Aktuelles

17.01.2017

Rund 200 junge Erwachsene aus ganz Afghanistan sind kürzlich zur „Peace Fair 2016“ in Kabul zusammengekommen. Auf der zweitägigen Veranstaltung ging es vor allem um eine Frage: Wie kann Frieden im Land erlangt werden? „Ihr seid es, die junge Generation, die den Frieden nach Afghanistan bringen könnt – und vielleicht liegt es sogar ausschließlich in euren Händen. Bitte engagiert euch weiter für unser Land und unsere Leute“, begrüßte Dr. Kamal Sadat, Vize-Minister für Information und Kultur, die Teilnehmenden der Friedensmesse.

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12.01.2017

Vom 24. bis 26. März 2017 findet in Bad Godesberg das nächste Seminar für zurückgekehrte ZFD-Fachkräfte statt. Im Vordergrund werden die Reflektion des Erlebten und der Erfahrungsaustausch stehen. Anmeldungen sind noch möglich.

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Hans Jörg Friedrich
03.01.2017

Prävention gilt nach den Terroranschlägen und Amokläufen der vergangenen Monate als Gebot der Stunde. Je nach Blickwinkel gibt es unterschiedliche Meinungen darüber. Was verstehen wir unter Prävention in der Friedensarbeit?  Hans Jörg Friedrich vom Weltfriedensdienst spricht in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Kompass" über Werte, Angst als Präventionsmotor und die Stärken des ZFD.

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Foto: pbi
19.12.2016

Bereits seit Jahren berichten Projektpartner in vielen Ländern über einen zunehmend eingeschränkten Handlungsspielraum für zivilgesellschaftliche Akteure. Sie werden eingeschüchtert, kriminalisiert und bedroht dafür, dass sie sich für Menschenrechte, zivile Konfliktbearbeitung, Demokratie und Umweltschutz einsetzen. Mit wachsender Sorge weisen das Konsortium Ziviler Friedensdienst und viele andere Organisationen der Zivilgesellschaft auf diesen Missstand hin. In einem Diskussionspapier berichten sie über die aktuelle Situation, konkretisieren den Handlungsbedarf und laden die deutsche Regierung und verschiedene Ministerien zum Dialog ein.

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15.12.2016

Nach den Präsidentschaftswahlen 2007/2008 gab es in Kenia schwere Unruhen. Dabei kamen 1.133 Menschen ums Leben. 600.000 Menschen flohen vor der Gewalt in andere Landesteile. In dem bewegenden und bedrückenden Video "Just how long" beschreibt ein Betroffener stellvertretend für die vielen Binnenvertriebenen seine Geschichte von der Flucht bis zur heutigen Situation, in der er noch immer auf Ausgleichszahlungen der Regierung wartet.

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Foto: WFD
08.12.2016

Die bolivianische Stadt Potosí war einst für ihren Silberreichtum weltberühmt. Heute gehören Stadt und Landkreis zu den ärmsten Regionen Boliviens. Häufig kommt es hier zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Der Kultur der Gewalt setzt die ZFD-Partnerorganisation ISALP (Investigación Social y Asesoramiento Legal Potosí) nun eine Kultur des Friedens entgegen. Kurse zu gewaltfreier Konfliktbearbeitung sollen die Gemüter beruhigen und zum Verfassungsziel „Vivier bien“ (Gut leben) beitragen.

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06.12.2016

Wer in Kenia Menschenrechte schützt, steht vor zahlreichen Herausforderungen und Bedrohungen, vor allem wenn die Arbeit in informellen Siedlungen und in ländlichen Regionen stattfindet oder wenn sensible Themen wie Landrechte oder Korruption auf der Tagesordnung stehen. Das gilt besonders für Menschenrechts­verteidigerinnen, die häufig diskriminiert, sexuell beleidigt und physisch attackiert werden. Um ihre Sicherheit zu verbessern und Möglichkeiten zur Vernetzung zu bieten, wurde in Kenia mit Unterstützung des ZFD ein Toolkit für Menschenrechtsverteidigerinnen entwickelt.

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Unterschriftensammlung bei der Konferenz indigener Persönlichkeiten
29.11.2016

Erstmalig hat sich die indigene Bevölkerung auf Mindanao als eigenständiges Gremium organisiert, um bei den Friedensprozessen als unabhängige und gleichwertige Partei aufzutreten. Welche Themen sind für die Indigenen dabei wichtig und wie können sie sich aktiv am Friedensaufbau beteiligen? Antworten auf diese Fragen trug in den vergangenen Monaten die ZFD-Partnerorganisation Mindanao Peoples´ Peace Movement zusammen. Sie führte Konsultationen mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen indigenen Gruppen zu den Friedensprozessen auf der philippinischen Insel durch.

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Die damalige Ministerin Wieczorek-Zeul mit den ersten ZFD-Fachkräften. Foto: Bundesregierung/Kühler
22.11.2016

Heute wird der Zivile Friedensdienst 17 Jahre alt! Am 22. November 1999 reisten die ersten ZFD-Fachkräfte in das ehemalige Jugoslawien, nach Guatemala, Rumänien, Simbabwe und in die palästinensischen Gebiete aus, um die Menschen dort bei ihrer Friedensarbeit zu unterstützen. Seitdem hat sich der ZFD zu einem Erfolgsmodell für Gewaltprävention und Friedensförderung im Kontext der Entwicklungspolitik entwickelt. Er ist heute das einzige explizit friedenspolitische Programm der Bundesregierung. In Zeiten zunehmender Gewaltkonflikte in der Welt muss der ZFD dringend weiter ausgebaut werden.

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Foto: Langheinrich/AGEH
15.11.2016

Im Nordosten Kolumbiens führt die immer stärker expandierende Steinkohleförderung zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Durch den rücksichtslosen Bergbau in der Region wird die Umwelt so stark zerstört, dass Teilen der Bevölkerung die Lebensgrundlagen entzogen werden. Viele Menschen werden vertrieben oder sind chronisch krank. Der ZFD unterstützt das Anwaltskollektiv CCAJAR dabei, die Menschenrechte der Opfer des Bergbaus zu schützen und Druck auf nationale und internationale Politik auszuüben. Mit Erfolg.

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