Bild von Levi Clancy / Wikimedia Commons

Irak

Geschichten über jesidische Frauen
Ein Podcast aus dem Irak rückt die Stärke, Widerstandskraft und Führungsqualitäten jesidischer Frauen in den Fokus. Das Bild zeigt Zerstörungen in Sindschar nach Angriffen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) auf die Jesid*innen im Jahr 2014.

Niger

An der Quelle des Friedens
Konflikte zwischen sesshaften Landwirt*innen und nomadischen Viehhirt*innen gibt es in Niger schon seit Jahrhunderten. Doch der Klimawandel verändert die Zyklen der Natur gravierend. Der ZFD und seine Partner unterstützen beide Seiten, im Dialog einvernehmliche Lösungen zu finden. 
Bild von Jonas Rüger

Kolumbien

Ohne Gewalt gegen Gewalt?
Trotz Friedensabkommens mit der ehemaligen FARC-Guerilla kommt Kolumbien nicht zur Ruhe. Umweltaktivist*innen leben gefährlich und immer wieder kommt es zu Übergriffen auf die Zivilbevölkerung. Jonas Rüger vom ZFD-Träger AGIAMONDO erklärt, weshalb die Arbeit des Zivilen Friedensdienstes vor Ort heute wichtiger denn je ist.

Kreative Ideen für Jugendliche

Sierra Leone
Die ZFD-Fachkraft Rebecca Petz arbeitete in Sierra Leone mit dem West African Youth Network (WAYN) zusammen. Die Organisation von jungen Menschen für junge Menschen in Freetown engagiert sich für friedliche Konfliktlösungen und für die politische Partizipation von jungen Menschen. 

Libanon

Friedensarbeit in herausfordernden Zeiten
Auch 15 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs im Libanon steht die Zivilgesellschaft durch bewaffnete Konflikte und wirtschaftliche Krisen unter enormem Druck. Der Zivile Friedensdienst und seine Partnerorganisationen stärken die Menschen vor Ort. 

Podcast

Jetzt mal ganz friedlich
Krieg vom Zaun brechen geht einfach. Aber wie macht man eigentlich Frieden? Jule Koch und Sebastian Niesar sprechen mit Kolleg*innen, die das versuchen. Im Podcast „Jetzt mal ganz friedlich“ erzählen sie Geschichten aus der internationalen Friedensarbeit. 
Bild von GIZ

Uganda

Auf Sendung für den Frieden
Etop FM ist ein beliebter Radiosender in der Region Teso im Norden Ugandas. Mitarbeiter*innen des Senders nahmen kürzlich an einer Schulung im Bereich friedens- und konfliktsensibler Journalismus teil. 
Bild von usembassykyiv/Wikimedia Commons

Zwischen Schulglocke und Luftalarm

Ukraine
Gespräche und Mediation schlichten Konflikte zwischen Schüler*innen und sorgen für ein sicheres und emphatisches Umfeld: 28 Schulen in der Ukraine nehmen am „Peaceful School“-Programm teil, das durch den ZFD unterstützt wird. 

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention, zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen sich neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt bearbeitet werden. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Frieden. Derzeit arbeiten etwa 380 internationale ZFD-Fachkräfte in rund 45 Ländern. Der Zivile Friedensdienst wird von der Bundesregierung gefördert.

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Kamerun: Gewaltprävention auf Augenhöhe

Was passiert, wenn Polizei und Moto-Taxi-Fahrer*innen statt Konfrontation den Dialog wählen? In der kamerunischen Gemeinde Yaoundé V wurde das ausprobiert – mit beeindruckenden Ergebnissen. In Kooperation mit der Gemeinde setzen der ZFD und seine Partner auf Schulungen und Beteiligung.

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Nepal: Reporterinnen der Gerechtigkeit

Die Organisation „The Story Kitchen“ unterstützt Frauen in Nepal, die im Bürgerkrieg Leid erfahren haben, um ihre Erlebnisse zu verarbeiten und ihre Geschichten zu dokumentieren und zu archivieren. Die ZFD-Partnerorganisation bildet sie zu Justice Reporters (Reporterinnen der Gerechtigkeit) aus.

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Westlicher Balkan: Lehren aus einer gewaltvollen Vergangenheit

Der ZFD-Träger Pro Peace hat gemeinsam mit Partnerorganisationen das Handbuch „Holocaust & Peace“ entwickelt. Anhand der Lehren aus dem Holocaust und anderen Menschenrechtsverbrechen können Pädagog*innen mit Hilfe des Handbuchs Unterrichtseinheiten in der Sekundarstufe gestalten.

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Jordanien: Licht durch die Linse

Der ZFD-Träger Pro Peace unterstützt syrische Geflüchtete in Jordanien mit vielfältigen Angeboten. Zum Beispiel Hamida Alqasmi, die in ihrem neuen Beruf als Fotografin sehr viel mehr als nur eine Einkommensquelle gefunden hat.

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Kolumbien: Zentrum des Zuhörens

Aufmerksamkeit schenken und aktiv zuhören sind Gesten, die Menschen mit Gewalterfahrung bei der Bearbeitung ihrer Erlebnisse sehr unterstützen können. Im Centro Integral de Escucha (CIE) werden ehrenamtliche Zuhörer*innen ausgebildet.

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Kenia: Ruweda Mohameds Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Ruweda Mohamed aus der Küstengemeinde Kilifi in Kenia ist als Geschäftsführerin der Desire Youth Initiative zu einer führenden Stimme im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt in ihrem Land geworden. Unterstützt wird sie in ihrer Arbeit vom ZFD-Träger Peace Brigades International (PBI).