Uganda

Vom Viehdieb zum Landwirt
Nicola Carradori unterstützt als Fachkraft die Justitia et Pax Kommission in Uganda. Im Interview erklärt er, wie es gelingt, junge Viehdiebe durch Dialog und Friedensarbeit zu entwaffnen und mit ihnen neue Perspektiven zu entwickeln.

Nepal

Vertrauen durch Dialog
Ram Kumari Das aus Nepal wurde von der ZFD-Partnerorganisation APEC zur Dialogmoderatorin ausgebildet. Die Dalit-Frau moderiert heute mehr als 30 Konfliktfälle pro Jahr und fördert erfolgreich Dialogprozesse in ihrer Gemeinde.

El Salvador

Erinnerungsarbeit für Gegenwart und Zukunft
In El Salvador unterstützt die ZFD-Fachkraft Elles Blanken die Menschen bei der Pflege einer Erinnerungskultur. Im Interview erklärt sie, weshalb die Aufarbeitung von Gewalt in der Vergangenheit so wichtig für Gegenwart und Zukunft ist. 
Bild von ProtoplasmaKid/Wikimedia

Sport für den Frieden

Von Protest bis Empowerment - Sport als Motor für Wandel
In Mexiko protestieren Angehörige von Verschwundenen mit einer symbolischen Fußballaktion. In Guinea-Bissau spielen Frauen und Männer gemeinsam Fußball und setzen damit ein Zeichen für Frieden. Im Libanon stärkt Sport Kinder und Jugendliche in Krisenzeiten. Drei Beispiele zeigen, wie der ZFD Sport als Motor für gesellschaftlichen Wandel nutzt.

Nordmazedonien

Gemeinsam mit Kunst gegen Hass
Bei einem Workshop in Nordmazedonien kamen albanische und mazedonische Schüler*innen zusammen und gestalteten ein Wandbild. Mit der Kunstaktion setzten sie ein Zeichen gegen Spaltung und Hass.
Bild von GIZ

Kenia

Perspektiven für junge Menschen
Kibera in Nairobi ist eine der größten informellen Siedlungen Afrikas. Mit seiner Partnerorganisation CEEC stärkt der ZFD hier junge Menschen. Ihr Engagement stellten die Partner*innen kürzlich im Rahmen eines Kenia-Besuchs von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan vor.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

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Uganda: Vom Viehdieb zum Landwirt

Die Justitia et Pax Kommission, ein Partner des ZFD-Trägers AGIAMONDO, fördert den Friedensprozess in der Region Karamoja in Uganda. Nicola Carradori arbeitet dort als Fachkraft für Konfliktmanagement. Im Interview spricht er über einen Ansatz, der auf Entwaffnung und Reintegration setzt.

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Nepal: Interreligiöses Vertrauen durch Dialog aufbauen

Im Südosten Nepals arbeitet die Partnerorganisation der GIZ, das „All People’s Development Centre“ (APEC), mit der Methode der gemeindebasierten Streitbeilegung. Ram Kumari Das wurde im Rahmen der Zusammenarbeit von APEC und ZFD zur Dialogmoderatorin ausgebildet. Hier berichtet sie.

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Kenia: Die Resilienz von Menschenrechtsverteidiger*innen stärken

Wer sich in Kenia für Menschenrechte einsetzt, ist mit zahlreichen Herausforderungen und Bedrohungen konfrontiert. Das gilt insbesondere für Menschenrechtsverteidiger*innen (MRV). Um ihre Sicherheit und Vernetzung zu stärken, werden sie vom ZFD-Träger Peace Brigades International (pbi) unterstützt.

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Erzähl mir von früher: Erinnerungsarbeit in El Salvador

Elles Blanken arbeitet als Fachkraft des ZFD-Trägers AGIAMONDO für Erinnerungsarbeit bei Caritas El Salvador in San Vicente. Die Region war besonders stark von dem 12-jährigen Bürgerkrieg betroffen. Im Interview spricht sie über die Bedeutung von Erinnerungskultur und die Wirkung ihrer Arbeit.

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Kenia: Junge Menschen engagieren sich für Frieden und Sicherheit

In Nakuru County (Kenia) übernehmen junge Menschen aktiv Verantwortung für ihre Gemeinden und Nachbarschaften. Ermöglicht wird dies durch die Zusammenarbeit des ZFD-Trägers GIZ mit der Partnerorganisation MIDRIFT HURINET. Gemeinsam stärken sie Jugendliche, die sich in lokalen Initiativen für Frieden

Gruppenfoto EH-Danktag

Wer am ZFD spart, spart an Frieden und Vertrauen

Mit dem Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 vom gestrigen Tag setzt die Bundesregierung ein fatales Zeichen: Erneut soll in der Entwicklungszusammenarbeit drastisch gekürzt werden. Das betrifft auch den Zivilen Friedensdienst. Auch in den Folgejahren drohen weitere Kürzungen.