Publikation
Internationale Prozesse
Es ist die Crux von Prävention und Friedensarbeit: Ihre Erfolge nimmt die Öffentlichkeit selten zur Kenntnis. Wenn aber Konflikte gewaltsam eskalieren, dann erhalten sie umso häufiger internationale Aufmerksamkeit. Deshalb wollen FriEnt und seine Mitglieder die Möglichkeiten von Friedensarbeit auch für eine breite Öffentlichkeit greifbarer machen.
Drei Artikel:
- Am internationalen Friedenstag: Mehr Öffentlichkeit für den Frieden
- Pariser Erklärung: Wirksamkeit und Friedensförderung gehören zusammen
Krisen und Konflikte stellen besondere Anforderungen an entwicklungspolitische Effektivität und Wirksamkeit. Dort, wo strukturelle oder offene Gewalt herrscht, reicht es nicht aus, entwicklungspolitische Verfahren zu verbessern, damit sie effektiver werden. Hier muss Entwicklungszusammenarbeit vor allem konfliktsensibel gestaltet werden, um nachhaltig wirksam zu sein.
- Libanon: Nur mit passenden Strategien lässt sich Frieden fördern
Nicht nur das „Was“ ist bei strategischen Ansätzen der Friedensförderung wichtig, sondern auch das „Wie“. Gerade in einem hoch polarisierten Konfliktkontext sind externe Akteure selten neutral und müssen auf ihre Partnerwahl und auf die politischen Signale achten, die sie mit ihren Programmen aussenden. Deshalb sollten sich externe Akteure stärker vernetzen, ihre Erfahrungen intensiver austauschen und ihre eigene Rolle kontinuierlich reflektieren.