrechte werden mitunter vernachlässigt. Und die Pandemie birgt auch die Gefahr, soziale Ungleichheiten weiter zu verstärken. All dem stellt sich das nepalesische Netzwerk COCAP entgegen.

Corona-Pandemie

¿Gesundheit vs. Menschenrechte?

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind gegenwärtig Maßnahmen erforderlich, die einen erheblichen Eingriff in die Grund- und Menschenrechte bedeuten. Daran gibt es grundsätzlich wenig zu rütteln. Und doch ist es wichtig, daran zu erinnern, dass jede Einschränkung wohlüberlegt sein muss. Vorbeugung darf nicht zulasten der Menschen gehen. Die Einschränkungen dürfen nicht von Dauer sein. Die Partner des ZFD nehmen in diesen Zeiten einmal mehr die Rolle eines Wächters der Menschenrechte ein wie Beispiele aus Bolivien und Mexiko zeigen.

Corona-Pandemie

Friedensarbeit muss weitergehen

„The fury of the virus illustrates the folly of war.“ – Mit diesen Worten rief UN-Generalsekretär António Guterres zu einem weltweiten Waffenstillstand auf. Die Bedrohung durch die Corona-Pandemie offenbare die Torheit von Krieg und Gewalt. Tatsächlich zeigt der Appell mancherorts Wirkung. Und doch ist es gerade jetzt dringend nötig, die Bemühungen um friedliche Konfliktbearbeitung aufrechtzuerhalten. Besonders in Krisen- und Konfliktregionen besteht die Gefahr, dass sich Konflikte verschärfen und Gewalt ausbricht. Der ZFD und seine Partner setzen ihre Arbeit fort und reagieren auf die neuen Herausforderungen.

Corona-Pandemie

Versöhnung im virtuellen Raum

Es ist das vielleicht wichtigste Zeichen der Versöhnung in diesem so festgefahrenen Konflikt: die gemeinsame israelisch-palästinensische Gendenkveranstaltung „Memorial Day Ceremony“. Im letzten Jahr kamen über 9.000 Menschen zusammen, um gemeinsam der Opfer des langjährigen Konflikts zu gedenken. Der gemeinsame „Memorial Day“ ist zu einem weit sichtbaren Signal der Trauer, Versöhnung und Hoffnung geworden. Am 27.4.2020 wird er zum 15. Mal begangen. Doch wie kann gemeinsame Begegnung in Zeiten von Corona gelingen? Und warum ist es wichtig, die Gedenkfeier trotz Corona-Pandemie zu veranstalten?

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. Er setzt sich für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen führen den ZFD gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durch. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden.

Corona-Pandemie

Erfahren Sie in unserem Portal, wie der ZFD und seine Partner ihre Friedensarbeit an die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie anpassen
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08.04.2021#Brücken bauen

Nahost: Gedenkfeier mit Symbolkraft

Am 13. April 2021 veranstaltet die ZFD-Partnerorganisation CfP zum 16. Mal eine gemeinsame israelisch-palästinensisch Gedenkfeier für die Opfer des Nahostkonflikts: die Memorial Day Ceremony, die wie immer live übertragen wird – auch wenn sie pandemiebedingt nur virtuell stattfinden kann.

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01.04.2021#Menschenrechte

Mexiko: Hoffnung für Menschenrechte

Der deutsch-französische Menschenrechtspreis „Gilberto Bosques“ würdigt in diesem Jahr Yésica Sánchez Maya von der ZFD-Partnerorganisation Consorcio. Die Anwältin wird für ihr langjähriges, unermüdliches Engagement für Frauenrechte geehrt.

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25.03.2021#Konfliktanalyse

Konfliktbarometer 2020: Der Druck steigt

Das neue „Konfliktbarometer“ des HIIK zeigt, dass das vergangene Jahr nicht allein von COVID-19 beherrscht wurde – auch wenn es vielfach den Anschein hatte. In 2020 hat auch das Ausmaß an Gewalt in politischen Konflikten wieder zugenommen.

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15.03.2021#Friedensjournalismus

Corona-Pandemie: Radio eröffnet Perspektiven

Die Journalistin Anne Fleischmann arbeitet seit Januar 2020 als ZFD-Fachkraft beim kenianischen Radiosender „Waumini“. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt sie, warum konfliktsensible Berichterstattung in Zeiten von COVID-19, aber auch darüber hinaus enorm wichtig ist.

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04.03.2021#Vergangenheitsarbeit

Westlicher Balkan: Literatur für Frieden und Dialog

Die neueste Publikation des ZFD-Partners CNA „Short Stories on Reconciliation“ vereint die 41 besten Erzählungen des Literaturwettbewerbs „Biber“. Der Wettbewerb sammelt seit 2016 Kurzgeschichten zur Aufarbeitung der Vergangenheit in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens.

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22.02.2021#Landkonflikte

Simbabwe: Gemeinsam statt gegeneinander

Massiver Einschüchterung zum Trotz entschärft die ZFD-Partnerorganisation COTRAD Konflikte im Südosten Simbabwes. Durch den Dialog mit verfeindeten Parteien und potenziell gewaltbereiten Jugendlichen drängt COTRAD politisch motivierte Gewalt zurück.

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12.02.2021#Menschenrechte

Myanmar: Mut größer als Angst

In Myanmar nimmt nach dem Militärputsch die Sorge um die Demonstrierenden und die Wahrung der Menschenrechte zu. Die Junta reagiert auf den Protest der Bevölkerung mit Verhaftungen und beschränkt die Kommunikationskanäle. Der ZFD und seine Partner stehen den Menschen vor Ort solidarisch zur Seite.

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08.02.2021#Bürgerbeteiligung

Bolivien: Freie Fahrt für Demokratie

Benachteiligten Gehör verschaffen, ist eine wesentliche Aufgabe ziviler Friedensarbeit. Ein von der Weltbank finanziertes Straßenbauprojekt in Bolivien zeigt, wie wichtig die Fürsprache starker Partner ist, damit Demokratie gelingt – und welche Rolle der ZFD dabei hat.

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27.01.2021#Landkonflikte

Corona-Pandemie: Trotz Distanz präsent

ZFD-Partner PODION unterstützt kolumbianische Gemeinden bei der Durchsetzung ihrer Interessen in Land- und Umweltkonflikten. Oft stehen sie dabei mächtigen Konzernen gegenüber. COVID-19 hat PODION die Arbeit erschwert. Doch davon lassen sich die Mitarbeitenden nicht entmutigen.