Ukraine

„Wir machen die Menschen widerstandsfähiger“
Gute Nachbarschaft in Zeiten des Kriegs: Dmytro Kovbasiuk von der ukrainischen Initiative „Zatsikavleni“ erzählt im Interview, welche Bedeutung lokale Gemeinschaften in historischen Innenhöfen von Odessa haben. Die ZFD-Partnerorganisation stärkt den Zusammenhalt und verbessert die Sicherheit der Bewohner*innen. 

Sudan

Partner-Organisation berichtet von verzweifelter Lage
Die Auswirkungen des Bürgerkriegs im Sudan auf die Zivilbevölkerung sind katastrophal. Bei einem Angriff auf ein Lager für Binnenvertriebene gab es zuletzt viele Tote und Verletzte. Die ZFD-Partnerorganisation Bana Group for Peace and Development fordert den Schutz der Zivilbevölkerung und ein Ende der Gewalt.

Mali

Konfliktpotenzial Gold
Der Kleinbergbau ist für viele Menschen in Mali eine wichtige Einkommensquelle in einem der ärmsten Länder der Welt. Aber die Arbeit ist schweißtreibend und gefährlich, und häufig kommt es zu gewalttätigen Konflikten. Die Partnerorganisation Fondation pour le Développement au Sahel  setzt sich mit Dialogforen für Gewaltfreiheit und mehr Sicherheit ein. Foto: Wikimedia Commons / MOISESFOCUS

Aachener Friedenspreis

Auszeichnung für ZFD-Partner
Für ihren Einsatz für Frieden und Menschenrechte auf dem Westlichen Balkan erhält die Youth Initiative for Human Rights (YIHR) aus Serbien den diesjährigen Aachener Friedenspreis. Die ZFD-Partnerorganisation fördert vor allem den Dialog zwischen jungen Menschen über die Ländergrenzen hinweg.

19. Memorial Day

Gemeinsam gedenken
Bei der 19. „Israeli-Palestinian Joint Memorial Day Ceremony“ am 12. Mai geht es um das gemeinsame Trauern um die vielen Todesopfer, die der Nahostkonflikt auf allen Seiten gefordert hat. Das Bild zeigt Teilnehmerinnen der Gedenkzeremonie vor einigen Jahren. In diesem Jahr findet die Veranstaltung online und in vielen privaten und öffentlichen Räumen statt.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

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Ausstellung: Gesichter des Friedens

Frieden entsteht im täglichen Miteinander – im Kleinen wie im Großen. Dafür setzen sich weltweit viele Menschen und Organisationen ein. Aber allzu oft bleibt ihr Engagement unsichtbar. Eine neue Ausstellung macht die Geschichten sichtbar.

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Serbien: „Aufgeben ist keine Option“

Sofija Todorović von der Jugendinitiative für Menschenrechte in Serbien setzt sich für die Aufarbeitung der Kriegsverbrechen der 1990er Jahre ein. Im Gespräch berichtet sie über die Erfolge ihrer Initiative und den Gegenwind, mit dem Friedens- und Menschenrechtsgruppen aktuell in Serbien kämpfen.

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Honduras: Gefährlicher Einsatz für Umwelt und Menschenrechte

Die Organisation ASONOG in Honduras begleitet indigene und kleinbäuerliche Gemeinden bei der Verteidigung ihres Lebensraumes und ihrer wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und umweltbezogenen Rechte. Dass Umweltaktivismus mit enormen Risiken verbunden ist, beschreibt Ramiro Lara im Interview.

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Ukraine: Wie Frauen einander Halt geben

Ein Projekt des ZFD-Trägers forumZFD in der Ukraine zeigt: Kreative Methoden der Friedensarbeit mit allen Sinnen helfen insbesondere Frauen dabei, Kraft zu schöpfen und für andere da zu sein. Realisiert werden die Projekte vom lokalen Netzwerk „Kidfriendly“ in Odessa.

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Internationaler Frauentag: Mit Frauen zum Frieden

Weltweit steht der Internationale Frauentag am 8. März für die Rechte der Frauen und ihren Einsatz für Gleichberechtigung. Aus diesem Anlass stellen wir drei Beispiele für die praktische Arbeit des ZFD für Frauenrechte und Frieden in Sierra Leone, Nepal und Guinea-Bissau vor.

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Friedensfilmpreis für „Favoriten“

Der Film „Favoriten" wurde im Rahmen der 74. Berlinale mit dem Friedensfilmpreis ausgezeichnet. Der Film begleitet eine Wiener Grundschulklasse mit Kindern, die unterschiedliche Migrationsgeschichten haben. Eindrücklich zeigt die Regisseurin, dass Bildungsarbeit auch Friedensarbeit ist.

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Kolumbien: Erfahrungsaustausch zu Erinnerungsarbeit

Das Thema Erinnerungsarbeit stand im Fokus eines Erfahrungsaustauschs in Kolumbien. Wie dort mit gewaltbelasteter Vergangenheit umgegangen wird, erlebten die Teilnehmer*innen aus Mexiko, Guatemala, El Salvador, Kolumbien und Deutschland bei den Besuchen verschiedener Orte und Gedenkstätten.

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Uganda: Honig für den Frieden

In Uganda schützt Friedensarbeit die Umwelt und baut gesellschaftliche Spannungen ab. Die Organisation Facilitation for Peace and Development (FAPAD) in Lira arbeitet daran, alternative und klimasensible Einkommensmöglichkeiten zu schaffen, um die Zerstörung von Feuchtgebieten zu stoppen.

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Gewaltfrei für Umwelt und Menschenrechte

Überall auf der Welt setzen sich Menschen gewaltfrei für die Umwelt und die Rechte ihrer Gemeinschaften ein. Sie sind dadurch oft großen Gefahren ausgesetzt, werden verfolgt oder sogar ermordet. Der Zivile Friedensdienst (ZFD) trägt zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen bei.