Publikationsdatenbank

Frieden auf der globalen Entwicklungsagenda

Beiträge für einen positiven Frieden

Dass Frieden auch in Zukunft eine gewichtige Rolle auf der globalen Entwicklungsagenda nach 2015 spielen soll, dafür gibt es breite Zustimmung. Zur Frage des „Wie“ gibt es allerdings unterschiedliche Positionen. Diese Frage beleuchtet das Konsortium ZFD im gerade erschienenen Dossier „Frieden auf der globalen Entwicklungsagenda - Beiträge für einen positiven Frieden“, das in Zusammenarbeit mit der Redaktion welt-sichten entstanden ist.

Im Rahmen des ZFD werden in vielen Projekten mit den Partnern vor Ort bereits heute zentrale Aspekte aus dem Bereich Frieden der Post-2015-Agenda umgesetzt. Mit dem der aktuellen Ausgabe der welt-sichten beiliegenden Dossier hat das Konsortium ZFD nun  aktuelle Positionen, Diskussionen und Beispiele aus der Praxis des ZFD zusammengetragen, um die Frage des „Wie?“ auf Grundlage ihrer Erfahrungen zu beantworten.

In der Post-2015-Debatte sind vier Aspekte für das Friedensthema zentral: die Freiheit vor Verfolgung und Diskriminierung, der Zugang zum Justizwesen und zu Gerechtigkeit, die politische Partizipation und die Meinungs- und Pressefreiheit. Auf diese Eckpunkte beziehen sich die Beiträge in dem Dossier – sie geben Einblicke in die Arbeit des ZFD und unserer Partner auf den Philippinen, in Guatemala, im Ost-Kongo und in Palästina.

Aus dem Inhalt des Dossiers:

Orientierung am positiven Frieden - Ein Gespräch mit Carsten Montag und Anthea Bethge über die Zukünftige Ausrichtung des Zivilen Friedensdienstes (Interview: Sebastian Bonse)

Globaler Wunsch nach Frieden - Die Post-2015-Agenda muss die Brücke zwischen Frieden, Entwicklung und Nachhaltigkeit schlagen (Marc Baxmann)

Recht auf Erinnerung - Der Prozess gegen den Ex-Diktator Rios Montt hat in Guatemala das Schweigen über die Vergangenheit gebrochen (Knut Henkel)

Gerechtigkeit ist heilsam - Vergangenheitsarbeit ist in Guatemala eine wichtige Säule der Friedensarbeit (Kathrin Zeiske)

Selbstzensur aus Angst und Armut - Im Konfliktgebiet Ost-Kongo existiert die Meinungs- und Pressefreiheit nur auf dem Papier (Judith Raupp)

Die Bevölkerung muss eine Stimme haben - Der Friedensprozess und gewaltfreie Konfliktbearbeitung auf Mindanao (Regina Salvador-Antequisa)

Widerstand auf Palästinensisch - Gewaltfreie Initiativen in der Westbank (Martin Schäuble)

Wenn Gegner die Waffen niederlegen - Die Arbeit der Combatants for Peace in Israel und Palästina (Sebastian Bonse)

HerausgeberIn(nen): 
AGDF, ZFD Konsortium
Erscheinungsort: 
Frankfurt
Erscheinungsjahr: 
2014
Umfang: 
28 S.
ZFD-Akteur: 
Konsortium Ziviler Friedensdienst
Medientyp: 
Artikel oder Bericht
Schlagworte: 
Dialogförderung
Friedensjournalismus
Menschenrechte
Minderheiten
Psychosoziale Arbeit
Vergangenheitsarbeit
Sprache: 
Deutsch