Linkliste

Infos zu Klima + Frieden

Wenn von Klima und Konflikt die Rede ist, dominiert schnell die Sorge um Sicherheit die Debatte. Dabei sollte eher der Gedanke an Kooperation im Fokus stehen. Unsere kommentierte Linkliste bietet einen umfassenden Überblick über das bisher vernachlässigte Thema „Klimakrise und Frieden“. Die verlinkten Akteurinnen und Akteure, Portale, Artikel, Studien, Podcasts und Datenbanken können nach Interessengebieten und Materialtypen sortiert werden. Gleichzeitig sind sämtliche Quellen des Hubs verzeichnet. Die Liste wird fortlaufend erweitert. Sollten Sie eine wichtige Info-Quelle vermissen, wenden Sie sich bitte an kontakt@ziviler-friedensdienst.org. Wir prüfen Ihren Vorschlag und bereiten ihn für die Sammlung auf.

Die Linkliste zum ZFD-Hub „Frieden verbessert das Klima“

kann für eine passgenaue Suche nach Medientyp und Thema gefiltert werden.

UN-HR: FAQs zu Klimakrise und Menschenrechten

Die 90-seitige Broschüre „Frequently Asked Questions on Human Rights and Climate Change“ (2021) bietet einen umfassenden Einblick in die Auswirkungen der Klimakrise auf die Menschenrechte. Zusammengestellt wurde sie vom Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UN-HR). Anhand eines Fragenkatalogs werden zunächst die am stärksten bedrohten Rechte und die Hauptrisikogruppen aufgezeigt. Anschließend werden Maßnahmen vorgestellt, die auf nationaler und internationaler Ebene erforderlich sind, um einen menschenrechtsbasierten Umgang mit dem Klimawandel und seinen Folgen zu erlangen. Außerdem geht die Broschüre auf die Anwendung internationalen Rechts bei Menschrechtsverletzungen im Zuge des Klimawandels ein.

Kompendium Future of Environmental Peacebuilding

Das Online-Kompendium „The Future of Environmental Peacebuilding“ (2022) enthält 50 Textbeiträge zu Lage und Zukunft der „ökologischen Friedensförderung“. Die Beiträge kommen von 154 Autorinnen und Autoren aus der ganzen Welt. Die Textsammlung ist nach neun Themen unterteilt: Natur, Gerechtigkeit, Inklusion, Bewegung, Militär, Governance, Stiftungen, Innovation und Kooperation. Einer der 50 Beiträge wurde von FriEnt, der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung, bei der auch der ZFD Mitglied ist, mitverfasst. Der insgesamt gut 180-seitigen Online-Publikation ist ein „Weißbuch“ vorangestellt, das Möglichkeiten, Herausforderungen und Chancen von Environmental Peacebuilding in von Konflikten betroffenen Staaten und Gesellschaften zusammenfasst.

EnPAx: Netzwerk Environmental Peacebuilding

Die Environmental Peacebuilding Association bringt Forscherinnen und Forscher, Praktiker und Entscheidungsträgerinnen zusammen, um Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Bereich des Environmental Peacebuildings auszutauschen und bereitzustellen. Die Webseite bietet Infos über Aktivitäten, Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten und beinhaltet eine umfangreiche Online-Bibliothek. Hier finden sich auch die sechs eigenen Publikationen des 2008 als Forschungsinitiative (u.a. von UNEP) gestarteten Netzwerks. Allein hierin sind 150 Analysen und Fallstudien aus 60 Konfliktregionen versammelt. Nach Registrierung besteht die Möglichkeit zum Austausch mit einem wachsenden Netzwerk von Fachleuten. Aktuell hat EnPAx rund 4.200 Mitglieder aus über 150 Ländern.

EnPAx & IHEID: Videos der 2022er-Konferenz zu Environmental Peacebuilding

Vom 1. bis 4. Februar 2022 fand die 2. Int. Konferenz zu Environmental Peacebuilding statt, veranstaltet von der Environmental Peacebuilding Association (EnPAx) und dem in Genf angesiedelten Hochschulinstitut für internationale Studien und Entwicklung (IHEID). Die Konferenz spiegelte eine Vielzahl von Stimmen wider: 385 Rednerinnen und Redner aus 66 Ländern kamen in 77 Podiumsdiskussionen und anderen Sitzungen zu Wort. Die meisten dieser Sitzungen wurden aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal von EnPAx veröffentlicht. Die Anzahl der Teilnehmenden zeigt, dass das Interesse am Thema genauso zunimmt, wie seine Relevanz: An der Konferenz 2022 nahmen 8-mal mehr Personen teil als an der 1. Konferenz 2019.

UNEP: Themenseite Umwelt, Klima, Frieden

Auf der UNEP-Themenseite „Climate action holds key to tackling global conflict“ wird auf das konfliktverschärfende Potential der Klimakrise und die Zusammenhänge zwischen Umwelt, Klima und Konflikt eingegangen. Die Seite wurde Ende 2021 zur Weltklimakonferenz COP26 lanciert. UNEP, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, befasst sich seit 2008 mit den Zusammenhängen zwischen Umwelt, Klima und Konflikt. Die Auseinandersetzung begann mit einer Studie zu den Auswirkungen des Klimawandels als Sicherheitsrisiko in der afrikanischen Sahel-Region. Zuletzt wurde der dreibändige Projektbericht „Addressing Climate-Fragility Risks“ zur Verzahnung von Umwelt-, Klima- und Friedensarbeit veröffentlicht (s. separaten Link).

UNEP/EU/adelphi: Friedensförderung und Klimaarbeit verbinden

UNEP, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, hat in Kooperation mit der EU-Kommission und dem Berliner Forschungsinstitut adelphi einen dreibändigen Projektbericht zur Verzahnung von Umwelt-, Klima- und Friedensarbeit veröffentlicht. Der Band „Toolbox“ beinhaltet auf 40 S. Anregungen und Methoden zur Gestaltung konfliktsensibler Klimaprojekte. Die anderen Bände liefern grundlegende Informationen zum Klima/Konflikt-Nexus bzw. zu Monitoring und Evaluation. Die drei englischsprachigen Bände „Addressing Climate-Fragility Risks. Linking Peacebuilding, Climate Change Adaptation and sustainable Livelihoods“ sind 2019 erschienen und stehen auf der Übersichtsseite von adelphi zum Download bereit.

