Publikation

Gewaltfreiheit

Gewalt übt eine verheerende Faszination aus, der sich kaum jemand entziehen kann und will. Gewalt gilt als probates Mittel, schwierige Situationen zu regeln. Aber was eigentlich immer als Ultima Ratio bezeichnet wird, als letzter Ausweg, wird vor allem in der internationalen Politik zu oft als der einzige, alternativlose Weg gesehen. Für den Einsatz von Militär gilt grundsätzlich die Annahme des „Best Case“, man muss nur genug Soldaten und Waffen schicken, dann regeln die das schon. Das Scheitern dieses Denkens ist gerade in Afghanistan zu beobachten. Gewaltfreie Alternativen werden dagegen grundsätzlich kritisch betrachtet und es gilt automatisch die Annahme des „Worst Case“. Gewaltfrei? So geht das nie! Dabei zeigt die Geschichte, dass es doch funktioniert.

Theodor Ebert
Globalisierung und lokaler Aufbau der gewaltfreien Aktion
Versuch einer Zwischenbilanz

Adane Ghebremeskel
Gewaltlosigkeit & Community-Based Peace-Building

Von der Kraft der „Neigung zur Überzeugung“

Iyad Burnat
Bil’in – Gewaltfreier Widerstand ist stärker als Kugeln

Eine gute Nachricht aus Palästina

Jasmina Barckhausen
Versöhnung im Djemberem
Friedensarbeit in Guinea Bissau

Théogène Habyarimana
Grenzen der Gewaltfreiheit
Anmerkungen eines Ruanders

Sarah Ludwig
Schlag auf Schlag gegen Gewalt
Wie ein ehemaliger Amateurboxer mit Kampfsport Gewalt verhindert

Gewaltprävention
Verhaltenstipps zum Umgang mit Bedrohungssituationen

Martin Zint
Zeitung als Machtmittel des gewaltfreien Kampfes

Der streitbare Journalist Mahatma Gandhi

Erscheinungsdatum

ZFD-Akteur

Weltfriedensdienst

Sprache

Deutsch

Herausgeber*in

WFD

Publikationsform