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Der ethnischen Falle entkommen – interethnische Jugendarbeit in Mazedonien
Längst vergessen scheint der kurze Bürgerkrieg in Mazedonien im Jahr 2001. Das Rahmenabkommen von Ohrid sollte ein Ende der Gewalt und eine Lösung der Konflikte zwischen mazedonischer Mehrheit und albanischer Minderheit ermöglichen. Die albanische Minderheit erhielt mehr Teilhabe, de facto – so weiß man heute - verstärkt sich damit die Trennung der ethnischen Gruppen in dem Land. Denn politische Mitsprache ist damit auf Dauer mit ethnischer Zugehörigkeit verknüpft. Dies führt immer wieder zu handfesten Konflikten.