#COP27

Geschlossen entschlossen?

Die Weltklimakonferenz COP27 könnte einen Durchbruch beim Thema Klimafinanzierung bringen. Doch mit Geld allein wird keine Klimagerechtigkeit errungen. Unser Beitrag zur COP27 zeigt, worum es geht und was es braucht. Er stellt außerdem eine Reihe geeigneter Materialien zum Thema Klimagerechtigkeit für die Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vor. Die COP27 findet vom 6. bis 18.11.22 statt.

Gewaltfrei durch die Klimakrise

Gastbeitrag von Dr. Daniela Pastoors et al.

Zivile Konfliktbearbeitung (ZKB) bietet wertvolle Impulse für den Umgang mit der Klimakrise und den damit einhergehenden Konflikten. Das ist das Resümee der Friedensforschenden Dr. Daniela Pastoors, Lukas Drees, Thomas Fickel und Prof. Dr. Jürgen Scheffran. Ihr Artikel „ZKB als Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation“ wurde jüngst in der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik veröffentlicht. Im Klima-Hub erscheint er mit freundlicher Genehmigung der Autorin und Autoren in Auszügen.

Infopool Klima und Frieden

Mit über 120 Links das Thema erkunden

Die Klimadebatte wird oft von der Sorge um Sicherheit dominiert. Zunehmend wächst jedoch die Erkenntnis, dass Klimaarbeit und Konfliktbearbeitung zusammengehen müssen, denn es kommt bei der Bewältigung der Klimakrise auf Kooperation und Gerechtigkeit an. Was es dazu braucht? Der ZFD-Infopool bietet einen umfassenden Wissensschatz über das bislang vernachlässigte Thema „Klima und Frieden“. Er bildet eine Grundlage für mehr Frieden und Gerechtigkeit in der Klimadebatte und liefert Anregungen zur praktischen Arbeit.

»Klimakiller Krieg«

Gastbeitrag von Dr. Angelika Claußen

»Der Angriff auf die Ukraine hat die Klimadebatte vom Tisch gefegt. Doch nur mit einem Waffenstillstand kann das 1,5-Grad-Ziel noch erreicht werden«, mahnt Dr. Angelika Claußen, Vizepräsidentin der IPPNW Europa und zugleich Vorsitzende der deutschen IPPNW-Sektion. In ihrem Gastbeitrag zeigt sie außerdem, warum Abrüstung und Dialog die Antwort auf die Klimakrise sein müssen.

Klimakrise: Wandel ist (noch) möglich

Wege zur sozial-ökologischen Transformation

50 Jahre nach seinem Weckruf „Die Grenzen des Wachstums“ hat der Club of Rome einen „Survivalguide für unseren Planeten“ vorgelegt: „Earth for All“ ist Appell, Mutmacher und Aktionsplattform zugleich. Denn: Die Zeit für eine sozial-ökologische Transformation ist gekommen. Immer mehr Menschen wollen den Wandel – und noch ist er möglich. Unsere Übersicht zeigt erhellende Beiträge, wie die Transformation gelingen kann, und ermutigende Ansätze, die erforderlichen Veränderungen anzugehen.

Friedens- mit Umweltarbeit verknüpfen

Projektbeispiel aus Kenia

Steigende Temperaturen, Dürren, Überschwemmungen – in Kenia ist der Klimawandel längst real. Zugleich nehmen Konflikte um Ressourcen zu. Um diese doppelte Herausforderung zu meistern, haben ZFD und Kenianische Bischofskonferenz untersucht, wie Friedens- und Umweltarbeit verknüpft werden können. Das eigene Engagement wird nun daran ausgerichtet.

„Auf den Klimawandel kannst du nicht schießen“

Gastbeitrag von Dr. Thomas Roithner

Vorsicht Etikettenschwindel, warnt Thomas Roithner in seinem Kommentar zur sogenannten „Versicherheitlichung“ der Klimadebatte: Die Bewältigung der Klimakrise wird aktuell zu sehr als militärische Aufgabe definiert. Sie ist aber eine Aufgabe für das Zivile, ist der Friedensforscher überzeugt. Mit dieser Auffassung ist er nicht allein. Auch die Forschungsinstitute des „Friedensgutachtens“ stimmen darin überein.