IISD: Klima- + Friedensarbeit in fragilen Staaten

Das kanadische Forschungsinstitut International Institute for Sustainable Development (IISD) hat 2015 eine rund 30-seitige Broschüre zur Berücksichtigung von Klimafaktoren bei der Friedensförderung in fragilen Staaten herausgegeben („Promoting Climate-Resilient Peacebuilding in Fragile States“). Kern der Broschüre ist die Herleitung und Beschreibung des Konzepts der „klima-resilienten Friedensförderung“, mit dem Klima-, Entwicklungs- und Friedensaspekte in die Arbeit in fragilen Staaten integriert werden (sollen). Darüber hinaus bietet die Broschüre einen Überblick über acht Handbücher zur Arbeit bei Umweltkonflikten bzw. im Kontext fragiler Staaten von UNDP, OECD, USAID u.a. aus den Jahren 2004 bis 2014.

International Affairs: Environmental Peacebuilding

Ausgabe Vol. 97,1 der Zeitschrift „International Affairs“ von Januar 2021 beschäftigt sich speziell mit dem Schwerpunkt „Environmental Peacebuilding“. Auf rund 260 Seiten gibt es Fachbeiträge und Fallbeispiele zur Verbindung von Umwelt- und Friedensarbeit. „International Affairs“ ist eine britische Fachpublikation für Außen- und Internationale Politik. Sie erscheint alle zwei Monate als Print- und Onlineausgabe. Online sind jedoch nur drei Beiträge dieser Ausgabe frei zugänglich, darunter aber erfreulicherweise der Grundlagenartikel „The past and future(s) of environmental peacebuilding“ von Tobias Ide, Carl Bruch, Alexander Carius, Ken Conca, Geoffrey D Dabelko, Richard Matthew & Erika Weinthal.

T. Ide / Int. Studies Review: Artikel – Verzahnung von Umwelt- und Friedensarbeit

Der Politikwissenschaftler Dr. Tobias Ide geht in seinem Artikel „The impact of environmental cooperation on peacemaking“ der Frage nach, wie und mit welchen Ergebnissen Umwelt- und Friedensarbeit in Forschung und Praxis bislang verknüpft wurden, um anschließend Empfehlungen zur weiteren Verzahnung abzuleiten. Der Artikel wurde 2018 in der Fachzeitschrift International Studies Review, Volume 21, Issue 3, S. 327-346 veröffentlicht und wird in der Forschungsdatenbank der australischen Murdoch University zwecks persönlicher Nutzung zum Download bereitgestellt. An der Murdoch Uni arbeitet und forscht der Autor mit dem Schwerpunkt „Environmental Peacebuilding“.

Konrad-Adenauer-Stiftung: Klima-Reader

Der Klima-Reader gibt aus christdemokratischer Perspektive Anregungen zur grundsätzlichen Gestaltung eines offenen, konstruktiven klimapolitischen Diskurses. Neben Grundlagen und Klimafakten werden die Klimapolitik der EU, soziale Aspekte oder ethische Grundsätze beleuchtet. Beiträge aus unterschiedlichen Politikfeldern zeigen auf, dass effektiver Klimaschutz nur ganzheitlich zu erreichen ist.

Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit: Webportal

Das Webportal des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit (ÖNK) bietet Infos, Materialien, Links und Aktionstipps. Hinter dem Netzwerk steckt ein Bündnis kirchlicher Institutionen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung. Ziel des gemeinsamen Internetauftritts ist, das Engagement für Klimagerechtigkeit in Kirche, Politik und Gesellschaft zu stärken.

bpb/BICC: Themenmodul Umweltsicherheit

Das Themenmodul „Umweltsicherheit” bietet einen Überblick über die globale Verteilung von Umweltkonflikten und zeigt Hauptverursacher und Hauptleidtragende des Klimawandels auf. Ebenfalls beleuchtet wird die Bedeutung der Ressourcen Wasser und Land, die in der öffentlichen Debatte oft mit Gewaltkonflikten in Zusammenhang gebracht werden. Das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und des Bonn International Center for Conversion (BICC) enthält außerdem Hintergrundwissen zu sicherheitspolitischen Fragen.

NatWiss: Online-Veranstaltung

Frieden, Klima und Gerechtigkeit sind untrennbar miteinander verbunden. Geeignete rechtliche Grundlagen sind unabdingbar zur Bewältigung der Klimakrise. In der Online-Veranstaltung „Klima, Frieden, Recht: Klimaschutz als oberstes Völkerrecht?“ der Initiative NatWiss – Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit beschäftigten sich zwei Vorträge und eine anschließende Diskussion mit diesem Themenkomplex. Die Vorträge kamen von Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg) und Prof. Dr. Claudio Franzius (Uni Bremen). Die Veranstaltung vom 14.1.22 moderierte Dr. Sibylle Brosius von NatWiss (Dauer: 2:14 h).

USAID et al.: Frieden + Klima in der Projektarbeit

Wie können Projekte zur Friedensförderung bei der Anpassung an den Klimawandel helfen? Was kann aus früheren Projekten gelernt werden? Die Broschüre „Pathways to Peace“ („Wege zum Frieden: Konfliktbewältigung und Festigung der Stabilität in einem sich wandelnden Klima.“) evaluiert USAID-Projekte in Ostafrika und beleuchtet verschiedene Ansätze, Klimawandel und Konfliktrisiken in der Projektarbeit zu berücksichtigen. Die Broschüre (99 S., engl.) wurde von der US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit USAID in Zusammenarbeit mit adelphi und Chemonics International erstellt.

IPPNW: Infoblatt zum Beitrag des Militärs zur Klimakrise

Krieg bringt Tod und Zerstörung – auch für Umwelt und Klima. Die Produktion von Waffen, Fahrzeugen, Jets und Schiffen verursacht enorme Treibhausgase. Militärvehikel schlucken riesige Mengen Treibstoff, in Übung und Einsatz. Militär und Kriegsindustrie tragen damit erheblich zur Klimakatastrophe bei. Die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) veranschaulichen die Zusammenhänge auf diesem Infoblatt (PDF, 2 S.).

W&F: „Krieg oder Frieden mit der Natur?“

Die Zeitschrift W&F Wissenschaft & Frieden widmet sich in dieser Ausgabe „Umwelt, Klima, Konflikt – Krieg oder Frieden mit der Natur?“ auf 50 Seiten dem Spannungsfeld Klima und Konflikt. Mit Beiträgen von Dr. Ulrike Kronfeld-Goharani (Uni Kiel), Jun. Prof. Dr. Janpeter Schilling (Friedensakademie RLP), Alexander Lurz (Greenpeace), Dr. Adrien Detges (adelphi), Dr. Diana Hummel (ISOE), Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg) u.a. W&F ist eine interdisziplinäre Zeitschrift für Friedensforschung, -politik und -bewegung. Sie erscheint vierteljährlich als Print- und Onlineausgabe.

IPPNW: Plädoyer für eine zivile Sicherheitspolitik

Die 8-seitige IPPNW-Handreichung „Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik“ (2020) weist angesichts der Klimakrise auf die Zusammenhänge zwischen Klima, Gesundheit, Frieden und Sicherheit hin und spricht sich für einen Umstieg von militärischer zu einer zivilen Sicherheitspolitik aus. Herausgeber ist die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs – Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW).

