Publikation

Medien – Machtmittel der Machtlosen

Keine Revolution ohne Kommunikation - Empowerment durch Medien - Facebook, Twitter & Co.

Medieninhalte werden von  Menschen gemacht, und diese Menschen haben eine persönliche Verantwortung.  Daran sollten sie von Zeit zu  Zeit erinnert werden, zum Beispiel  durch Leserbriefe oder Zuschauer*innenreaktionen,  die in den Redaktionen  große Beachtung finden. Und den  Medienmachern müssen die Wirkungen  ihrer Arbeit bewusst gemacht  werden. Dazu hilft zum Beispiel die  Tabelle, in der der norwegische  Friedensforscher Johan Galtung  friedensfördernde journalistische  Praktiken sehr anschaulich gewaltfördernden  Praktiken gegenüberstellt.  Und wir brauchen Fachleute für konstruktive  Konfliktbearbeitung in den  Medien. Sie sollten über die Eskalationsdynamik  von Konflikten Bescheid  wissen und die Rolle der Medien dabei  kennen. Sie verstehen typische  Konfliktverläufe und wissen, dass  jeder Konflikt auch Chancen enthält.  Statt der klassischen „alles oder  nichts“-Option sollten sie wissen, was  echte win-win-Situationen sind und  wie man sie erreicht – durch Kommunikation!  Und das ist ja schließlich  der Job der Medien.

Martin Zint
Medien – Machtmittel der Ohnmächtigen
Von der Rolle der Medien in der Friedensarbeit

Johan Galtung
Journalisten – Aasgeier des Elends oder Friedenstauben?

Catharina Hopp
Twitter, Facebook & Co
Web 2.0 in der politischen Auseinandersetzung

Martin Zint
sms-Aufstände 10

Marianne Gysae
In eigener Regie
Das STEPS-Jugendprogramm

Helge Swars
Medien in der WFD-Projektarbeit

Erscheinungsdatum

ZFD-Akteur

Weltfriedensdienst

Sprache

Deutsch

Publikationsform