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Kenia: Perspektiven für junge Menschen

Kibera in Nairobi ist eine der größten informellen Siedlungen Afrikas mit Hunderttausenden Bewohner*innen. Die Siedlung spiegelt viele der Herausforderungen und Chancen wider, denen sich schnell wachsende städtische Gemeinden gegenübersehen. Soziale Ungleichheit und Jugendarbeitslosigkeit gehören hier zum Alltag.

Mit seiner Partnerorganisation Community Education and Empowerment Centre (CEEC) stärkt der ZFD-Träger GIZ hier vor allem junge Menschen und eröffnet ihnen Wege, sich auf friedliche und konstruktive Weise zu engagieren.

Im Rahmen eines Kenia-Besuchs von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan stellten der ZFD und sein Partner CEEC kürzlich ihre gemeinsame Arbeit bei einem Treffen am Rande eines Empfangs in Nairobi vor. 

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Besuch von Ministerin Reem Alabali Radovan

Junge Menschen in Kibera nutzen dabei unter anderem die Methode des Straßentheaters, um sensible Themen wie Wahlen, Konflikte und bürgerschaftliche Verantwortung öffentlich anzusprechen. Außerdem tauschen sie sich in offenen Dialogformaten darüber aus, was es bedeutet, in Kibera aufzuwachsen, und wie sich dort eine andere Zukunft gestalten lässt. Auch das Erstellen von Kunstwerken und Wandgemälden ist Teil des Projekts, mit dem die jungen Menschen öffentliche Räume in Plattformen für ihre Botschaften verwandeln.

Mit diesen kreativen Methoden ermöglicht das Projekt jungen Menschen gesellschaftliche Teilhabe, stärkt ihr Selbstvertrauen und eröffnet ihnen Möglichkeiten, friedlich und konstruktiv zusammenzuarbeiten. Die bisherigen Erfahrungen zeigen deutlich: Die Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen, die kreativen Ansätze und die Perspektiven der jungen Menschen tragen wesentlich zum Aufbau einer widerstandsfähigen, inklusiven und zukunftsfähigen Gesellschaft bei.


Text:GIZ, Fotos: Amrei Schulz/BMZ/Photothek
Das Bild oben ist beim Treffen mit Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (r.) entstanden. Das Bild in der Textmitte zeigt eines der Wandgemälde junger Menschen in Kibera.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie in unserer Projektdatenbank und bei der GIZ.