N. Hanses: Masterarbeit zu Klima + Frieden

Welche Bedeutung kommt Ziviler Konfliktbearbeitung in Zeiten des Klimawandels zu? Und was kann der ZFD zur Bewältigung der Klimakrise leisten? Diesen beiden Fragen ist Nora Hanses in ihrer Masterarbeit „Internationale Friedensarbeit in Zeiten der Globalen Erderwärmung“ (2021) im Studiengang „Theologie und Globale Entwicklung“ an der RWTH Aachen nachgegangen. Nach der theoretischen Einführung analysiert sie zwei Projekte in Niger, ein ZFD-Projekt der GIZ und ein Projekt des ZFD-Trägers EIRENE. Ihr Fazit: Eine Ausweitung der Projekte „in weitere Regionen wäre für die Bevölkerung des Nigers ... äußerst wertvoll und gewinnbringend“.

Essener Friedensforum et al.: Online-Diskussion

An der 90-minütigen Online-Diskussion „Ohne Frieden kippt das Klima“ nahmen teil: Jan Burck (Germanwatch), Christiane Gregor (Parents for Future), Prof. Dr. Klaus Moegling (Uni Kassel) und Dr. Werner Strahl (Cap Anamur). Es moderierte Bernhard Trautvetter vom Essener Friedensforum. Die Diskussion fand im Rahmen der Reihe „Politischer Salon Essen“ statt, veranstaltet vom Essener Friedensforum, Eine Welt Netz NRW, EXILE e.V. und dem Theater Essen.

Plattform ZKB et al.: Online-Diskussion

Bei der rund 18-minütigen Online-Diskussion „Ein neues Klima für den Frieden – Klimawandel bekämpfen. Gewalt verhindern.“ diskutierten Prof. Dr. Conrad Schetter (Bonn International Center for Conversion, BICC), Birgit Sippel (Mitglied des Europaparlaments) und Dr. Koko Warner (United Nations Climate Change Secretariat). Moderiert wurde die gemeinsame Veranstaltung von Brot für die Welt, BICC, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und Friedrich-Ebert-Stiftung von Christoph Bongard (forumZFD).

BSV: Es wird heiß – Kein Frieden mit dem Klimawandel

Diese 50-seitige Publikation fasst die Vorträge und Diskussion einer Tagung zum Thema Klima und Konflikt zusammen, die der Bund für soziale Verteidigung im Frühjahr 2021 veranstaltete. Die Tagung ging der Frage nach, wie Frieden, Klimawandel und globale Gerechtigkeit miteinander zusammenhängen. Es ging beispielsweise um die Verbindungen zwischen Klimawandel, Umweltzerstörung und Konflikten, um Auswirkungen der Klimakrise auf den Globalen Süden und marginalisierte Gruppen, um Umweltfolgen von Krieg, Rüstung und Militär und um die Rolle der Finanzinstitute in der Kohle-, Rüstungs- und Atomwaffenindustrie.

Handelsblatt: Podcast Handelsblatt Green

Handelsblatt Green ist ein Podcast mit Fakten, Trends und Kontroversen rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende. In einer Folge aus dem Dezember 2021 geht es um das Thema Klimawandel, Kriege und Konflikte. Wie verändert diese Dynamik das internationale Sicherheitsgefüge? Zu Gast ist Kira Vinke, Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Co-Vorsitzende des Beirats der Bundesregierung zur zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

BSV: Infoblatt Environmental Peacebuilding

Was genau bedeutet eigentlich Environmental Peacebuilding (EPB)? Der Bund für soziale Verteidigung erklärt das Konzept anhand dieses Infoblattes und bietet weiterführende Links. EPB denkt Umwelt und Frieden zusammen. Das Konzept baut darauf auf, dass Kooperation als Türöffnerin zur Friedenskonsolidierung dienen kann. Es klärt jedoch auch über die Risiken auf und erläutert, unter welchen Bedingungen das Konzept eine Chance für die Friedenspolitik sein kann.

IEP: Ecological Threat Report 2021

Im Oktober gab das Institute for Economics & Peace (IEP) mit dem Ecological Threat Report eine erneute Einschätzung der ökologischen Bedrohungen heraus, mit denen Staaten und Gesellschaften konfrontiert sind. In ihrem Bericht belegen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Verbindung zwischen Klimakrise und Frieden, denn elf der 15 Staaten, die am stärksten unter ökologischen Bedrohungen leiden, sind auch von Konflikten betroffen.

Bündnis Entwicklung Hilft et al: FloodRiskIndex

Eine Studie von The Nature Conservancy und Bündnis Entwicklung Hilft zeigt die Gefährdung und gesellschaftliche Verwundbarkeit durch Flussüberschwemmungen anhand eines neuen FloodRiskIndex. Es wird deutlich, dass neben Klimaschutz und -anpassung auch Kooperation unerlässlich ist, um die Klimakrise zu begrenzen und die Widerstandsfähigkeit gefährdeter Gemeinden zu verbessern. Die Studie kombiniert Hochwasser-Modellierungen, Klimaszenarien und sozioökonomische Datensätze, um Hochwassergefährdungen zu identifizieren und gesellschaftliche Risiken abzuschätzen.

Friedensakademie Rheinland-Pfalz: Podcast Fokus Frieden

Warum wird eigentlich so viel über Konflikte und so wenig über Frieden gesprochen? Das fragen sich vermutlich nicht nur die Macherinnen des Podcasts „Fokus Frieden“ der Friedensakademie Rheinland-Pfalz. „Fokus Frieden" beleuchtet aktuelle Themen und lädt dazu jeweils Expertinnen und Experten ein, um Zusammenhänge in Friedensdynamiken zu verstehen. Ziel ist es, Friedenspotenziale aufzuzeigen und Aktionsräume für friedliche Gestaltungsprozesse zu schaffen. Bisher (Juni 2021) sind elf Folgen des Podcasts mit den Moderatorinnen Julia Renner und Rebecca Froese erschienen.

bpb/Wuppertal Institut-Dossier: Klimawandel

Das Online-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie bietet reichhaltige Informationen und Materialien rund um das Thema Erderwärmung und ihre Folgen. Es beschäftigt sich auch mit den Auswirkungen auf Konflikte und Frieden. Das Dossier liefert vertiefende Informationen zu unterschiedlichen Facetten des Klimawandels und seiner Auswirkungen. Bildergalerien, Chroniken, Infografiken, Videos und Unterrichtsmaterial runden das Angebot ab.

