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Das kleinere von zwei Übeln
Wahlen in Guatemala
Am 4. November haben in Guatemala die Stichwahlen zur Präsidentschaftswahl stattgefunden. Mit knapp 53% der Stimmen ging dabei Alvaro Colom von der sich selbst als sozialdemokratisch bezeichnenden Nationalen Union der Hoffnung (UNE) als Sieger hervor. Ex-General Otto Pérez Molina von der rechtsgerichteten Patriotischen Partei (PP) verlor die Wahl. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 47% der Wahlberechtigten. Damit ist ein äußerst gewalttätiger Wahlkampf, der allein bis zu den Kommunal-, Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im September über 50 Todesopfer unter den KandidatInnen forderte, beendet.