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Kenia

Perspektiven für junge Menschen
Kibera in Nairobi ist eine der größten informellen Siedlungen Afrikas. Mit seiner Partnerorganisation CEEC stärkt der ZFD hier junge Menschen. Ihr Engagement stellten die Partner*innen kürzlich im Rahmen eines Kenia-Besuchs von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan vor.
Bild von Julian Galán

Kolumbien

Der Fluss hat Rechte
Trotz eines fortschrittlichen Umweltrechts sind Menschen und Natur in Kolumbien durch massive Verschmutzungen gefährdet. Der ZFD unterstützt mit seiner Partnerorganisation SIEMBRA den Schutz des sensiblen Ökosystems am Fluss Atrato. 

Ein Wenig Normalität in Krisenzeiten

Sportangebote für Kinder im Libanon
Im Libanon leiden besonders die Kinder psychisch unter den Folgen des Krieges im Nahen Osten. Der ZFD und seine Partner sind für sie und ihre Familien da: Mit Sportkursen in Vertriebenencamps und mit psychosozialen Angeboten. 
Bild von GIZ

Junge Stimmen für verantwortungsvollen Journalismus

Philippinen
Mit dem Projekt SUPER fördert die ZFD-Partnerorganisation Surigao Youth Convergence (SYG) konfliktsensiblen Journalismus auf den Philippinen. Zielgruppe sind junge Menschen in Surigao auf der Insel Mindanao.

Guatemala

Für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
Bei dem Besuch in Berlin setzte sich Nery Rodenas vom ZFD-Partner Menschenrechtsbüro ODHAG für die Unterstützung von Menschenrechten und Demokratie in Guatemala ein. Dabei überreichte er seinen Gesprächspartner*innen aus Politik und Zivilgesellschaft auch ein Exemplar des  Buches „Erinnerungen an die Opfer des Völkermords“.

Podcast

Friedensarbeit in unruhigen Zeiten
Weltweit nehmen Konflikte zu, und wir leben in unruhigen politischen Zeiten. Wie sich dadurch die Friedensarbeit verändert, hören Sie in der neuesten Ausgabe des Podcasts „Jetzt mal ganz friedlich“ mit den Sprecherinnen des ZFD-Konsortiums Irene Mukasa-Erben und Anja Petz.

Ukraine

Eine Kinderzeitschrift hilft, den Krieg zu verarbeiten
Die Kinderzeitschrift Piznayko hilft Kindern in der Ukraine auf einfühlsame Weise, mit der Realität des Kriegs umzugehen. 

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

Corona-Pandemie: Versöhnung im virtuellen Raum

Corona-Pandemie: Versöhnung im virtuellen Raum

Es ist das vielleicht wichtigste Zeichen der Versöhnung in diesem so festgefahrenen Konflikt: die gemeinsame palästinensisch-israelische Gendenkveranstaltung „Memorial Day Ceremony“. Im letzten Jahr kamen über 9.000 Menschen zusammen, um gemeinsam der Opfer des langjährigen Konflikts zu gedenken. Am 27.4.2020 wird der „Memorial Day“ zum 15. Mal begangen. Doch wie kann gemeinsame Begegnung in Zeiten von Corona gelingen? Und warum ist es wichtig, die Gedenkfeier trotz Corona-Pandemie zu veranstalten?

Corona-Pandemie: Bolivien

Corona-Pandemie: Gesundheit vs. Menschenrechte?

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind gegenwärtig Maßnahmen erforderlich, die einen erheblichen Eingriff in die Grund- und Menschenrechte bedeuten. Daran gibt es grundsätzlich wenig zu rütteln. Und doch ist es wichtig, daran zu erinnern, dass jede Einschränkung wohlüberlegt sein muss. Vorbeugung darf nicht zulasten der Menschen gehen. Die Einschränkungen dürfen nicht von Dauer sein. Die Partner des ZFD nehmen in diesen Zeiten einmal mehr die Rolle eines Wächters der Menschenrechte ein wie Beispiele aus Bolivien und Mexiko zeigen.

Corona-Pandemie: Friedensarbeit muss weitergehen

Corona-Pandemie: Friedensarbeit muss weitergehen

„The fury of the virus illustrates the folly of war.“ – Mit diesen Worten rief UN-Generalsekretär António Guterres zu einem weltweiten Waffenstillstand auf. Die Bedrohung durch die Corona-Pandemie offenbare die Torheit von Krieg und Gewalt. Tatsächlich zeigt der Appell mancherorts Wirkung. Und doch ist es gerade jetzt dringend nötig, die Bemühungen um friedliche Konfliktbearbeitung aufrechtzuerhalten. Besonders in Krisen- und Konfliktregionen besteht die Gefahr, dass sich Konflikte verschärfen und Gewalt ausbricht. Der ZFD und seine Partner setzen ihre Arbeit fort und reagieren auf die neuen Herausforderungen.

Ruanda: Frieden ist die Botschaft

Ruanda: Frieden ist die Botschaft

Es fing vor 18 Jahren mit drei Studenten an. Noch während des Studiums schufen sie an ihrer Uni einen sicheren Ort, um über den Völkermord in Ruanda zu sprechen. Aus dieser Initiative ist über die Jahre die Organisation NEVER AGAIN RWANDA gewachsen. Seit 2008 betreibt die Partnerorganisation des ZFD das Friedensbildungsinstitut PBI-RWANDA. Hier werden gemeinsam „Botschafter*innen des Friedens” ausgebildet. Anfang März kamen 19 weitere hinzu.

Bolivien: Studieren geht über resignieren

Bolivien: Studieren geht über resignieren

An der Universität Núr ist der erste postgraduale Studiengang zur Bearbeitung von Umwelt- und Ressourcenkonflikten in Bolivien gestartet. Das Studienangebot ist das Ergebnis der seit 2018 bestehenden Kooperation zwischen ZFD und Núr-Uni. Binnen zwei Jahren wurden die fachlichen und didaktischen Grundlagen gelegt. Vor zwei Wochen haben die ersten Männer und Frauen ihr Studium aufgenommen.

Corona-Pandemie: Auf ein Wort

Corona-Pandemie: Auf ein Wort

Auch im Zivilen Friedensdienst sorgen wir uns angesichts der weltweiten Corona-Infektionen um die Gesundheit aller Teams und der Bevölkerung in unseren Partnerländern. Alle ZFD-Träger sind aktuell mit den Fachkräften und Partnern im intensiven Austausch.