Clip: Frieden verbessert das Klima

Neuer Clip zeigt, was ZFD leistet

In der Klimakrise brauchen wir mehr Zivile Konfliktbearbeitung. Sie fördert Kooperationen und hilft, Veränderungsprozesse gerecht zu gestalten. Nur in Frieden haben wir die Chance, uns an den Klimawandel anzupassen und nur in Frieden können wir gemeinsam die Zerstörung unseres Lebensraums aufhalten. Das zeigt unser zweiminütiger Clip.

Wo Wasser Gold ist

Projektbeispiel aus Kenia

Wasser ist in Kenia seit jeher eine knappe Ressource. Die Erderwärmung verschärft die Lage. Zwangsläufig kommt es zu Konflikten um das flüssige Gut, aber auch um fruchtbaren Boden. Die ZFD-Partner IPL und IMPACT setzen sich dafür ein, dass diese Konflikte friedlich bearbeitet werden und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels konfliktsensibel und kooperativ abläuft.

Studium trifft Praxis

Projektbeispiel aus Bolivien

Der Klimawandel verschärft in Bolivien die ohnehin verbreiteten Konflikte um Wasser und Land. An der bolivianischen Uni Núr gibt es seit kurzem einen Studiengang zur Bearbeitung solcher Konflikte. Entwickelt wurde er in Kooperation mit dem ZFD. Im Interview erläutern Rektor William Shoaie Baker und Dozentin Mirna Inturias, welchen Beitrag das Studium zu Frieden, Gerechtigkeit und Klimaschutz leistet.

Das Quiz

zu Klima & Frieden

Der ZFD-Hub „Frieden verbessert das Klima“ bietet Einblick in das Spannungsfeld Klima und Konflikt. Die dort vorgestellten Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Kooperation zur Bewältigung der Klimakrise nötig ist. Testen Sie mit diesem Quiz Ihr Wissen zu „Klima und Frieden“ anhand von acht Fragen.

Vom Vorteil der Vorsorge

Projektbeispiel aus Sierra Leone

In Sierra Leone ist der ZFD mit seinem Partner YMCASL in der Katastrophenvorsorge aktiv. Ziel ist, die Menschen für ihr Klimarisiko zu sensibilisieren, damit sie sich besser wappnen können. Workshops legen den Grundstein für vorausschauendes Handeln. Dazu mussten zunächst sprachliche Hürden überwunden werden.

Ukraine

Zivile Friedensförderung stärken

Drei Wochen nach Kriegsbeginn sind ukrainische Partnerorganisationen und Fachkräfte des ZFD weiter aktiv. Der Zivile Friedensdienst setzt sich für eine starke ukrainische Zivilgesellschaft ein – und für eine künftige deutsche Außen- und Sicherheitspolitik mit friedenspolitischer Ausrichtung.

Umwelt und Frieden vereinen

Zur 5. Sitzung der UN-Umweltversammlung

Bei der UN-Umweltversammlung vom 28.2. bis zum 2.3.2022 wird über ein globales Plastikabkommen debattiert. Doch was hat Plastik mit Klima, Gerechtigkeit und Frieden zu tun? Umwelt und Frieden sind Schätzungen zufolge mit je rund 80 Prozent aller Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 verknüpft. Beide Bereiche müssen zunehmend zusammen betrachtet werden.

Online-Talk zu Klima und Konflikt

ZFD im Austausch mit Forschung und Zivilgesellschaft

Wie genau hängen Klimakrise und Konflikte zusammen? – Diese Frage stand im Mittelpunkt des Online-Gesprächs „Heißes Klima, heiße Konflikte“ mit Stefanie Wesch vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Vera Künzel von Germanwatch und Noé Müller-Rowold, ZFD-Koordinator im Sahel. Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung vom ZFD-Träger forumZFD.

Philippinen

Das Gold glänzt nicht für alle

Wo der Klimawandel bestehende Konflikte verschärft, ist Zivile Konfliktbearbeitung unerlässlich, wie diese Reportage aus der Provinz Davao de Oro zeigt. Hier bringt der für manche lukrative Goldabbau Umweltverschmutzung und Benachteiligung für viele andere. Die Folgen des Klimawandels gießen weiteres Öl ins Feuer. ZFD-Partner LKMFI setzt sich in der Region für eine gewaltfreie Bearbeitung der Konflikte und für mehr gemeinschaftlichen Umwelt- und Klimaschutz ein.

