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Café Kyiv: Impulse für die Ukraine

Beim Café Kyiv, einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zur Zukunft der Ukraine, konnten Partnerorganisationen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) wichtige Impulse für die Praxis der zivilen Konfliktbearbeitung geben.

Rund 5.000 Gäste und 120 Veranstaltungen auf elf Bühnen: Unter dem Motto „Freedom Must Win“ fand das vierte Café Kyiv Ende Februar 2026 im Colosseum in Berlin statt. Gäste und Diskutierende aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft füllten die Kinosäle und nutzten die Veranstaltung zur Ukraine, um über eine europäische und ukrainische Zukunft in Freiheit, Würde und Demokratie zu beraten.

Die Partner des ZFD brachten Themen wie die Dokumentation von Kriegsverbrechen, Konfliktlösung durch Forumtheater, zivile Unterstützung während Evakuierungen sowie die Stärkung von Resilienz und sozialem Zusammenhalt durch das formale Schulsystem ein. Die Leiterin der Task Force Ukraine, Dr. Ulrike Hopp-Nishanka aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, gehörte zu den Podiumsteilnehmenden, die den Wert des zivilen Engagements unterstrichen.

Partner des ZFD berichten aus der Praxis

Slava Frolova von EdCamp Ukraine präsentierte das Projekt „Lines of Unity“, das in Schulen Räume eröffnet, um über die vielfältigen Kriegserfahrungen zu sprechen. Die Partnerorganisation East SOS begleitet evakuierte Menschen von der ersten Information bis zur gelungenen Integration in ihre neue Heimat. So sind Betroffene aus Kriegsgebieten nicht mehr allein und können wertvolle Unterstützung für den Neustart in ihrem Leben erhalten.

Die Partner des ZFD berichteten zudem von Begegnungstreffen verschiedener Ukrainer*innen, die individuell vom Krieg betroffen sind und durch Dialog zu gegenseitigem Verständnis finden. Auf diese Weise wird gesellschaftlicher Spaltung entgegengewirkt, die durch die Auswirkungen des Krieges in der ukrainischen Gesellschaft entstehen kann.


Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Schwerpunkt Ziviler Friedensdienst in der Ukraine: Friedensarbeit wird gebraucht – auch im Krieg