Guatemala

Indigene Frauen in Guatemala brechen das Schweigen über sexuelle Kriegsgewalt. Sie sprechen öffentlich über ihre Erfahrungen. Einige erheben gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation ECAP Anklage. Der ZFD unterstützt sie, denn die Aufarbeitung von Unrecht ist der erste Schritt zur Versöhnung.

Der Zivile Friedensdienst engagiert sich in Guatemala mit 13 Fachkräften von drei Trägern. Das hier vorgestellte Projekt wird von der GIZ durchgeführt. (Stand: Januar 2019)

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Ziviler Friedensdienst

Der ZFD ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden. Der ZFD wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert und von neun deutschen Friedens- und Entwicklungsorganisationen durchgeführt. 20 Jahre ZFD zeigen, dass zivile Konfliktbearbeitung ein wirksamer Bestandteil deutscher Friedenspolitik ist. Mit mehr Mitteln könnte das Potenzial des ZFD noch besser ausgeschöpft werden. Den ZFD stärken heißt, mehr Verantwortung für eine friedliche Welt übernehmen.


Foto: GIZ/ZFD