Philippinen

Das Gold glänzt nicht für alle

Wo der Klimawandel bestehende Konflikte verschärft, ist Zivile Konfliktbearbeitung unerlässlich, wie diese Reportage aus der Provinz Davao de Oro zeigt. Hier bringt der für manche lukrative Goldabbau Umweltverschmutzung und Benachteiligung für viele andere. Die Folgen des Klimawandels gießen weiteres Öl ins Feuer. ZFD-Partner LKMFI setzt sich in der Region für eine gewaltfreie Bearbeitung der Konflikte und für mehr gemeinschaftlichen Umwelt- und Klimaschutz ein.

Philippinen

Jugend für Klima und Frieden

Die Collective Climate Campaign (3C) ermutigt und ermächtigt Jugendliche auf Mindanao für Klimagerechtigkeit einzutreten. Mindanao ist seit langem durch schwere Konflikte gezeichnet und zugleich stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Abuzar Salik, Mitbegründer der Initiative und Mitglied der ZFD-Partnerorganisation MPPM, gibt Auskunft über die Ziele von 3C.

Zu Gast im Podcast

Angelika Claußen & Bernhard Trautvetter

In der 4. Folge der Klima-Edition des GIZ/ZFD-Podcasts „Jetzt mal ganz friedlich“ geht es um den Beitrag des Militärs zur Klimakrise. Neben erschütternden Fakten und düsteren Prognosen bekommt auch die Hoffnung ihren Platz im Gespräch mit den beiden Gästen Dr. Angelika Claußen (IPPNW) und Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum). Beide engagieren sich seit Jahrzehnten für Frieden und Umwelt.

Herausforderung Klima-Konflikt-Forschung

Gastbeitrag von M. Müller, M. Brien & T. Cranshaw (HIIK)

Die Folgen des Klimawandels können Konflikte schüren und verschärfen. Die genauen Zusammenhänge sind aber noch nicht eindeutig geklärt. Der Beitrag des HIIK zeigt die methodischen Herausforderungen der Klima-Konflikt-Forschung und gibt Empfehlungen zum erforderlichen Ausbau der Forschungsfeldes.

Militär und Krieg als Klimakiller

Gastbeitrag von Prof. Dr. Moegling

Kriege und Konflikte belasten nicht nur das Klima zwischen Menschen, sondern auch die Umwelt. Das Militär ist einer der größten institutionellen Emittenten von schädlichen Klimagasen. Kriege und gewaltsame Konflikte sind für massive Umweltschäden verantwortlich. Prof. Dr. Klaus Moegling erläutert in seinem Beitrag die drastischen Auswirkungen von Krieg und Militär auf die Umwelt und den Klimawandel.

Klimakrise erfordert Konfliktbearbeitung

Konsortium ZFD appelliert anlässlich der COP26 an Politik

Vom 31.10.21 bis zum 12.11.21 findet die UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow statt. Zu diesem Anlass weist das Konsortium Ziviler Friedensdienst auf das zunehmende Konfliktpotenzial in der Klimakrise hin. Das Konsortium ZFD appelliert an die internationale Politik und an die verhandelnden Parteien für eine neue Bundesregierung, Maßnahmen Ziviler Konfliktbearbeitung deutlich auszubauen. Ziel muss es sein, Konflikte in der Klimakrise gewaltfrei und kooperativ zu bewältigen.

Sudan

Dialog im Zeichen des Klimawandels

Die Verknappung von Acker- und Weideland infolge des Klimawandels befeuert im Sudan zunehmend Konflikte. In der Provinz West Kurdufan arbeitet ZFD-Partner Bana Group mit den Beteiligten an einem Abkommen zur Beilegung der Konflikte. Das Projekt hat Modellcharakter für das ganze Land.

Zu Gast im Podcast

Elise Kopper & Jan Burck

Was treibt die Klima- und die Friedensbewegung an, was eint, was trennt, was tun? Darüber sprechen Jan Burck von Germanwatch und Elise Kopper vom Frauennetzwerk für Frieden in der 3. Folge der Klima-Edition des GIZ/ZFD-Podcasts „Jetzt mal ganz friedlich“.

Globales Netz

für Klimagerechtigkeit

Im Kampf für Klimagerechtigkeit und Frieden haben der globale Norden und Süden etwas gemeinsam: Sie sind voneinander abhängig. Daher sollten sie sich stärker zusammentun. Dafür setzt sich auch der ZFD ein, z.B. durch die Begleitung von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern in Lateinamerika.

Dialog und Kooperation

zur Bewältigung der Klimakrise

Bei der Begrenzung des Klimawandels und dem Umgang mit seinen Folgen spielt Zivile Konfliktbearbeitung eine wichtige Rolle. Sie unterstützt die gewaltfreie und konstruktive Zusammenarbeit an einem der drängendsten Probleme der Menschheit. Welchen Beitrag der Zivile Friedensdienst leistet, erfahren Sie im Interview mit Anja Petz und Martin Vehrenberg, Sprecherin und Sprecher des ZFD.

