Äthiopien

Frauen als Akteurinnen für Frieden und Wandel
In Äthiopien setzen sich Frauen für eine gewaltfreie Bearbeitung lokaler Konflikte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Dabei gelingt es ihnen, Konflikte zu lösen, die lange als unüberwindbar galten.

Sri Lanka

Junge Menschen gestalten Frieden
In Sri Lanka setzen sich junge Menschen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Frieden ein. Unterstützt werden sie dabei durch das dreijährige Programm Young Visionary Fellowship der ZFD-Partnerorganisation Centre for Peace Building and Reconciliation.
Bild von Ollivier Girard/CIFOR, Flickr

Burkina Faso

Goldförderung gerecht gestalten
Die Goldförderung soll der burkinischen Gesellschaft insgesamt zugutekommen: Dafür setzt sich der Zivile Friedensdienst mit seiner Partnerorganisation ORCADE ein. Denn bisher wird der Abbau oft von Gewalt, Landraub und Menschenrechtsverletzungen begleitet.

Guinea-Bissau

Ein mobiles Radio für alle
Das Friedensradio Bemba di Malafo in Guinea-Bissau rollt in abgelegene Gemeinden – und sendet von dort live in die ganze Region. Das schafft Verbindung zwischen den Menschen untereinander und gibt ungehörten Stimmen eine Plattform.

Uganda

Vom Viehdieb zum Landwirt
Nicola Carradori unterstützt als Fachkraft die Justitia et Pax Kommission in Uganda. Im Interview erklärt er, wie es gelingt, junge Viehdiebe durch Dialog und Friedensarbeit zu entwaffnen und mit ihnen neue Perspektiven zu entwickeln.

Nepal

Vertrauen durch Dialog
Ram Kumari Das aus Nepal wurde von der ZFD-Partnerorganisation APEC zur Dialogmoderatorin ausgebildet. Die Dalit-Frau moderiert heute mehr als 30 Konfliktfälle pro Jahr und fördert erfolgreich Dialogprozesse in ihrer Gemeinde.

El Salvador

Erinnerungsarbeit für Gegenwart und Zukunft
In El Salvador unterstützt die ZFD-Fachkraft Elles Blanken die Menschen bei der Pflege einer Erinnerungskultur. Im Interview erklärt sie, weshalb die Aufarbeitung von Gewalt in der Vergangenheit so wichtig für Gegenwart und Zukunft ist. 

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

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Westlicher Balkan: Friedensbildung an Hochschulen

Die ZFD-Partnerorganisation LOJA aus Nordmazedonien hat sich von einer Graswurzel-Organisation zum führenden Akteur der multikulturellen Jugendarbeit in der Region entwickelt. Anfang November 2025 initiierte das Team von LOJA in Ohrid die „Konferenz zur Friedenserziehung auf dem westlichen Balkan“.

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Uganda: Wie Wissen über Landrechte Frauen stärkt

In Uganda spielen Frauen eine zentrale Rolle in der Landwirtschaft, stehen jedoch vor großen Hürden, wenn es darum geht, Land zu besitzen und zu kontrollieren. Trotz eines rechtlichen Rahmens, der die Rechte von Frauen schützen soll, bevorzugt das Gewohnheitsrecht nach wie vor Männer.

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Westlicher Balkan: Frieden entsteht im Dialog

Seit 15 Jahren arbeitet das Post-Conflict Research Center (PCRC) daran, Erinnerungsarbeit, Dialog und kritisches Denken in Bosnien und Herzegowina zu stärken. Im Interview spricht Programmdirektorin Tatjana Milovanović über aktuelle Projekte und Herausforderungen des PCRC-Teams.

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Sierra Leone: Frauenrechte stärken

In Sierra Leone ist Gewalt gegen Frauen weit verbreitet. In diesem herausfordernden Kontext leisten die ZFD Partnerorganisationen von Brot für die Welt und AGIAMONDO in Sierra Leone beeindruckende, mutige und vielschichtige Arbeit für die Rechte von Frauen.