Bild von Ollivier Girard/CIFOR, Flickr

Burkina Faso

Goldförderung gerecht gestalten
Die Goldförderung soll der burkinischen Gesellschaft insgesamt zugutekommen: Dafür setzt sich der Zivile Friedensdienst mit seiner Partnerorganisation ORCADE ein. Denn bisher wird der Abbau oft von Gewalt, Landraub und Menschenrechtsverletzungen begleitet.

Guinea-Bissau

Ein mobiles Radio für alle
Das Friedensradio Bemba di Malafo in Guinea-Bissau rollt in abgelegene Gemeinden – und sendet von dort live in die ganze Region. Das schafft Verbindung zwischen den Menschen untereinander und gibt ungehörten Stimmen eine Plattform.

Uganda

Vom Viehdieb zum Landwirt
Nicola Carradori unterstützt als Fachkraft die Justitia et Pax Kommission in Uganda. Im Interview erklärt er, wie es gelingt, junge Viehdiebe durch Dialog und Friedensarbeit zu entwaffnen und mit ihnen neue Perspektiven zu entwickeln.

Nepal

Vertrauen durch Dialog
Ram Kumari Das aus Nepal wurde von der ZFD-Partnerorganisation APEC zur Dialogmoderatorin ausgebildet. Die Dalit-Frau moderiert heute mehr als 30 Konfliktfälle pro Jahr und fördert erfolgreich Dialogprozesse in ihrer Gemeinde.

El Salvador

Erinnerungsarbeit für Gegenwart und Zukunft
In El Salvador unterstützt die ZFD-Fachkraft Elles Blanken die Menschen bei der Pflege einer Erinnerungskultur. Im Interview erklärt sie, weshalb die Aufarbeitung von Gewalt in der Vergangenheit so wichtig für Gegenwart und Zukunft ist. 
Bild von ProtoplasmaKid/Wikimedia

Sport für den Frieden

Von Protest bis Empowerment - Sport als Motor für Wandel
In Mexiko protestieren Angehörige von Verschwundenen mit einer symbolischen Fußballaktion. In Guinea-Bissau spielen Frauen und Männer gemeinsam Fußball und setzen damit ein Zeichen für Frieden. Im Libanon stärkt Sport Kinder und Jugendliche in Krisenzeiten. Drei Beispiele zeigen, wie der ZFD Sport als Motor für gesellschaftlichen Wandel nutzt.

Nordmazedonien

Gemeinsam mit Kunst gegen Hass
Bei einem Workshop in Nordmazedonien kamen albanische und mazedonische Schüler*innen zusammen und gestalteten ein Wandbild. Mit der Kunstaktion setzten sie ein Zeichen gegen Spaltung und Hass.
Bild von GIZ

Kenia

Perspektiven für junge Menschen
Kibera in Nairobi ist eine der größten informellen Siedlungen Afrikas. Mit seiner Partnerorganisation CEEC stärkt der ZFD hier junge Menschen. Ihr Engagement stellten die Partner*innen kürzlich im Rahmen eines Kenia-Besuchs von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan vor.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

Corona-Pandemie: Jede Stimme von Belang

Corona-Pandemie: Jede Stimme von Belang

Die Corona-Pandemie hat bereits bestehende Probleme in Simbabwe verschärft. Zu dieser Einschätzung kommt die ZFD-Partnerorganisation ZimRights. ZimRights dokumentiert auch fortlaufend, wie sich COVID-19 und der Umgang damit auf die Situation im Land und das Leben der Menschen auswirken. Nun hat die Menschenrechtsorganisation eine umfassende Analyse der (Menschenrechts-) Lage vorgelegt: „Rights in Crisis“ ist der Titel – und zugleich das Resümee.

Corona-Pandemie: Auf Sendung bleiben

Corona-Pandemie: Auf Sendung bleiben

Ein Camp für Geflüchtete ist der denkbar schlechteste Ort, sich vor einer Pandemie zu schützen. Abstand, Hygiene, Quarantäne – all das ist nur schwer bis gar nicht umsetzbar. Umso größer ist die Sorge und umso wichtiger ist es, die Menschen nicht allein zu lassen. Der ZFD und seine Partner arbeiten in mehreren Ländern in und um Camps für Geflüchtete. Das Team der Medienorganisation EYE beispielsweise ist in drei UNHCR-Camps in Ruanda aktiv. COVID-19 ist derzeit ein wichtiges Thema in der Berichterstattung.

Corona-Pandemie: Lockdown-Lektionen und -Lichtblicke

Corona-Pandemie: Lockdown-Lektionen und -Lichtblicke

In Uganda arbeitet der ZFD mit seinen Partnern daran, Landkonflikte gemeinschaftlich beizulegen. COVID-19 hat jedoch ein anderes Problem in den Fokus gerückt: Im Zuge des Lockdowns ist das Ausmaß häuslicher Gewalt stark angestiegen. Daher wurde das Engagement entsprechend angepasst. Im Interview berichtet Julius Omony, nationale ZFD-Fachkraft in Uganda, von der neuen Herausforderung – und gibt einen sehr persönlichen Einblick in seinen Arbeitsalltag während der Corona-Krise.

Corona-Pandemie: Infotainment 1. Güte

Corona-Pandemie: Infotainment 1. Güte

Wie lässt sich die Bedrohung durch COVID-19 am besten bewältigen? Mit Humor – hat sich das Redaktionsteam von كامبجي Campji im Libanon gedacht und produziert seit Ausbruch der Pandemie kurze Filme, die nicht nur informieren, sondern auch unterhalten. Damit trifft Campji den Nerv ihrer Zielgruppe im Geflüchtetenlager Schatila. Fast zwei Millionen Views hat das populärste Video mittlerweile erzielt.

Mexiko: Morddrohung gegen ZFD-Partner Consorcio Oaxaca

Mexiko: Morddrohung gegen ZFD-Partner Consorcio Oaxaca

Die Mitarbeiterinnen der ZFD-Partnerorganisation Consorcio Oaxaca im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca werden mit dem Tod bedroht. Unbekannte platzierten vor dem Bürogebäude der feministischen Organisation am 15. Juni eine Plastiktüte mit Fleischstücken, die offensichtlich von einem Tierkopf stammten. Neben der Tüte lag ein Pappkarton mit der Botschaft: „Halt dich zurück, Hündin, der nächste ist deiner“.

Corona-Pandemie: Home Bitter Home

Corona-Pandemie: Home Bitter Home

Die UN sprechen inzwischen von einer Schattenpandemie: Das Ausmaß häuslicher Gewalt ist während der Corona-Pandemie geradezu explodiert. Bei strikten Ausgangssperren sind von Gewalt Betroffene mit ihren Peinigern über Wochen zu Hause eingesperrt – bei zugleich eingeschränkten Schutz- und Hilfsmöglichkeiten. Das hat in vermutlich jedem Land dieser Erde zu mehr Gewalt geführt. So auch in Bolivien, wo die ZFD-Partnerorganisation CJA trotz aller Einschränkungen betroffenen Frauen und Kindern weiterhin beisteht.