GIZ-/ZFD-Podcast: Jetzt mal ganz friedlich

„Krieg vom Zaun brechen geht einfach. Aber wie macht man eigentlich Frieden?“ – Die ehem. ZFD-Fachkräfte Jule Koch und Sebastian Niesar sprechen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem ZFD über Herausforderungen und Erfolge internationaler Friedensarbeit. Die 30- bis 60-minütigen Folgen geben Einblick in die Lebensrealität und Arbeitspraxis in Krisen- und Konfliktregionen. Seit Auftakt im Februar 2020 sind 12 Folgen erschienen. Die kommenden vier Folgen widmen sich speziell dem Thema „Klima, Konflikt und Kooperation“.

BMZ-Portal: Klimawandel und Entwicklung

„Verantwortung für unseren Planeten – Klima und Energie“ ist eines der fünf Kernthemen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). In diesem Online-Portal zeigt das BMZ, wie es seine Partnerländer dabei unterstützt, Treibhausgase zu verringern, den Folgen des Klimawandels zu begegnen und so die Umsetzung der internationalen Klima- und Entwicklungsziele voranzutreiben. Das Portal enthält eine kleine „Klima-Bibliothek“ mit BMZ-eigenen Publikationen.

PeaceLab-Blog: Klima und Konflikte

Wie sieht Deutschlands Engagement zum Nexus Klima und Konflikte aus und wie kann es optimiert werden? Fragen wie diese werden im Schwerpunkt „Klima und Konflikte, Prioritäten und Impulse für die Bundesregierung“ des PeaceLab-Blogs diskutiert. Zahlreiche Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft beteiligten sich. Der Blog wird vom Beirat der Bundesregierung für Zivile Krisenprävention und Friedensförderung betrieben und gibt der Politik Empfehlungen zu unterschiedlichen Themen.

Beirat ZKP-Studie: Klimawandel und Konflikte

Die Studie „Klimawandel und Konflikte. Herausforderungen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik“ reflektiert den Forschungsstand zum Zusammenhang zwischen Klimawandelfolgen, Konflikten und Sicherheit. Sie untersucht, wie Klimapolitik mit anderen außenpolitischen Zielen verknüpft werden kann. Die Studie wurde Anfang 2021 vom Beirat der Bundesregierung Zivile Krisenprävention und Friedensförderung veröffentlicht, in dem auch das Konsortium ZFD Mitglied ist.

BICC/HSFK/IFSH/INEF: Friedensgutachten 2020

Das Gutachten der vier deutschen Friedensforschungsinstitute BICC, HSFK, IFSH und INEF beschäftigte sich 2020 nicht nur mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Friedenspolitik. Die Forscherinnen und Forscher untersuchten auch den Klimawandel als Friedensrisiko. Von der Bundesregierung fordern die vier Institute in ihrem gemeinsamen Gutachten mehr geeignete Maßnahmen an der Schnittstelle von Klima-, Entwicklungs- und Friedenspolitik. Das Friedensgutachten erscheint seit 1987.

klimareporter-Podcast: klima update°

Im Podcast klima update° bespricht die klimareporter°-Redaktion jeden Freitag die wichtigsten Klima-Nachrichten der Woche. Die Redaktion betreibt außerdem das Online-Magazin klimareporter°, das sich den Themen Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung verschrieben hat. Dort finden sich Analysen, Interviews und Debattenbeiträge zu den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Auch Frieden und Konflikte rund um das Klima sind Themen der klimareporter°.

GERICS: Klimanavigator

Der Klimanavigator wird von rund 60 Einrichtungen der deutschen Klimaforschung unter Federführung des Climate Service Center Germany (GERICS) als Internetportal für Klimainformationen betrieben. Der Navigator bietet einen Überblick über die klimarelevante Forschung und Klimaanpassungsinitiativen. Er enthält außerdem interaktive Klimaatlanten, einen Dokumentenserver und ein Glossar. In der Angebotsfülle finden sich auch Informationen zur Verbindung von Klimawandel, Migration und Konflikt.

BSV: Seminarmitschnitt Klima + Konflikt + Kooperation

In dieser Aufzeichnung des Online-Seminars „Klimawandel, Katastrophen, Konflikte, Kooperation“ des Bunds für Soziale Verteidigung erläutert der Friedens- und Konfliktforscher Prof. Dr. Michael Brzoska das komplexe Zusammenspiel von Klimawandel und Konflikten. Dabei wird deutlich, dass die Art des Umgangs mit Konflikten darüber entscheidet, ob es zu Konfrontation oder Kooperation kommt. Prof. Dr. Brzoska arbeitet am Friedensforschungsinstitut IFSH an der Uni Hamburg.

Umweltbundesamt: Leitfaden konfliktsensible Klimaarbeit

Die „Guidelines for conflict-sensitive adaptation to climate change“ bestehen aus vier Modulen zur Implementierung von Projekten und Maßnahmen der Anpassung an den Klimawandel in fragilen und konfliktreichen Kontexten. In allen Projektphasen, von der Planung bis zur Evaluation, werden Konfliktbearbeitung und Friedensförderung mitgedacht. Ein „Toolkit“ hält konkrete Methoden für die Praxis bereit. Der Leitfaden wurde 2018 vom Umweltbundesamt (UBA) in Kooperation mit adelphi research erstellt.

adelphi/Auswärtiges Amt: Climate Diplomacy Factbook

Das Factbook von „Climate Diplomacy“ beleuchtet die Verbindungen zwischen den Folgen des Klimawandels und den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Konsequenzen. Es beinhaltet entsprechende Daten zu über 130 politischen Konflikten. Auf einer interaktiven Weltkarte können die verschiedenen Konflikte schnell lokalisiert werden. „Climate Diplomacy“ ist eine gemeinsame Initiative vom Auswärtigen Amt und dem Forschungs- und Beratungsinstitut adelphi aus Berlin.

IISD-Datenbank: Rohstoff-Grabbing zum Klimaschutz

Manch klimafreundliche Technologie benötigt Rohstoffe, deren Abbau sich negativ auf die Konfliktdynamik im jeweiligen Land auswirken kann. Das International Institute for Sustainable Development (IISD) hat die Umstände dieser „Green Conflict Minerals“ analysiert und die Ergebnisse auf einer interaktiven Weltkarte zusammengestellt. Die Karte des IISD zeigt, wo die heiß begehrten Mineralien und Metalle zu finden sind und wie hoch dort das mutmaßliche Konfliktpotential ist. 

