Aktuelles

25.08.2016

Im Sommer wurden in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh und in Battambang im Nordwesten des Landes zwei neue Programmbüros des forumZFD eröffnet. „Die gewaltvolle Geschichte Kambodschas scheint lange zurück zu liegen“, sagte Carsten Montag, stellvertretender Leiter des forumZFD und Leiter der Abteilung Projekte und Programme, bei der Eröffnungsfeier. „Die Erfahrungen zeigen aber, dass die Wunden alles andere als geheilt sind. Mit den nun eröffneten Räumen wollen wir zusammen mit unseren Partnern einen Beitrag leisten für Begegnung, Dialog und Verständigung.“

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17.08.2016

Ruanda ist seit Jahrzehnten Anlaufstelle für Geflüchtete, vor allem aus der Demokratischen Republik Kongo und aktuell aus Burundi. Trotz der großen Hilfsbereitschaft der ruandischen Bevölkerung gestaltet sich das Zusammenleben aufgrund mangelnder Ressourcen oft schwierig. Der ZFD und seine Partner arbeiten daran, gemeinsam mit den Menschen gewaltfreie Wege aus Konflikten zu finden, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und Gewalt im Keim zu ersticken. Ein Beispiel dafür ist die Friedensarbeit mit Jugendlichen im Camp Kigeme.

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10.08.2016

Die ZFD-Partnerorganisation Yafa Cultural Center hat in Zusammenarbeit mit Fachkräften des ZFD ein Abenteuer- und Survival-Camp für Jugendliche aus dem Flüchtlingslager Balata in Nablus durchgeführt. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder verbrachten sechs Tage außerhalb ihres gewohnten Umfeldes. Sie lernten dabei,  eigene Grenzen zu überwinden, in schwierigen Situationen positiv zu denken und im Team zu arbeiten.

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03.08.2016

Bis Anfang 2017 will die Bundesregierung ein neues Leitbild zur Krisenprävention und Friedensförderung entwickeln. Unter Federführung des Auswärtigen Amtes wurde dieser Leitlinienprozess im Juli mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin eröffnet, bei der auch das Konsortium ZFD vertreten war. Die Zivilgesellschaft ist eingeladen, sich im „PeaceLab2016“ an dem Prozess zu beteiligen, zum Beispiel durch Online-Debatten in einem kürzlich gestarteten Blog oder in den sozialen Online-Netzwerken.

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25.07.2016

Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren hat das Konsortium ZFD die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zur Umsetzung der Agenda 2030 im Hinblick auf die Friedensziele als nicht ambitioniert genug bewertet. In einer Stellungnahme unterbreiten die Unterzeichner daher sieben Vorschläge zur Erreichung der Friedensziele, darunter ein „Konflikt-TÜV“ und die Einführung verschiedener Indikatoren, beispielsweise für Abrüstung, Friedensförderung im Ausland und Gewalt in Deutschland. In einer weiteren Stellungnahme regen elf Verbände und Organisationen eine Nachhaltigkeitsprüfung für alle politischen Initiativen an und fordern, dass die Zivilgesellschaft stark an der Umsetzung der Agenda 2030 beteiligt wird.

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Foto: Dr. Audace Manirahinyuza
20.07.2016

In Burundi herrschen erneut Unruhen, aufgeflammt durch das umstrittene dritte Mandat des amtierenden Präsidenten. Das Land erlebt gewaltsam ausgetragene politische Machtkämpfe und als Folge davon humanitäre und wirtschaftliche Krisen. Mehr als 250.000 Menschen flohen in die Nachbarstaaten und über 1.000 Menschen wurden ermordet. Den Spannungen in der Politik steht eine Bevölkerung gegenüber, die Frieden will. Inmitten der Krise setzen viele Menschen ihre Friedensarbeit fort. Der ZFD unterstützt sie dabei.

 

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Foto: Deutsche Botschaft Jaunde
14.07.2016

In Kamerun werden ab Ende Juli gravierende Menschenrechtsverletzungen in drei ausgewählten Regionen (Littoral, Nordwesten und Norden) dokumentiert und analysiert. Den Grundstein zu dem Projekt legten kürzlich die ZFD-Partnerorganisation RECODH, ein Netzwerk von kamerunischen Menschenrechtsorganisationen, und die Deutsche Botschaft in Jaunde. Die Ergebnisse der Menschenrechtsbeobachtung fließen in einen Untersuchungsbericht ein, der Ende November veröffentlicht werden soll.  

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12.07.2016

Die neue Ausgabe des Magazins „Balkan.Perspectives“, das vom ZFD unterstützt wird, widmet sich dem Thema Friedensabkommen. Am Beispiel des westlichen Balkans wird untersucht, welche Rolle Friedensverträge und diplomatische Verhandlungen in Friedensprozessen spielen. Seit den 1990er Jahren haben verschiedene Friedensabkommen die politische Landschaft der Region geprägt. Der bekannteste Vertrag ist vermutlich das Dayton-Abkommen, das dem Krieg in Bosnien und Herzegowina 1995 formell ein Ende setzte.

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Foto: Jürgen Naber
05.07.2016

Bei einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des Zivilen Friedensdienstes betonte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller am vergangenen Mittwoch die Bedeutung des Zivilen Friedensdienstes für die entwicklungspolitische Arbeit in den Bereichen Krisenprävention und Friedensförderung. „Entwicklungspolitik ist Friedenspolitik. Jede Krise hat ein Davor und ein Danach: Die Bekämpfung von Armut, Ungleichheit und Hunger mindert Konflikte und beugt so Krisen vor“, sagte Entwicklungsminister Müller in Bonn. „Bei der Konfliktnachsorge geht es um Dialog, Aufarbeitung und Versöhnung. Der Zivile Friedensdienst hat die notwendige Erfahrung, um sowohl Krisenprävention als auch Friedensförderung zu stärken.“

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29.06.2016

Weltweit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Noch nie waren es so viele wie heute. Abschottung und sicherheitspolitische Maßnahmen sind keine geeignete Antwort auf die Fluchtbewegungen und ihre Folgen. Wenn wir die Herausforderungen und Konflikte, die damit einher gehen, friedlich bewältigen wollen, müssen wir uns gewaltfrei und konstruktiv engagieren. In dem neuen Online-Dossier „Flucht. Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern, Rückkehr erleichtern“ zeigt der ZFD, wie zivile Friedensarbeit die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildert, Menschen vor Gewalt schützt und Frieden fördert.  

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