Publikation
Mit Konflikten umgehen - die Perspektive wechseln
Für kirchliche Entwicklungszusammenarbeit ist der Zusammenhang von "Frieden, Ent wicklung und Gerechtigkeit" eine zentrale Orientierung. (…) Friedensarbeit basiert auf Annahmen darüber, wie Frieden geschaffen werden kann. Aus diesen Annahmen leiten Organisationen, die im Kontext von Nothilfe und Entwicklungs zu - sammenarbeit oder in der Friedensarbeit mit gewaltsamen Konflikten umgehen, ihre Kon zepte und Handlungsansätze ab. Grund sätzlich lassen sich zwei Arten des Herangehens unterscheiden: Bei der einen steht die direkte Hilfe für Opfer von Kriegen und Konflikten im Vordergrund - zum Beispiel durch die Unter stützung bei der Gesundheitsversorgung im Kriegsgebiet. Bei der anderen ist vorrangiges Ziel, die Art der Konfliktaustragung zu beeinflussen, eine konstruktive Konfliktaustragung zu ermöglichen und langfristig die Ursachen von Gewalt zu überwinden. Das heißt dann zum Beispiel, zwischen Konfliktparteien zu vermitteln oder Lösungen für die Ursachen gesellschaftlicher Konflikte zu erkunden.
Frieden – Entwicklung – Gerechtigkeit
Risiken von Entwicklungsprojekten
Was ist Erfolg in der Friedensarbeit?
Friedenspolitik im Wandel der Zeit
Konflikt, Gewalt und Krieg im Wandel der Zeit
Außenwahrnehmung und Innenwahrnehmung in Konfliktsituationen
Nichtregierungsorganisationen, über deren Arbeit in dieser Broschüre berichtet wird
Auf dem Weg zur Konfliktbearbeitung
Wie Frieden von innen wächst – Erfahrungen von Organisationen in Konfliktregionen
Lokale Gemeinschaften wissen, was für sie Frieden bedeutet
Kontexte und Ebenen der Friedensarbeit
Wandel in den Organisationen
Distanz und Misstrauen – "Staat" und Zivilgesellschaft
Anwälte der Betroffenen und Vermittler zwischen den Fronten
Gender: Chancen und Herausforderungen
Schlussfolgerungen
Friedensarbeit des EED – Grundorientierung und neue Herausforderungen
Frieden und Gerechtigkeit suchen
Frieden fördern als Handlungsfeld des EED
Der EED stärkt lokale Friedenskräfte
Möglichkeiten und Grenzen der Zivilgesellschaft erkennen
Staaten müssen in die Pflicht genommen werden