Aut. Universität Barcelona: Environmental Justice Atlas

Der Environmental Justice Atlas der Autonomen Universität von Barcelona dokumentiert weltweit fast 3.500 soziale Konflikte, die Fragen der Umweltgerechtigkeit berühren. Der Atlas liefert Hintergrundinfos zum jeweiligen Konflikt und würdigt das Engagement von Gemeinschaften, Initiativen und Organisationen, die sich für Umwelt- und Klimagerechtigkeit einsetzen. Die dokumentierten Konflikte können nach Kategorien und Ländern gefiltert werden.

adelphi/Auswärtiges Amt: Climate Security Expert Network (CSEN)

Das Climate Security Expert Network (CSEN) ist ein Schmelztiegel für die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Klima und Sicherheit. Die Seite verfügt über eine Reihe von thematischen und regionalen Studien zum Thema Klimawandel und Sicherheit. Das Netzwerk wird durch das Auswärtige Amt unterstützt, das Sekretariat des CSEN wird vom Forschungs- und Beratungsinstitut adelphi geführt.

adelphi/Auswärtiges Amt: Plattform Climate Diplomacy

Das Forschungs- und Beratungsinstitut adelphi aus Berlin und das Auswärtige Amt bündeln die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Konflikt und Kooperation auf der Plattform Climate Diplomacy. In dem umfassenden Info-Angebot über aktuelle Themen der internationalen Klimadiplomatie befinden sich auch Podcasts, Filme, eine Ausstellung und ein Newsletter.

adelphi/PIK: Einblicke Klimafolgen und Frieden

Der englischsprachige Bericht erläutert anhand von zehn Wirkungszusammenhängen, wie die Folgen des Klimawandels Konflikte verschärfen und Stabilität und Sicherheit beeinträchtigen können. Die gemeinsame Publikation vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Beratungsinstitut adelphi fasst nach eigener Aussage den aktuellen Stand der Forschung zusammen (Stand: Juni 2020) und richtet sich in erster Linie an die Politik.

SIPRI-Studie: Klimawandelfolgen in Mali

Mali ringt seit Jahrzehnten um Frieden. Die Lage bleibt trotz Friedensabkommens angespannt. Es kommt immer wieder zu gewaltvollen Auseinandersetzungen. Die Studie „Klimabedingte Sicherheitsrisiken und Friedensförderung in Mali“ von 2021 untersucht, welche Rolle der Klimawandel dabei spielt. Ergebnis: Extremismus und Gewalt im Norden Malis sind eine Folge des Klimawandels oder werden durch ihn verschärft. Die Studie wurde vom Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) erstellt.

Germanwatch et al.: Klimaschutz-Index CCPI

Seit 2005 misst der Klimaschutz-Index (Climate Change Performance Index, CCPI) jährlich die Bemühungen in Sachen Klimaschutz von 57 Ländern und der EU. Damit macht er die internationale Klimapolitik transparenter und ermöglicht einen Vergleich zwischen den Ländern. Der CCPI wird vom Climate Action Network, von Germanwatch und dem NewClimate Institute veröffentlicht. Am CCPI 2021 haben über 350 Klimaexpertinnen und -experten mitgewirkt.

Zentrum für Mission und Ökumene: Mediathek Klimagerechtigkeit

Das Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit betreibt die Mediathek „Klimagerechtigkeit. Klimaschutz verbindet“. Die Online-Sammlung enthält Methoden, Arbeitsblätter, Unterrichtskonzepte, Filme, Hörbücher, Experimente und Spiele für verschiedene Altersgruppen. Das Material stammt von bundesweiten Akteuren. Die Inhalte sind nach Kategorien sortiert und können nach Altersgruppe und Medientyp gefiltert werden.

Heinrich-Böll-Stiftung: Blog – Klima der Gerechtigkeit

Im Blog „Klima der Gerechtigkeit“ der Heinrich-Böll-Stiftung werden fortlaufend Beiträge zur Klimakrise veröffentlicht. Dabei geht es beispielsweise um die Themen Geo-Engineering, Energiewende, die Rolle der Zivilgesellschaft und Klimasünden und -initiativen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Aspekt Gerechtigkeit.

Lukas Rüttinger/bpb: Klimawandel verschärft Konflikte

Der Politikwissenschaftler Lukas Rüttinger erläutert in seinem Grundlagenartikel „Klimawandel als Risikomultiplikator und Konflikttreiber“ die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Konflikt. „Besonders gefährdet sind“, seiner Einschätzung nach, „Länder, die bereits von Fragilität, Konflikt oder Bürgerkrieg betroffen sind“. Der Artikel ist auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen und wurde Ende 2020 aktualisiert.

Stiftung Mercator/European Climate Foundation: Klimafakten-Portal

Ob in der öffentlichen Debatte oder im privaten Austausch: Zum Klimawandel sind unterschiedliche, teils widersprüchliche Aussagen zu hören. klimafakten.de erklärt, was dem aktuellen Stand der Forschung entspricht – und was nicht. Darüber hinaus gibt es fundierte Empfehlungen zur Berichterstattung über die Klimakrise. Das Info-Portal wird von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation getragen, die auch das englischsprachige News-Portal CLEW zur Energiewende in Deutschland finanzieren.

Umweltbundesamt: Klimawandel-Dossier

Das Webportal des Umweltbundesamtes beinhaltet eine umfangreiche Text- und Materialsammlung zu allen Fragen rund ums Klima und den Klimawandel. Für den schnellen Überblick gibt es kompakte Antworten auf häufig gestellte Fragen. Ein eigener Bereich widmet sich der Frage, wie die Argumente von Skeptikerinnen und -skeptikern des Klimawandels entkräftet werden können.

Ev. Akademie Loccum: Doku – Klima, Gerechtigkeit, Frieden

Die Tagungsdokumentation „Klima, Gerechtigkeit, Frieden“ enthält wichtige Impulsbeiträge zum Thema aus Kirche, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Dokumentation ist im Buchhandel erhältlich und kann auch direkt beim Veranstalter, der Evangelischen Akademie Loccum, bestellt werden. Der vollständige Titel des Buches lautet: „Klima, Gerechtigkeit, Frieden. Der Klimawandel und Gottes Oikoumene.“

Claußen/IPPNW: Artikel – Global abrüsten, um das Klima zu schützen

„Militär, Rüstungsindustrie und Krieg zerstören (...) die Umwelt als Grundlage menschlicher Sicherheit und tragen wesentlich zur Klimakatastrophe bei", argumentiert Dr. Angelika Claußen in ihrem PeaceLab-Blogbeitrag „Global abrüsten, um das Klima zu schützen“. Aufrüstung binde zudem finanzielle Ressourcen, die beim Klimaschutz sinnvoller angelegt seien. Die Medizinerin Claußen ist europäische Vizepräsidentin der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW).

Froese/Schilling/Friedensakademie RLP: Artikel – Umwelt und Frieden

„Umweltveränderungen können Konflikte verschärfen, aber auch Kooperationen entstehen lassen,“ lautet das Resümee von Rebecca Froese und Janpeter Schilling von der Friedensakademie Rheinland-Pfalz. In ihrem Beitrag zum Peacelab-Blog „Umwelt und Frieden zusammendenken. Environmental Peacebuilding als Chance für die deutsche Friedens- und Entwicklungspolitik“ sprechen sie sich für eine konsequente Verzahnung von Friedensförderung und Umweltprojekten aus.

