Aktuelles

11. Israeli-Palestinian-Memorial-Day

Die ZFD-Partnerorganisation „Combatants for peace“ organisiert heute zum elften Mal den Israeli-Palestinian-Memorial-Day. In Tel Aviv treffen sich am Abend Palästinenserinnen, Palästinenser und Israelis, um gemeinsam der Menschen zu gedenken, die während des langjährigen Konflikts ums Leben gekommen sind und für Frieden zu werben.  

Internationaler Workshop zu Vergangenheitsarbeit in Kolumbien

Im Dezember wird in Kolumbien ein internationaler Workshop stattfinden, der sich mit der gewaltvollen Vergangenheit des Landes auseinander setzt. Im Rahmen der Veranstaltung werden kolumbianische und internationale Teilnehmende mit Opfer- und Tätergruppen des Konflikts in Kolumbien zusammentreffen, mit ihnen in Dialog treten und an den besuchten Orten der Gewalt auch selbst symbolische Aktionen vollziehen. Dieser Ansatz wurde in den vergangenen Jahren bereits bei mehreren internationalen Veranstaltungen von AGEH und Justitia et Pax in Afrika zum Thema „Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit“ erfolgreich angewendet, so z. B. in Sierra Leone, Uganda und Burundi. Ziel ist es, den Friedensprozess stärker in der Gesellschaft zu verankern.

Sierra Leone: Friedensarbeit nach der Ebola-Epidemie

Was hat Friedensarbeit mit der Ebola-Epidemie zu tun? Auf den ersten Blick scheint ein Zusammenhang fraglich. Aber gerade nach dem Abklingen von Ebola brauchen die Überlebenden Unterstützung. Das betrifft immerhin fast jeden zweiten der 8.704 erkrankten Menschen in Sierra Leone. Sie leiden durch die Krankheit und die nachfolgende Ausgrenzung durch die Gesellschaft oft unter einem doppelten Trauma. Die Justice, Peace and Human Rights Commission der Diözese Bo in Sierra Leone führt daher die Aufklärungs- und Präventionsarbeit weiter. Außerdem werden Überlebende bei ihrer Reintegration in die Gemeinschaft unterstützt. Beide Schwerpunkte sind wichtige Elemente in der Friedensarbeit der Diözese, da auf diese Weise aufkommende Spannungen und Konflikte nicht eskalieren, sondern konstruktiv gelöst werden können.

Friedensförderung und Menschenrechte: FriEnt-Workshop zeigt Wege zur systematischen Integration auf

Konflikttransformation und Menschenrechtsarbeit sind bedeutsam für die Überwindung von Gewalt sowie strukturellen und kulturellen Konfliktursachen. Bei einem FriEnt-Workshop Anfang März wurde diskutiert, wie beide Perspektiven in Analyse und Planung systematisch integriert werden können. 15 Teilnehmende aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen stellten Beispiele aus ihrer Praxis vor und sprachen über Chancen und Grenzen in der Anwendung.

Friedenstheater in Hebron: Ali Baba und die 40 Räuber als Puppentheater inszeniert

Der ZFD-Partner des Weltfriedensdienstes Yes Theatre leistet theaterpädagogische Friedensarbeit in Palästina. Am 19. April fand die Uraufführung des Stücks „Ali Baba und die 40 Räuber“ statt. Als Puppentheater inszeniert, erzählt es die Geschichte eines klugen Menschen, der sich mit List gegen eine Übermacht durchsetzt. Das Stück wurde gemeinsam mit einem polnischen Regisseur innerhalb von vier Wochen entwickelt. Die fünf Schauspielerinnen und Schauspieler Bushra, Diana, Ola, Khaled und Abed sind ehemalige Trainees des vom Weltfriedensdienst geförderten YES4Youth-Multiplikatorenprogramms.

Neue Publikation "Frieden auf der globalen Nachhaltigkeitsagenda“

Am 25. September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung mit 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs). Frieden stellt dabei nicht nur ein eigenständiges Ziel, sondern ein Leitmotiv der gesamten 2030 Agenda dar. Am 20. September 2015 veranstalteten die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt), Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und das Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert Stiftung eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema im Rahmen der Bonner Friedenstage. Die Publikation „Frieden auf der globalen Nachhaltigkeitsagenda – ein Thema für Kommunen?“  fasst zentrale Punkte dieser Diskussion zusammen und soll Anregungen für die Umsetzung der Sustainable Development Goals in Deutschland geben.

Tweet-Tagebuch: Eine Woche mit einer ZFD-Fachkraft in Bethlehem

Stefan Wagler ist eine von rund 300 Fachkräften des Zivilen Friedensdienstes, die derzeit weltweit in 39 Ländern im Einsatz sind. Der Diplompsychologe arbeitet seit 2013 beim Guidance and Training Center for the Child and Family (GTC) in Bethlehem. Dort berät er das einheimische Team der psychotherapeutischen Einrichtung in den Bereichen Weiterbildung und Forschung. Im Rahmen des Twitterprojekts @meinEngagement berichtete er vom 18.4.16 bis zum 24.4.16 eine Woche lang täglich aus seinem Arbeitsalltag. Wer Stefan Wagler in seiner Twitter-Woche folgte, konnte sich einen lebendigen Eindruck davon verschaffen, wie der Arbeitsalltag als ZFD-Fachkraft aussieht. Ein "Tweet-Tagebuch" der Woche steht jetzt zum Nachlesen zur Verfügung.  

Die neue Contacts 1/2016 – Im Dienst für soziale Menschenrechte

„Jeder Staat ist zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. Dazu gehört auch die Verantwortung gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern die Grundbedürfnisse auf Nahrung, Gesundheit und Wohnung zu gewährleisten.“, schreibt Katharina Engels im Editorial des aktuellen Magazins der AGEH. Den Schwerpunkt der neuen Contacts-Ausgabe bilden die sozialen Menschenrechte. Lesen Sie folgende Artikel zu diesem Thema in der Contacts 1/2016: 

EIRENE-Rundbrief 1/2016 erschienen

Die erste Ausgabe des EIRENE-Rundbriefs im Jahr 2016 widmet sich dem Thema Flucht und Migration. Lesen Sie im aktuellen Rundbrief über den praktischen Umgang mit Konflikten in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin, die Bekämpfung von Fluchtursachen in Nicaragua und das ehrenamtliche Engagement Geflüchteter in Köln. Zudem geben EIRENE-Freiwillige einen Einblick in ihre Arbeit mit Geflüchteten bei Partnerorganisationen in den USA, in Frankreich, Marokko und in Deutschland.

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