Publikation

Perspektiven internationaler Friedensarbeit

Quo vadis EU: Neue Impulse für Frieden und Entwicklung?

In den letzten zwei Jahren wurden die Weichen für das zukünftige Engagement der EU für Frieden und Entwicklung gestellt. Mit dem Lissabonner Vertrag haben sich die 27 Mitgliedstaaten vertraglich auf das Ziel der Krisenprävention festgelegt. Der neue Europäische Auswärtige Dienst bündelt nun die regionalen Zuständigkeiten und enthält eine eigene Einheit für Krisenprävention. Damit ergeben sich gleichzeitig Chancen und Herausforderung für die Verknüpfung von Europäischer Friedenspolitik und Entwicklungszusammenarbeit.

Zwei  Artikel:

  • Quo vadis EU: Neue Impulse für Frieden und Entwicklung?

 

  • UN­ Friedenstag: Internationale Verantwortung für Frieden und Entwicklung

Frieden und Entwicklung sind die beiden Kernaufgaben der Vereinten Nationen (UN). Sie sind daher in besonderer Weise geeignet, die beiden Themen miteinander zu verbinden. Denn trotz der ernüchternden Bilanz spielen die UN im Bereich der Friedenssicherung weiterhin die zentrale Rolle, so Prof. Dr. Tobias Debiel, Direktor des INEF und Mitglied im Sprecherrat der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung: „Wir haben wenige Alternativen. Auch regionale Organisationen – beispielsweise in Sub­Sahara­Afrika – würden die Lücke nicht füllen können. Das Ziel muss daher die Weiterentwicklung und die Reform der UN­Friedenssicherung sein.“

Erscheinungsdatum

ZFD-Akteur

Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung

Sprache

Deutsch

Herausgeber*in

Publikationsform