Philippinen

Indigene kämpfen um ihre Rechte
Die 33-Jährige Rico Pareja ist Lehrerin, transgender und Aktivistin für Gerechtigkeit und Frieden. In Mindanao setzt sie sich mit einer Gruppe von Friedensaktivist*innen und Vertretungen indigener Gemeinden für Frieden und die Bewahrung ihrer Kultur und Umwelt ein.

Podcast

Frieden für die Ohren
Der Podcast „Jetzt mal ganz friedlich“ berichtet vom Alltag der internationalen Friedensarbeit. Zwei ehemalige ZFD-Fachkräfte sprechen hier mit Kolleg*innen über die Arbeit der Partnerorganisationen und skizzieren die Konfliktgeschichte und die politischen Zusammenhänge in den einzelnen Ländern.

Konsortium ZFD:

„Friedensförderung darf nicht unter die Räder kommen“
Vier Organisationen, darunter das Konsortium ZFD, setzten sich für eine Weiterentwicklung der Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ ein. Erfahren Sie mehr zur Stellungnahme „Deutschlands Engagement für Krisenprävention und Friedensförderung darf nicht unter die Räder kommen“. Foto: Wikimedia Commons (Montage)

Weltflüchtlingstag

Der ZFD unterstützt Menschen auf der Flucht
Derzeit sind 120 Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht: Das ist ein negativer Rekord. Der ZFD setzt sich mit seinen Partnerorganisationen für Geflüchtete und Binnenvertriebene ein. Wir stellen Beispiele aus der Ukraine und aus Kamerun vor.

Ukraine

„Wir machen die Menschen widerstandsfähiger“
Gute Nachbarschaft in Zeiten des Kriegs: Dmytro Kovbasiuk von der ukrainischen Initiative „Zatsikavleni“ erzählt im Interview, welche Bedeutung lokale Gemeinschaften in historischen Innenhöfen von Odessa haben. Die ZFD-Partnerorganisation stärkt den Zusammenhalt und verbessert die Sicherheit der Bewohner*innen. 

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

Nepal: Die Gewalt im Blick

Nepal: Die Gewalt im Blick

„Wir können die meisten Formen der Gewalt bis 2030 halbieren“, verkündeten kürzlich die „Zukunftsräte“ des Weltwirtschaftsforums (WEF). Eine wesentliche Voraussetzung dafür: Gewalttaten müssten erfasst und analysiert werden. Genau das leistet der NepalMonitor. Die Onlineplattform informiert in Echtzeit und liefert detaillierte Analysen über Gewalt und Menschenrechtsverletzungen im Land. Der folgende Beitrag wirft einen Blick auf die Forderung des WEF nach größeren Investitionen in nachhaltige Friedensarbeit.

20 Jahre ZFD: Video bringt Programm auf den Punkt

20 Jahre ZFD: Video bringt Programm auf den Punkt

Machen wir uns nichts vor: Der Zivile Friedensdienst ist längst nicht so bekannt, wie er sein sollte. Das liegt auch daran, dass sich komplexe Sachverhalte wie zum Beispiel Prävention nicht so leicht vermitteln lassen. Genau das wollen wir mit unserem neuen Video aber erreichen: Die Essenz des ZFD in vier Minuten. Film ab...

Bolivien: Die Qual der Wahl

Bolivien: Die Qual der Wahl

Am 20. Oktober wurde in Bolivien gewählt. Die Wahlkommission hat Präsident Evo Morales zum Sieger erklärt. Seitdem wird heftig protestiert. Auch international gibt es Zweifel am offiziellen Ergebnis. Am 10.11.19 trat Evo Morales überraschend zurück. Die Situation könnte weiter eskalieren. Denn der Unmut sitzt tief – wie unser Blick ins Land offenbart. Unser neues FACTSHEET zeigt außerdem, wie dieser Unmut auf lokaler Ebene aufgefangen werden kann.

20 Jahre ZFD: Diskussion im Bundestag

20 Jahre ZFD: Diskussion im Bundestag

Zum 20. Jubiläum des ZFD fand am 17.10. ein parlamentarischer Abend im Bundestag statt. „Suche den Frieden und jage ihm nach“ war das Motto der Veranstaltung, zu der Ottmar von Holtz vom „Unterausschuss für zivile Krisenprävention“ und die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) geladen hatten. „Der Zivile Friedensdienst braucht mehr Öffentlichkeit, aber auch mehr Mittel“, ist eine wesentliche Botschaft, die von der Veranstaltung ausgeht.

Kolumbien: Zunahme politischer Gewalt

Kolumbien: Zunahme politischer Gewalt

Am 27. Oktober 2019 finden in Kolumbien die nächsten Regional- und Kommunalwahlen statt. Damit steigt auch das Ausmaß politisch motivierter Gewalt. Nach Einschätzung der Wahlbeobachtungskommission MOE besteht in über 150 Landkreisen die Gefahr von Wahlbetrug und politischer Gewalt. Besonders explosiv ist die Lage in den Departamentos der Pazifikregion. Das ist ein wesentlicher Grund dafür, dass der ZFD genau hier sein Engagement seit Beginn des Jahres ausbaut.

Kambodscha: Neuland gegen Altlast

Kambodscha: Neuland gegen Altlast

Studierende des Fachbereichs Medien und Kommunikation (DMC) an der „Royal University of Phnom Penh“ haben mit Support des ZFD eine neue App zur Aufarbeitung der leidvollen Vergangenheit entwickelt. Die App bietet Informationen und Zeitzeugenberichte zur Schreckensherrschaft der „Roten Khmer“. Die Inhalte sind auf einer Landkarte mit dem jeweiligen Ort des Geschehens verknüpft und können auf diese Weise digital, aber auch „analog“ vor Ort erkundet werden.

Guinea: Es braucht Aufarbeitung

Guinea: Es braucht Aufarbeitung

Am 28.9.2009 versammelten sich rund 50.000 Anhängerinnen und Anhänger der Opposition im Stadion von Conakry, Guinea, um gegen die autoritäre Politik des damaligen Präsidenten Camara zu demonstrieren. Sicherheitskräfte bereiteten der Kundgebung ein blutiges Ende: Mehr als 150 Menschen starben. Anlässlich des zehnten Jahrestages blicken wir mit einem neuen FACTSHEET nach Guinea.

Philippinen: Einladung zur internationalen Konferenz

Philippinen: Einladung zur internationalen Konferenz

Im Februar 2020 findet in Davao, Mindanao, die zweitägige Konferenz „On Conflict-Sensitive Journalism“ statt. Organisiert wird sie von den ZFD-Partnern PECOJON und MEM, von den beiden ZFD-Trägern forumZFD und GIZ und den Organisationen AMIC und AIJC. Anmeldungen sind noch bis Mitte November 2019 möglich. Bis zum 30.09. gilt der Frühbucherrabatt.

Weltfriedenstag: ZFD startet #sweatforpeace

Weltfriedenstag: ZFD startet #sweatforpeace

 Zum Weltfriedenstag am 21.09.2019 startet der Zivile Friedensdienst seine Social Media-Aktion „#sweatforpeace – Frieden ist jede Anstrengung wert“. Damit will der ZFD in seinem Jubiläumsjahr in der Online-Welt mehr Aufmerksamkeit für Frieden und zivile Konfliktbearbeitung erzeugen. Der Aufruf zu dieser Aktion wird weltweit in den Partnerländern des ZFD verbreitet. Als prominente Persönlichkeit beteiligt sich beispielsweise der Musiker Konstantin Wecker an der Aktion.