Zu Gast im Podcast

Nina Nick & Noé Müller-Rowold

Am Beispiel Niger geben Nina Nick und Noé Müller-Rowold Einblicke in die Herausforderungen des Klimawandels und wie der ZFD darauf reagiert. Sie sind zu Gast im GIZ-/ZFD-Podcast „Jetzt mal ganz friedlich“, in der 2. Folge der Klimaedition.

Uganda

Dem Klimawandel auf der Spur

Im Osten Ugandas ist der Klimawandel schon spürbar. Regen- und Trockenzeiten sind kaum noch vorhersehbar. Das bedroht die existenziell wichtige Viehzucht und den Ackerbau. ZFD-Koordinator Stefan Friedrichsen gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten des ZFD und seiner Partner, die Menschen angesichts der Herausforderungen zu unterstützen.

Für Frieden und Gerechtigkeit in der Klimakrise

ZFD-Hub zu Klima, Konflikt und Kooperation

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dort, wo es ohnehin schon brennt, kann der Klimawandel zum Brandbeschleuniger werden. Doch nicht die Konflikte sind das Problem, sondern die Art damit umzugehen. Auf dem Weg durch die Klimakrise hilft Zivile Konfliktbearbeitung dabei, die Weichen frühzeitig auf Kooperation zu stellen.

Niger

Ressourcenkonflikte im Dialog lösen

Im Süden Nigers sind viele Menschen von klimasensitiven Einkommensquellen wie Landwirtschaft und mobiler Viehhaltung abhängig. Schon heute erschwert der Klimawandel das Leben in der Region. Konflikte verschärfen sich. ZFD-Fachkraft Nina Nick beschreibt, wie der ZFD in dieser Situation gemeinsam mit allen Beteiligten Wege für ein friedliches Zusammenleben sucht.

Zu Gast im Podcast

Rebecca Froese

Seit Februar 2020 betreibt ZFD-Träger GIZ den Podcast: „Jetzt mal ganz friedlich“. Vier Folgen werden das Thema Klima und Frieden in diesem Jahr mit Gästen aus Forschung und Praxis aufgreifen. Den Auftakt macht Rebecca Froese von der Friedensakademie Rheinland-Pfalz. Jule Koch und Sebastian Niesar, beide ehemalige ZFD-Fachkräfte, sprechen mit ihr darüber, wie Frieden das Klima verbessert.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. Er setzt sich für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen führen den ZFD gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durch. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden.

Klima braucht Frieden

Zivile Konfliktbearbeitung hilft, die Klimakrise zu bewältigen. Wie sie funktioniert, und wie die Verzahnung von Klima- und Friedensarbeit gelingen kann, zeigen die Beiträge und Praxisbeispiele im ZFD-Online-Hub „Frieden verbessert das Klima“.
Neues Trainingshandbuch – für afrikanische Jugendliche
29.04.2013

Neues Trainingshandbuch – für afrikanische Jugendliche

Katharina Schilling, eine ZFD-Fachkraft, hat ihre jahrelange Trainingserfahrung mit jungen Leuten in Sierra Leone und Kamerun, in zwei Büchern festgehalten: Eine Fundgrube für alle, die ähnliche Trainings zu gewaltfreier Konfliktbearbeitung durchführen.

Die Wirkung der Wirkungsorientierung – Hilfe oder Hindernis?
26.04.2013

Die Wirkung der Wirkungsorientierung – Hilfe oder Hindernis?

Im Mai 2012 hatten FriEnt (Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung) zusammen mit KOFF (Kompetenzzentrum Friedensförderung bei swisspeace) in zwei Workshops mit Experten über „results-orientation“ diskutiert, also gewissermaßen die Frage nach der Wirkung der Wirkungsorientierung gestellt.

Der ZFD auf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg (1.-5. Mai)
25.04.2013

Der ZFD auf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg (1.-5. Mai)

Besuchen Sie uns auf dem "Markt der Möglichkeiten". Den Stand des Konsortium ZFD finden Sie vom 2.-4. Mai auf dem Hamburger Messegelände, Halle A3, Stand B13. Gleich neben an sind EIRENE international (Stand A24), Peace Brigades International (A14) und der Weltfriedensdienst (Stand B21).

ZFD-Theaterprojekt auf Deutschlandtournee
18.04.2013

ZFD-Theaterprojekt auf Deutschlandtournee

„Innehalten um Weitergehen zu können – eine lebendige Ausstellung“ ist der Titel eines Theaterstückes in deutsch-kolumbianischer Kooperation, das am 2.Mai im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentags  Premiere hat.