Rathje/Berghof Foundation: Artikel – Klimasensible Konfliktbearbeitung

Neben Support bei Klimaschutz und Klimawandelanpassung müssen vom Klimawandel stark betroffene Länder auch darin unterstützt werden, friedliche Lösungen für den Umgang mit klimabedingten Stressfaktoren zu finden, fordert Nora Rathje in ihrem Beitrag „Zeit für klimasensible Konflikttransformation: Komplexe Krisen brauchen komplexe Antworten“ für den Peacelab-Blog. Rathje ist Projektmanagerin bei der Berghof Foundation.

BMU-/BMZ-/GIZ-Plattform: Adapta­tion Community

Die Bundesministerien für Umwelt (BMU) und Entwicklung (BMZ) betreiben gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Online-Plattform „Adaptation Community“. Neben fortlaufend erscheinenden News werden neun Felder der Adaptation (u.a. Migration, Risikoanalyse, Monitoring) ausführlich vorgestellt und verlinkt. Eine Datenbank mit Factsheets, Guidelines, Aufsätzen etc. kann nach diesen neun Bereichen und nach Art der Publikation gefiltert werden.

BMZ/GIZ: Vulnerability Sourcebook

Das „Vulnerability Sourcebook“ soll helfen, Planung, Monitoring und Evaluation von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel besser auf die spezifischen Empfindlichkeiten des jeweiligen Kontexts abzustimmen. Das Handbuch umfasst acht Module und einen Anhang mit praktischen Anleitungen. Es wurde im Auftrag von BMZ und GIZ von Mitarbeitenden der Forschungseinrichtungen adelphi und EURAC - Institute for Applied Remote Sensing erarbeitet.

Brot für die Welt: Test – Ökologischer Fußabdruck

Mit dem Online-Test von ZFD-Träger Brot für die Welt kann in wenigen Schritten der eigene ökologische Fußabdruck ermittelt werden. Für die vier Teilbereiche Essen, Wohnen, Konsum und Mobilität gibt es je ein Zwischenergebnis. Am Ende erscheint der persönliche Fußabdruck in globalen Hektar (gha) und seine Bewertung. Es gibt auch Infos zum Konzept des ökologischen Fußabdrucks sowie Tipps, den eigenen Fußabdruck zu verkleinern.

Weltfriedensdienst: Test – Wasserfußabdruck

Um die 124 Liter verbraucht ein Mensch in Deutschland pro Tag für Kochen, Waschen, Putzen, Blumen gießen usw. Aber genau genommen sind es rund 5.300 Liter. Denn bei jedem Kauf von Kaffee, jedem T-Shirt und jeder Avocado muss auch das zur Herstellung benötigte Wasser gezählt werden. Der ZFD-Träger Weltfriedensdienst bietet einen digitalen Test, um herauszufinden, wie groß der eigene Wasserfußabdruck ist und wie er verringert werden kann.

Götze/Schwarz: Artikel – „Klimakiller Eurofighter“

Die Journalistinnen Susanne Götze und Susanne Schwarz gehen in ihrem Artikel „Klimakiller Eurofighter“ der Frage nach, wie sehr das Militär zum Klimawandel beiträgt. Dazu vergleichen sie exemplarisch den ökologischen Fußabdruck eines Eurofighter-Kampfjets mit dem eines durchschnittlich lebenden Menschens in Deutschland. Der Beitrag ist 2014 auf der Plattform klimaretter.info (heute: klimareporter°) erschienen.

IISD-Studie: Rohstoff-Grabbing zum Klimaschutz

Die Studie „Green Conflict Minerals“ geht der Konfliktdynamik beim Rohstoffabbau zum Wohle des Klimaschutzes auf den Grund. Sie zeigt, wo auf der Erde besonders konfliktträchtige Bedingungen gegeben sind. Fünf Fallstudien erläutern die Problematik in der DR Kongo, in Simbabwe, China, Guatemala und Guinea. Die Studie aus 2018 stammt vom International Institute for Sustainable Development (IISD). Die Ergebnisse lassen sich auch auf einer interaktiven Weltkarte mit Stand von 2019 erkunden.

GIZ et al: Datenbank Land Matrix

Der Bedarf an Land steigt unaufhörlich. Auch Landraub für Klimaschutzmaßnahmen ist leider keine Seltenheit. Die Online-Plattform „Land Matrix“ macht großflächige Landnahmen publik. Auf einer interaktiven Karte können die Fälle anhand verschiedener Kriterien gefiltert werden. So lässt sich beispielsweise zeigen, wo Land für Biosprit oder erneuerbare Energien in Beschlag genommen wurde. Hinter der Plattform steckt ein Bündnis aus fünf globalen Organisationen, darunter die GIZ. Zu den Gebern zählt unter anderen das BMZ.

Fannrich-Lautenschläger: Artikel – Rohstoff-Grabbing

Inwiefern der Ausbau der Elektromobilität wegen des erforderlichen Kobalts Konflikte speziell in der DR Kongo anfeuert, lässt sich gut in einem Artikel auf der Internetseite des Deutschlandfunks nachlesen: Isabel Fannrich-Lautenschläger (2019): „Rohstoff-Grabbing für Handys und E-Auto-Batterien. Zwangsarbeit und Vergewaltigung im Kampf um Kobalt im Kongo.“

adelphi/Auswärtiges Amt/PIK: Berliner Klima- und Sicherheitskonferenz

2019 fand erstmals die Berliner Klima- und Sicherheitskonferenz statt – organisiert vom Auswärtigen Amt in Kooperation mit adelphi research und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Wesentliches Ergebnis war der gemeinsame „Berlin Call for Action“. Darin wird u.a. gefordert, dass Klima, Entwicklung, Sicherheit und Frieden in allen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen stets gleichermaßen berücksichtigt werden.

klimareporter°: Online-Plattform

Die Online-Plattform wurde 2007 – zunächst unter dem Namen klimaretter.info – von den beiden Journalisten Nick Reimer und Toralf Staud gegründet. Ihr Ziel: Unabhängige Berichterstattung über Klimapolitik, -forschung und -wende. Seit 2018 heißt die Plattform klimareporter° und wird regelmäßig von unterschiedlichen Journalistinnen und Journalisten gefüttert. Sie bietet Nachrichten, Hintergründe, Debatten und Kommentare und den wöchentlichen Podcast klima update°.