Philippinen

Jugend für Klima und Frieden

Die Collective Climate Campaign (3C) ermutigt und ermächtigt Jugendliche auf Mindanao für Klimagerechtigkeit einzutreten. Mindanao ist seit langem durch schwere Konflikte gezeichnet und zugleich stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Abuzar Salik, Mitbegründer der Initiative und Mitglied der ZFD-Partnerorganisation MPPM, gibt Auskunft über die Ziele von 3C.

Zu Gast im Podcast

Angelika Claußen & Bernhard Trautvetter

Welchen Einfluss haben Militär und Kriege auf die Klimakrise? Neben erschütternden Fakten und düsteren Prognosen kommt auch die Hoffnung nicht zu kurz im Gespräch mit Dr. Angelika Claußen und Bernhard Trautvetter.

Herausforderung Klima-Konflikt-Forschung

Gastbeitrag von M. Müller, M. Brien & T. Cranshaw (HIIK)

Die Folgen des Klimawandels können Konflikte schüren und verschärfen. Die genauen Zusammenhänge sind aber noch nicht eindeutig geklärt. Der Beitrag des HIIK zeigt die methodischen Herausforderungen der Klima-Konflikt-Forschung und gibt Empfehlungen zum erforderlichen Ausbau der Forschungsfeldes.

Militär und Krieg als Klimakiller

Gastbeitrag von Prof. Dr. Moegling

Kriege und Konflikte belasten nicht nur das Klima zwischen Menschen, sondern auch die Umwelt. Das Militär ist einer der größten institutionellen Emittenten von schädlichen Klimagasen. Kriege und gewaltsame Konflikte sind für massive Umweltschäden verantwortlich. Prof. Dr. Klaus Moegling erläutert in seinem Beitrag die drastischen Auswirkungen von Krieg und Militär auf die Umwelt und den Klimawandel.

Klimakrise erfordert Konfliktbearbeitung

Konsortium ZFD appelliert anlässlich der COP26 an Politik

Vom 31.10.21 bis zum 12.11.21 findet die UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow statt. Zu diesem Anlass weist das Konsortium Ziviler Friedensdienst auf das zunehmende Konfliktpotenzial in der Klimakrise hin. Das Konsortium ZFD appelliert an die internationale Politik und an die verhandelnden Parteien für eine neue Bundesregierung, Maßnahmen Ziviler Konfliktbearbeitung deutlich auszubauen. Ziel muss es sein, Konflikte in der Klimakrise gewaltfrei und kooperativ zu bewältigen.

Sudan

Dialog im Zeichen des Klimawandels

Die Verknappung von Acker- und Weideland infolge des Klimawandels befeuert im Sudan zunehmend Konflikte. In der Provinz West Kurdufan arbeitet ZFD-Partner Bana Group mit den Beteiligten an einem Abkommen zur Beilegung der Konflikte. Das Projekt hat Modellcharakter für das ganze Land.

Zu Gast im Podcast

Elise Kopper & Jan Burck

Was treibt die Klima- und die Friedensbewegung an, was eint, was trennt, was tun? Darüber sprechen Jan Burck und Elise Kopper im GIZ/ZFD-Podcast.

Globales Netz

für Klimagerechtigkeit

Im Kampf für Klimagerechtigkeit und Frieden haben der globale Norden und Süden etwas gemeinsam: Sie sind voneinander abhängig. Daher sollten sie sich stärker zusammentun. Dafür setzt sich auch der ZFD ein, z.B. durch die Begleitung von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern in Lateinamerika.

Dialog und Kooperation

zur Bewältigung der Klimakrise

Bei der Begrenzung des Klimawandels und dem Umgang mit seinen Folgen spielt Zivile Konfliktbearbeitung eine wichtige Rolle. Sie unterstützt die gewaltfreie und konstruktive Zusammenarbeit an einem der drängendsten Probleme der Menschheit. Welchen Beitrag der Zivile Friedensdienst leistet, erfahren Sie im Interview mit Anja Petz und Martin Vehrenberg, Sprecherin und Sprecher des ZFD.

Zu Gast im Podcast

Nina Nick & Noé Müller-Rowold

Am Beispiel Niger geben Nina Nick und Noé Müller-Rowold Einblicke in die Herausforderungen des Klimawandels für die Friedensarbeit.

