Liebe Leser*innen,
Die Aufarbeitung gewaltbelasteter Vergangenheit ist eine wichtige Voraussetzung, um Versöhnungsprozesse in Konfliktregionen gestalten zu können. Das zeigt sich in der täglichen Arbeit des Zivilen Friedensdienstes und seiner Partnerorganisationen:
In Nepal befähigt das Projekt „Story Kitchen“ Frauen dazu, ihre eigene Geschichte sowie die anderer Betroffener zu erzählen. Mit dem Handbuch „Holocaust & Peace“ fördert der ZFD im Westlichen Balkan das Lernen aus der Vergangenheit für eine friedlichere Zukunft. In Kolumbien schenken Ehrenamtliche Gewaltopfern ihre Zeit und unterstützen sie durch aufmerksames Zuhören. Außerdem geht es – 30 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica – im Interview mit Alexander Vojvoda darum, wie einseitige Narrative und alte Feindbilder überwunden werden können.
Eine inspirierende Lektüre wünscht Ihnen