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Kommunikation und Information

Konflikte im Zusammenhang mit grenzüberschreitender Weidewirtschaft

Im Wirtschaftssystem der Sahelländer spielt mobile Viehzucht eine herausragende Rolle. Viehzüchter wandern mit ihren Herden auf der Suche nach Wasser und Weiden. Es gibt althergebrachte Regeln, die die Beziehungen zwischen den Hirten und den sesshaften Ackerbauern gestalten. Die großen Dürren der 1970er und 1980er Jahre sowie die allgemeine Desertifikation zwangen die Viehzüchter aus Niger und Burkina Faso, weiter in den Süden in die Länder Benin, Togo, Ghana und Nigeria zu ziehen. Dort gab es keine traditionellen Aufnahmestrukturen, wie sie im Sahel üblich sind. Die saisonale Weidewirtschaft (Transhumanz) wurde zum Sicherheitsproblem in den Ländern Benin, Ghana und Togo.

AutorIn(nen): 
Günter Schönegg
Erscheinungsjahr: 
2007
Umfang: 
2 S.
ZFD-Akteur: 
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
Schlagworte: 
Landkonflikte
Land: 
Benin
Burkina Faso
Niger
Sprache: 
Deutsch