Uganda

Dem Klimawandel auf der Spur

Im Osten Ugandas ist der Klimawandel schon spürbar. Regen- und Trockenzeiten sind kaum noch vorhersehbar. Das bedroht die existenziell wichtige Viehzucht und den Ackerbau. ZFD-Koordinator Stefan Friedrichsen gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten des ZFD und seiner Partner, die Menschen angesichts der Herausforderungen zu unterstützen.

Für Frieden und Gerechtigkeit in der Klimakrise

ZFD-Hub zu Klima, Konflikt und Kooperation

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dort, wo es ohnehin schon brennt, kann der Klimawandel zum Brandbeschleuniger werden. Doch nicht die Konflikte sind das Problem, sondern die Art damit umzugehen. Auf dem Weg durch die Klimakrise hilft Zivile Konfliktbearbeitung dabei, die Weichen frühzeitig auf Kooperation zu stellen.

Niger

Ressourcenkonflikte im Dialog lösen

Im Süden Nigers sind viele Menschen von klimasensitiven Einkommensquellen wie Landwirtschaft und mobiler Viehhaltung abhängig. Schon heute erschwert der Klimawandel das Leben in der Region. Konflikte verschärfen sich. ZFD-Fachkraft Nina Nick beschreibt, wie der ZFD in dieser Situation gemeinsam mit allen Beteiligten Wege für ein friedliches Zusammenleben sucht.

Zu Gast im Podcast

Rebecca Froese

Seit 2020 betreibt ZFD-Träger GIZ den Podcast: „Jetzt mal ganz friedlich“. Vier Folgen greifen das Thema Klima und Frieden mit Gästen aus Forschung und Praxis auf. Den Auftakt macht Rebecca Froese von der Friedensakademie Rheinland-Pfalz. Die ehemaligen ZFD-Fachkräfte Jule Koch und Sebastian Niesar sprechen mit ihr darüber, wie Frieden das Klima verbessert.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. Er setzt sich für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen führen den ZFD gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durch. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden.

Klima braucht Frieden

Zivile Konfliktbearbeitung hilft, die Klimakrise zu bewältigen. Wie sie funktioniert, und wie die Verzahnung von Klima- und Friedensarbeit gelingen kann, zeigen die Beiträge und Praxisbeispiele im ZFD-Online-Hub „Frieden verbessert das Klima“.
Guatemala: Menschenrechtslage in Monte Olivo de Cobán verschlechtert sich – Action Alert
19.02.2014

Guatemala: Menschenrechtslage in Monte Olivo de Cobán verschlechtert sich – Action Alert

Die Sicherheitslage für die BewohnerInnen in Monte Olivo (Cobán) im Departement Alta Verapaz von Guatemala wird immer heikler. Im Jahr 2008 erhielt die Firma Hidroeléctrica Santa Rita S.A die Lizenz zum Bau eines Wasserkraftwerks, ohne dass die betroffene Bevölkerung der indigenen Maya Q'eqchi über das Vorhaben im Voraus informiert wurde. Um für ihre Rechte einzustehen, schlossen sich damals rund 22 Dorfgemeinschaften dieser Region zusammen. Während die Protestbewegung im Jahre 2012 einige Erfolge verzeichnen konnte, erlebte sie im 2013 wieder schwere Rückschläge und forderte sogar Todesopfer.

Sierra Leone: Frauen brauchen verlässlichen Schutz vor Gewalt
19.02.2014

Sierra Leone: Frauen brauchen verlässlichen Schutz vor Gewalt

In Sierra Leone gibt es starke Gesetze zum Schutz vor häuslicher und sexueller Gewalt  – Doch an deren Umsetzung mangelt es. So berichtet ZFD-Fachkraft Nadine Karmann, die im AMNet-Büro in Freetown als Beraterin für Gender und Friedensarbeit arbeitet. AMNet (Advocacy Movement Network) ist eine junge NGO und setzt sich für den Kinderschutz, die Stärkung der Jugend und Gleichberechtigung der Geschlechter. Ihr Grundgedanke ist, marginalisierte Gruppen so zu stärken, dass sie ihre Rechte effektiv einfordern können und die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Ein wichtiger Teil dieser Arbeit ist die Unterstützung von Frauen, die akut Gewalt erlebt haben.

