Aachener Friedenspreis

Auszeichnung für ZFD-Partner
Für ihren Einsatz für Frieden und Menschenrechte auf dem Westlichen Balkan erhält die Youth Initiative for Human Rights (YIHR) aus Serbien den diesjährigen Aachener Friedenspreis. Die ZFD-Partnerorganisation fördert vor allem den Dialog zwischen jungen Menschen über die Ländergrenzen hinweg.

19. Memorial Day

Gemeinsam gedenken
Bei der 19. „Israeli-Palestinian Joint Memorial Day Ceremony“ am 12. Mai geht es um das gemeinsame Trauern um die vielen Todesopfer, die der Nahostkonflikt auf allen Seiten gefordert hat. Das Bild zeigt Teilnehmerinnen der Gedenkzeremonie vor einigen Jahren. In diesem Jahr findet die Veranstaltung online und in vielen privaten und öffentlichen Räumen statt.

Burundi

Frieden geht auf Sendung
Es geht um Frauenrechte, um sexualisierte Gewalt und um Landkonflikte: Mediations-Radiokonferenzen in Burundi bieten die Möglichkeit, viele brisante Themen anzugehen und gleichzeitig die Stimmen verschiedenster Vertreter*innen der Gesellschaft hörbar zu machen.

Westlicher Balkan

Überlebende besuchen Orte der Inhaftierung
Orte, an denen Kriegsverbrechen geschehen sind, sichtbar machen und durch Vergangenheitsarbeit Versöhnung fördern: Mit diesem Ziel besuchte kürzlich eine Gruppe von Veteranen und Überlebenden ehemalige Gefangenenlager in Bosnien und Herzegowina. Organisiert wurde Reise vom ZFD-Partner Centre for Nonviolent Action (CNA).

Blue Run

31 Marathons für Frieden und Klima
Der „Blue Run“: Das sind 31 Marathons in 31 Tagen. Als ehemalige ZFD-Fachkraft will Simon Fischer damit auf die globale Wasserkrise hinweisen. In Kenia hat er selbst erlebt, wie Wassermangel natürliche Lebensgrundlagen zerstört und zu Konflikten führen kann. 

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

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Kenia: Sichere Wahlen – friedliche Gesellschaft

Vertreter*innen unterschiedlicher Glaubensrichtungen setzen sich gemeinsam für friedliche und faire Wahlen in Kenia ein: Für dieses wichtige Engagement wurde die ZFD-Partnerorganisation Coast Interfaith Council of Clerics Trust (CICC) jetzt mit dem Engagement-Preis ausgezeichnet.

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Einsatz gegen Gewalt an Frauen

Heute wird der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen begangen. Gewalt gegen Frauen ist eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Beispiele aus dem ZFD in Myanmar, Liberia und Mexiko zeigen, wie dem entgegengewirkt werden kann.

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Bühne frei für Friedensarbeit

Kreative Theaterarbeit kann Menschen dabei helfen, Gewalterfahrungen zu bearbeiten, Empathie und Interesse für andere zu entwickeln und gemeinsam mit dem Publikum nach friedlichen Wegen aus Konflikten zu suchen. Der ZFD unterstützt deshalb verschiedene Projekte zur Friedensarbeit auf der Bühne.

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Kolumbien: Zukunft braucht Wahrheit

Im Juni 2022 legte die Wahrheitskommission in Kolumbien ihren Abschlussbericht vor. Das Dokument, an dem auch ZFD-Fachkräfte mitarbeiteten, ist ein wichtiger Meilenstein. Der Bericht trägt dazu bei, die Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkriegs zu bearbeiten und eine friedliche Zukunft zu gestalten.

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COP27: Die Klimakrise ist eine Gerechtigkeitskrise

Das Konsortium ZFD fordert anlässlich der COP27, besonders verletzliche Gruppen und deren zivilgesellschaftliche Akteur*innen stärker einzubinden. Es braucht zudem ergänzende Friedensarbeit und eine Stärkung der Zivilgesellschaft, um Konflikte in der Klimakrise gewaltfrei anzugehen.

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Klimakrise: Die Bedeutung Ziviler Konfliktbearbeitung

Zivile Konfliktbearbeitung spielt eine wesentliche Rolle bei der gewaltfreien Bewältigung der Klimakrise: Diese Erkenntnis setzt sich auch in der Wissenschaft immer mehr durch. Das zeigt aktuell ein Beitrag von Dr. Daniela Pastoors und Kollegen, den wir in Auszügen veröffentlichen.

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Infopool zum Thema „Frieden verbessert das Klima“

Im ZFD-Hub „Frieden verbessert das Klima“ zeigen viele Beiträge, welche Rolle die Zivile Konfliktbearbeitung bei der Bewältigung des Klimawandels und seiner Folgen spielen kann. Wer noch mehr Infos sucht, findet in unserem kommentierten Infopool eine einzigartige Sammlung mit mehr als 120 Einträgen.

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Westbalkan: Veteranen für den Frieden

Ehemalige Gegner –Veteranen der Balkankriege der 1990er aus Kroatien, Serbien und Bosnien und Herzegowina – setzen sich heute für Frieden und Versöhnung ein. Bei einem Treffen in Mostar verpflichteten sie sich, ihr wichtiges Engagement fortzusetzen.

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Friedenspreis für Verständigung in Burundi

Dieudonné Kibinakanwa, langjähriger Vorsitzender der ZFD-Partnerorganisation MIPAREC, setzt sich unermüdlich für Frieden in seinem Heimatland Burundi ein. Dafür wurde er jetzt mit dem Friedenspreis der Universität Augsburg geehrt. Wir nehmen das zum Anlass, um die Arbeit von MIPAREC vorzustellen.