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Zehn Jahre ZFD - ein Jahrzehnt gewaltfreies Engagement für den Frieden

Ziviler Friedensdienst entsendet neue Fachkräfte in Auslandsprojekte – Festakt mit Parlamentarischer Staatssekretärin Gudrun Kopp (BMZ)

Bucherscheinung: "Gewaltfrei für den Frieden"

„Gewaltfrei für den Frieden. Menschen und Projekte – Eine Reise um den Globus“ heißt ein Reportagebuch des Konsortiums ZFD mit Berichten aus zehn Ländern.

Erschienen am 29.11.09 im Brandes & Apsel Verlag.

Der Zivile Friedensdienst

Gewalt ohne militärische Mittel eindämmen und die zivilen Kräfte der Gesellschaft dabei stärken, Konflikte friedlich zu regeln: Das sind die Ziele des Zivilen Friedensdienstes (ZFD).

Das Programm startete 1999. Seitdem werden speziell vorbereitete Fachkräfte in Krisenregionen entsandt. Sie unterstützen örtliche Partnerorganisationen dabei,
•    den Ausbruch gewaltsamer Konflikte im Vorfeld zu verhindern (Krisenprävention),
•    Konflikte friedlich beizulegen (Gewaltminderung),
•    nach Konflikten friedensfördernde Strukturen aufzubauen und dadurch zu einer langfristigen Friedenssicherung beizutragen (Konfliktnachsorge).

Im Zivilen Friedensdienst (ZFD) wirken nichtstaatliche und staatliche Träger zusammen, um Hass und Gewalt zu vermeiden und Verständigung zu erleichtern. Die Trägerorganisationen entsenden die Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes. Die Fachkräfte tragen auf Wunsch lokaler Partner vermittelnd und unterstützend dazu bei, Feindschaft, Angst und Misstrauen zu überwinden. Die Fachkräfte arbeiten befristet bei einer lokalen Trägerorganisation mit oder schulen und trainieren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor Ort.

Lautsprecher für den Frieden: 10 Jahre Ziviler Friedensdienst

„Frieden braucht Lautsprecher“. Dies war Ende 2009 auf vielen Großflächenplakaten und Internetbannern zu lesen. Mit der Aktion machte das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) auf seine Arbeit in Krisenregionen weltweit aufmerksam, in denen Gewalt und Konflikte die Bevölkerung bedrohen, und unterstrich die Bedeutung der zivilen Konfliktbearbeitung für den Frieden. Zugleich beging das Konsortium ZFD den zehnten Jahrestag der ersten Entsendung von Fachkräften in Krisenregionen: Am 22. November 1999 wurden sechs Fachkräfte des ZFD in Berlin offiziell verabschiedet. Anschließend reisten sie in ihre Einsatzgebiete, darunter das ehemalige Jugoslawien, Kolumbien und Guatemala, um dort die zivilen Kräfte in der Gesellschaft dabei zu stärken, Konflikte friedlich zu regeln und Gewalt ohne militärische Mittel einzudämmen. Aktuell sind 199 Fachkräfte in 50 Ländern weltweit im Einsatz, 34 sind in Vorbereitung.

Jubiläumsveranstaltung am 26.11. in Berlin
Am 26. November zogen die Trägerorganisationen des ZFD bei einem Festakt mit 250 geladenen Gästen im Berliner Umspannwerk eine Bilanz des zehnjährigen Engagements. Die Botschaft der Veranstaltung lautete: „Ziviler Friedensdienst wirkt!“ Denn die Erfahrung nach zehn Jahren Einsatz für den Frieden zeigt, dass durch die Entsendung von Fachkräften viele positive Prozesse initiiert bzw. verstärkt werden konnten.
Wie 1999 wurden beim Festakt ausreisende Fachkräfte verabschiedet, bevor sie für mehrere Jahre die Projektarbeit in anderen Ländern unterstützen.

(Mehr dazu und Bilder der Veranstaltung im Presse-Bereich auf dieser Seite)


 


Ausstellung zum Zivilen Friedensdienst

Ausstellung Ziviler Friedensdienst

„Wir scheuen keine Konflikte“ – unter diesem Motto präsentiert der Zivile Friedensdienst sein Konzept und seine Arbeit in einer neuen Ausstellung.  Auf der folgenden Seite können Sie sich die Ausstellung im PDF-Format herunterladen. Anfang 2010 wird auch eine Plakatversion für Schulen und für die Bildungsarbeit vorliegen. Näheres demnächst auf dieser Webseite.Mehr...