Akademie für Konflikttransformation - Jahresprogramm 2014
17.02.2014

Akademie für Konflikttransformation - Jahresprogramm 2014

Die Akademie für Kon­flikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst e.V. ist ein professioneller Lernort für Friedensarbeit und bildet seit mehr als fünfzehn Jahren Fachkräfte für die internationale Friedensarbeit aus. Das Berufsfeld der Friedens- und Kon­fliktarbeit stellt hohe und sich stets wandelnde Anforderungen an Fachkräfte. Damit sie sich darauf kompetent und voller Zuversicht einlassen können, bieten die Kurse und Seminare der Akademie für Konflikttransformation eine gründliche und umfassende Vorbereitung.

Erschienen: Die neue "Global Lernen"- Ausgabe zum Thema Gewaltfreiheit
17.02.2014

Erschienen: Die neue "Global Lernen"- Ausgabe zum Thema Gewaltfreiheit

Viele gewaltfreie Protestbewegungen werden hauptsächlich von Jugendlichen getragen. Aus diesem Grund bietet sich eine Auseinandersetzung mit erfolgreichen, gewaltfreien Formen des Protests auch in Schulen an. Die aktuelle Ausgabe von "Global Lernen" bietet dazu Anregungen und didaktische Hinweise für Lehrkräfte der Sekundarstufe II. Der Fokus liegt auf kreativen Formen der gewaltfreien Bewegungen weltweit. Es geht es aber auch darum, die Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung gewaltfreier Proteste für ihr Leben in Deutschland zu sensibilisieren.

Friedensfilmpreis 2014 für "We Come As Friends"
17.02.2014

Friedensfilmpreis 2014 für "We Come As Friends"

Als fester Bestandteil der Berlinale prämiert der unabhängige Friedensfilmpreis jährlich Filme, die durch eine eindringliche Friedensbotschaft und ästhetische Umsetzung des Filmthemas überzeugen. Am 16. Februar 2014 wurde im Babylon in Berlin-Mitte der 29. Friedensfilmpreis an "We Come As Friends" des österreichischen Filmemachers Hubert Sauper verliehen.

Pressemitteilung zur Rede von Bundespräsident Gauck
16.02.2014

Pressemitteilung zur Rede von Bundespräsident Gauck

Drei Tage lang war München die Bühne für die internationale Diplomatie. Vom 31. Januar bis 2. Februar 2014 trafen sich Spitzenpolitiker, Wirtschaftsvertreter und Politikexperten zur 50. Sicherheitskonferenz. Bundespräsident Joachim Gauck hat die Konferenz eröffnet und forderte in seiner Rede mehr internationales Engagement von Deutschland. In sein Plädoyer für eine stärkere Rolle Deutschlands in EU und Nato schloss Gauck ausdrücklich militärisches Engagement ein. Die Kooperation für den Frieden, in der auch KURVE Wustrow mitwirkt,  hat auf die Rede des Bundespräsidenten Johannes Gauck mit einer Pressemitteilung reagiert. Sie fordert die Bundesregierung auf, Verantwortung für die Entfaltung friedenspolitischer Kooperation zu übernehmen, und schlagen zehn Schritte auf einem Weg zu einer friedlicheren Welt vor.

Jahrestagung 2014: Konfliktbearbeitung–Macht–Demokratie
11.02.2014

Jahrestagung 2014: Konfliktbearbeitung–Macht–Demokratie

„Konfliktbearbeitung–Macht–Demokratie: Perspektiven für zivilgesellschaftliches Handeln“ lautet der Titel der Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung. An drei Tagen im März werden Partner aus dem Süden, Mitarbeitende deutscher Inlandsprojekte und Referierende aus der internationalen Zusammenarbeit gemeinsam Perspektiven entwickeln und für die zentrale Frage nach Antworten suchen: „Macht zivile Konfliktbearbeitung Demokratie?“

Red Hand Day – Nein zum Einsatz von Kindersoldaten
11.02.2014

Red Hand Day – Nein zum Einsatz von Kindersoldaten

Am 12. Februar ist Red Hand Day („Tag der roten Hand“), der internationale Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Anlass für diesen Tag war ein internationales Abkommen 2002 über den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es noch immer rund 250.000 Kindersoldaten weltweit. Um auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam zu machen, wurde 2007 die Aktion Rote Hand ins Leben gerufen. Deshalb finden am 12. Februar jährlich weltweit Aktionen gegen Kindersoldaten statt. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben. Diese werden dadurch aufgefordert, sich verstärkt für Kinder in gewaltsamen Konflikten einzusetzen.