Publikation
Wenn Kämpfer sprechen, schweigen die Waffen
Die Hinwendung des Weltfriedensdienstes zu bewaffneten Gruppen als einer wichtigen Zielgruppe von Friedensarbeit entstand nicht aus strategischen Überlegungen in Berlin, sondern aus dem Votum unserer Partner in Guinea-Bissau. Mehrere kriegführende Armeen hatten 1998/99 in den Armutsvierteln Bissaus Hunderte Versehrte und Traumatisierte hinterlassen. Nun wollten die „Opfer“ aus dieser Rolle herausfinden, sich präventiv engagieren und damit bei den Militärs beginnen. Während in Bissau erste Workshops mit interessierten Uniformierten durchgeführt wurden, aus denen schließlich eine Friedens-NRO von Soldaten, Polizisten und Zivilgesellschaft entstand, entwickelte sich dazu beim WFD eine konzeptionelle Diskussion. …
Mit 5 Thesen „Warum der ZFD verstärkt mit bewaffneten Akteuren arbeiten sollte“