adelphi/Auswärtiges Amt: Podcast Climate Diplomacy

Der Podcast der „Climate Diplomacy“-Initiative von adelphi und Auswärtigem Amt widmet sich aktuellen Themen der internationalen Klimadiplomatie. Zu Wort kommen neben Mitgliedern des Berliner Beratungsunternehmens adelphi internationale Expertinnen und Experten der Klimapolitik. Übergreifendes Leitthema aller Podcast-Folgen: Was muss getan werden, um die Klimaaußenpolitik voranzubringen? Von 2019 bis Mai 2021 sind sieben Folgen erschienen.

forumZFD: Doku Fachgespräch Klimawandel und Konflikt

Die 40-seitige Broschüre „Wie der Klimawandel Konflikte anheizt. Ein Fachgespräch zur Post-2015-Agenda“ fasst die wesentlichen Beiträge und Erkenntnisse einer 2015 vom ZFD-Träger forumZFD organisierten Veranstaltung zusammen. Vier Expertinnen und Experten gehen dem Zusammenhang von Klima und Konflikt in Kambodscha, Kenia, Liberia und im Sahel auf die Spur. Die Leitfragen sind: Welchen Einfluss nimmt der Klimawandel auf Landkonflikte? Und was kann der ZFD tun, um diese Konflikte zu entschärfen?

UNDP: Human Development Report 2020

Der aktuelle Report zur menschlichen Entwicklung HDR 2020 widmet sich den großen Herausforderungen unserer Zeit: Klimawandel, Ungleichheit, Flucht. Der Report des UNDP (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) wird jährlich erstellt. Erstmals wurde der darin enthaltende „Index der menschlichen Entwicklung“ (HDI) auch um die Kohlendioxid-Emissionen pro Kopf und den Fußabdruck eines Landes ergänzt. Der rund 400-seitige Bericht zeigt Wege auf, wie der Druck auf die Erde reduziert und zugleich Entwicklung ermöglicht werden kann.

Weltklimarat IPCC: Klimawandel und Land

Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) hat 2019 u.a. einen Sonderbericht zum Einfluss des Klimawandels auf Desertifikation, Landkonflikte und Ernährungssicherheit herausgegeben: „Climate Change and Land.“ Der Bericht umfasst rund 900 Seiten, die kapitelweise heruntergeladen werden können. Eine Zusammenfassung für politische Entscheiderinnen und Entscheider in deutscher Übersetzung gibt es bei der Deutschen IPCC-Koordinierungsstelle unter www.de-ipcc.de.

BMZ: Booklet – Dem Klimawandel begegnen

Das Booklet vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellt das entwicklungspolitische Engagement Deutschlands im Kontext Klimawandel und Entwicklung vor. Die Schwerpunkte umfassen Maßnahmen zum Klimaschutz, zur Anpassung, zur Absicherung und zur finanziellen Unterstützung. Das 26-seitige Booklet von 2017 eignet sich in erster Linie für den schnellen Überblick.

Brot für die Welt/Lottje: Studie – Anpassung an den Klimawandel

Die Studie geht der Frage nach, wie Deutschland die Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt. Die staatlich finanzierten Projekte werden anhand international empfohlener Kriterien bewertet. Die 28-seitige Broschüre schließt mit Empfehlungen für die Politik. Klimaexpertin Christine Lottje hat die Studie erstellt, ZFD-Träger Brot für die Welt hat sie 2017 herausgegeben. Lottje ist Redakteurin der NGO-Plattform „Deutsche Klimafinanzierung“.

Brot für die Welt et al: Datenbank – Deutsche Klimafinanzierung

Die Plattform „Deutsche Klimafinanzierung“ dient der Transparenz und kritischen Bewertung des deutschen Beitrags zur globalen Anpassung an den Klimawandel. Eine Projektdatenbank mit knapp 5.000 Einträgen kann mit Hilfe ausgefeilter Suchfunktion gefiltert werden. „Deutsche Klimafinanzierung“ ist eine gemeinsame Initiative von Brot für die Welt, Oxfam, Care, Germanwatch und Böll-Stiftung.

Weltbank: Unbreakable – Klimawandel und Armut

In diesem Bericht wird bei der Bewertung von Naturkatastrophen die Perspektive benachteiligter Menschen ins Licht gerückt. Es wird dafür geworben, neue Interventionsmechanismen zu entwickeln, um die Folgen von Naturkatastrophen für die ärmere Bevölkerung der Welt abzumildern. Da der Klimawandel die Gefahren durch Naturkatastrophen voraussichtlich vergrößert, ist eine widerstandsfähigere Bevölkerung wichtiger denn je, um den Kreislauf der katastrophenbedingten Armut zu durchbrechen.

Bündnis Entwicklung Hilft: WeltRisikoIndex

Der WeltRisikoIndex (WRI) gibt das Katastrophenrisiko durch extreme Naturereignisse für 181 Länder an. Dabei berücksichtigt der WRI nicht nur, wie häufig die Länder von Naturkatastrophen betroffen sind, sondern auch, wie gut sie darauf vorbereitet sind. Der WRI wird seit 2011 jährlich im WeltRisikoBericht vom Bündnis Entwicklung Hilft veröffentlicht. Derzeit fließen 27 Indikatoren in die Bestimmung des WRI ein. Seit 2018 wird der Index vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum berechnet.

Germanwatch: Klima-Risiko-Index

Der Globale Klima-Risiko-Index (KRI) von Germanwatch zeigt, wie stark Länder von Wetterextremen wie Überschwemmungen, Stürmen und Hitzewellen betroffen sind. Berücksichtigt werden die menschlichen und ökonomischen Verluste – unter Einbezug weiterer demografischer und wirtschaftlicher Daten. Somit erlaubt die Auswertung keine Aussage darüber, welchen Einfluss der Klimawandel auf die Wetterextreme hatte, ermöglicht aber doch eine Einschätzung über die Verwundbarkeit der einzelnen Länder. Im KRI 2021 sind die Extremwetterereignisse des Jahres 2019 und für den Zeitraum 1999 bis 2019 in 180 Ländern erfasst.

ND-GAIN: Länderindex

Der ND-GAIN Countryindex nutzt Daten aus 20 Jahren und 45 Indikatoren, um jährlich 181 Länder nach ihrem Grad der Verwundbarkeit und ihren Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel und andere globale Herausforderungen zu bewerten. In die Analyse werden Risiken einbezogen, die durch den Klimawandel verschärft werden, wie zum Beispiel Ernährungsunsicherheit und Konflikte. Die Ergebnisse werden online veröffentlicht. Die Rohdaten können im Excel-Format heruntergeladen werden. Der Index wird von der Notre Dame Global Adaptation Initiative (ND-GAIN) an der University of Notre Dame (USA) herausgegeben.

