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Burundi – der lange Weg vom Krieg zum Frieden
Das zentralafrikanische Land Burundi gehört zu den Staaten, die nach bürgerkriegsähnlichen Unruhen vor fast zwanzig Jahren nur langsam zur Ruhe kommen. Großer Hass und eine traumatisierte Bevölkerung sind gleichzeitig Folge und Ursache brutaler Menschenrechtsverletzungen. Gewalt ist allgegenwärtig. Über eine Millionen Menschen sind 1993 aus Burundi geflüchtet. In dem Maße, wie sich die Situation langsam etwas verbessert, kehren die Flüchtlinge zurück. Aber in ihren Dörfern werden sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Täter und Opfer stehen sich hasserfüllt gegenüber. Daheimgebliebene nutzen inzwischen das Land der Geflüchteten und sind nicht ohne Weiteres bereit, es wieder zu räumen. In dieser andauernden Umbruchsituation versucht der burundische WFD-Partner Mi-PAREC konstruktiv zu wirken.