BVKS/klimafakten.de: Reader – Klima zum Thema machen

Die Textsammlung „Das Klima zum Thema machen. So geht’s.“ enthält Beiträge zu Theorie und Praxis der Klimakommunikation. Es geht um Fragen wie: Ist Alarmismus nützlich oder kontraproduktiv? Wie entlarve ich pseudowissenschaftliche Argumente? Wie sollten Medien über Extremwetter berichten? Wie sehen gute Klima-Grafiken aus? Der 44-seitige Reader wurde 2019 von der klimafakten-Redaktion zusammen mit dem Bundesverband Klimaschutz (BVKS) erstellt.

Stiftung Mercator/European Climate Foundation: E-Handbuch Klimakommunikation

Damit nicht nur geredet, sondern auch gehandelt wird, schreibt die klimafakten.de-Redaktion (gefördert von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation) das Online-Handbuch Klimakommunikation. Erklärtes Ziel: So übers Klima ins Gespräch kommen, dass Menschen zum Handeln motiviert werden. Das Handbuch liefert Fakten zum Klimawandel, kombiniert mit praxisorientierten Empfehlungen zur Förderung der Klimadebatte. Die Inhalte können kapitelweise heruntergeladen werden.

Stiftung Mercator/European Climate Foundation: Clean Energy Wire

Clean Energy Wire (CLEW) ist ein englischsprachiges News-Portal zur Energiewende in Deutschland. CLEW enthält zahlreiche Factsheets und wird kontinuierlich mit News gefüttert. Das Online-Portal richtet sich an Journalistinnen und Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit. CLEW ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation. Beide Stiftungen finanzieren neben CLEW auch das deutschsprachige Portal klimafakten.de.

BMZ: Factsheet Kooperation EZ + Klimaforschung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) skizziert auf zwei Seiten seine Kooperation mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). In der laufenden Projektphase werden Risikoanalysen für Subsahara-Afrika erstellt, um geeignete Anpassungsmaßnahmen erkennen und abwägen zu können. Seit 2018 hat das PIK mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mehrere länderspezifische Klimarisikoprofile erstellt, die auf der Plattform AGRICA.de vorgestellt werden.

Klima Allianz Deutschland/VENRO: Positionspapier – Klima + Migration

Die gemeinsame, 10-seitige Stellungnahme von der Klima Allianz Deutschland und VENRO zu klimabedingter Migration ist 2017 erschienen und beinhaltet neben einer kurzen Erörterung des Themas „Migration, Vertreibung & Flucht infolge des Klimawandels“ Handlungsempfehlungen für die deutsche Bundesregierung.

bpb: Dossier Migration + Klimawandel

Versalzung, Wüstenbildung, Flutwellen – die Folgen des Klimawandels bedrohen weltweit Millionen Menschen. Die Auswirkungen der Erderwärmung verstärken bereits existierende soziale, ökonomische und ökologische Probleme. Daher zählt der Klimawandel zu den Faktoren, die Migrationsentscheidungen beeinflussen. Das Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zeigt die Zusammenhänge von Migration und Klimawandel auf.

BMZ/GIZ/PIK: Plattform AGRICA – Risikoanalysen für Afrika

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit Klimarisikoanalysen für ausgewählte Partnerländer in Subsahara-Afrika beauftragt. Auf der Plattform AGRICA werden die bisherigen Ergebnisse zu 12 Ländern vorgestellt und bewertet. Anpassungsmaßnahmen im Bereich Landwirtschaft sollen auf dieser Basis optimaler ausgerichtet werden können.

adelphi et al: Publikation – A New Climate for Peace

Die Publikation „A New Climate for Peace: Taking Action on Climate and Fragility Risks“ wurde von Mitgliedern der G7 in Auftrag gegeben und vom Beratungsunternehmen adelphi mit Förderung des Auswärtigen Amtes realisiert. Sie beschäftigt sich mit künftigen Klima-Fragilitätsrisiken und bewertet bestehende Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, zur Entwicklungszusammenarbeit, humanitären Hilfe und Friedenskonsolidierung. Abschließend gibt es Empfehlungen für konkrete Maßnahmen, um den Risiken zu begegnen und die Widerstandsfähigkeit von Staaten und Gesellschaften zu erhöhen.

Deutsches Klima-Konsortium et al: Basisfakten Klimawandel

Unter dem Motto: „Was wir heute übers Klima wissen – Basisfakten zum Klimawandel, die in der Wissenschaft unumstritten sind“ haben die Organisationen Deutsches Klima-Konsortium, Deutsche Meteorologische Gesellschaft, Deutscher Wetterdienst, Extremwetterkongress Hamburg, Helmholtz-Klima-Initiative und klimafakten.de wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel zusammengetragen. Die Fakten in 20 Worten: 1. Er ist real. 2. Wir sind die Ursache. 3. Er ist gefährlich.4. Die Fachleute sind sich einig.5. Wir können noch etwas tun.

IEP: Global Peace Index

Das Institute for Economics & Peace bewertet mit dem Global Peace Index (GPI) jährlich die Friedlichkeit der Länder dieser Erde. 2021 erschien die 15. Ausgabe des GPI, der 163 unabhängige Staaten und Territorien nach ihrem Grad an Friedfertigkeit einstuft. Der Bericht stellt eine umfassende datengestützte Analyse zu Friedensentwicklungen, dem wirtschaftlichen Wert von Frieden und zur Entwicklung friedlicher Gesellschaften dar. Der friedlichste Ort 2021 war übrigens Island.

IEP: Ecological Threat Register

Das Institute for Economics and Peace (IEP) misst mit dem Ecological Threat Register die ökologischen Bedrohungen, mit denen Staaten und Gesellschaften konfrontiert sind. Das ETR analysiert die Widerstandsfähigkeit der Länder und gleicht sie mit verfügbaren ökologischen Daten ab, um die Länder zu definieren, die vermutlich am wenigsten mit extremen ökologischen Schocks umgehen können. Es analysiert dabei verschiedene Stressrisiken wie z.B. Bevölkerungswachstum, Ernährungsunsicherheit und Extremwetter.

Ziviler Friedensdienst: Hub Klima und Frieden

Der Hub „Frieden verbessert das Klima“ wirft Licht auf die Rolle ziviler Konfliktbearbeitung in der Klimakrise und untermauert die Bedeutung von Frieden und Gerechtigkeit in der Klimadebatte. Neben Einschätzungen von Expertinnen und Forschern geben ZFD-Partner und Fachkräfte Einblicke in ihre Arbeit vor Ort. Zahlreiche Links zu zentralen Seiten und Institutionen der Klimadebatte ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen und den Anforderungen für die Praxis.

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Fotos und Abbildungen: Bei den Screenshots handelt es sich in der Regel um die Startseite der verlinkten Quelle. Die Abbildungen zeigen das Cover und eine weitere Seite der verlinkten Publikation. Die vollständigen Angaben zum Impressum der jeweiligen Seite bzw. Publikation finden Sie bei den verlinkten Stellen. Der Abruf der Internetseiten erfolgte im April/Mai 2021.