Aktuelles

Ziviler Friedensdienst wirkt! 20 Jahre forumZFD

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens hat das forumZFD, Mitglied im Konsortium ZFD, erfolgreiche Arbeitsbeispiele aus 20 Jahren Erfahrung mit ziviler Konfliktbearbeitung zusammen gestellt. In dem jetzt erschienenen Magazin wird beispielsweise berichtet, wie 2009 Fachkräfte des ZFD gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten und durch viel Öffentlichkeit einen Waffenstillstand in Mindanao erwirkten. Eine andere Geschichte handelt von einem serbischen Kriegsveteranen, der die Fronten wechselte und sich heute für den Frieden einsetzt. Ein aktuelles Projekt zeigt, wie ein Mülltrennungsprojekt im Libanon syrische Flüchtlinge und Einheimische zusammen bringt.

Neue Leitlinien für ziviles Krisenengagement geplant

Am 30. Mai fand im Bundestag eine öffentliche Sitzung des Unterausschusses „Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln“ statt. Im Fokus stand die Frage, wie sich Deutschland im Bereich der zivilen Konfliktbearbeitung besser aufstellen kann. Zu dem Expertengespräch waren auch Vertreter des  Konsortiums ZFD eingeladen. Hintergrund: Die Bundesregierung will bis 2017 neue „Leitlinien ziviles Krisenengagement und Friedensförderung“ erarbeiten.

Tag des Peacekeepers: Zivil ans Ziel

Heute ist Tag des Peacekeepers. Zu diesem Anlass erinnert das Konsortium Ziviler Friedensdienst an das zivilgesellschaftliche Engagement von Friedensfachkräften in Kriegs- und Konfliktgebieten. „Frieden ist mit zivilen Mitteln machbar. Das zeigt die erfolgreiche Arbeit von Friedensfachkräften in Konfliktregionen. Sie sind allparteilich in Konflikten, sie sind vor Ort gut vernetzt und bringen ihr Fachwissen in die Partnerorganisationen ein, “ erklärt Hans Jörg Friedrich, Sprecher des Konsortiums Ziviler Friedensdienst. „Gemeinsam kommen wir zivil ans Ziel, denn Frieden schlägt nur durch die Arbeit an der gesellschaftlichen Basis kräftige Wurzeln. Anlässlich des Tags des Peacekeepers bedanken wir uns bei den Friedensfachkräften des ZFD für ihr mehrjähriges Engagement an der Seite lokaler Friedensarbeiterinnen und Friedensarbeiter.“

Friedensjournalismus: ZFD-Partner für TV-Dokumentation ausgezeichnet

Die ZFD-Partnerorganisation CPA (Casa de Produção Audiovisual) in Timor Leste wurde mit dem “Balibo 5 Award 2016” ausgezeichnet. Das Werk „Jakarta2“ wurde damit als beste TV-Dokumentation prämiert. Sie arbeitet die Morde an Timoresinnen und Timoresen während der 24-jährigen indonesischen Besatzungszeit am Ort Builiko auf. CPA wurde für den sensiblen Umgang mit den Opfern und für die Aufarbeitung des Themas ausgezeichnet. Unterstützt wird die Organisation seit einem Jahr von der ZFD-Fachkraft Simon Fischer, der Journalist und Politikwissenschaftler ist.

ZFD auf dem Katholikentag in Leipzig

Der ZFD präsentiert sich vom 26. bis zum 29. Mai auf dem Katholikentag in Leipzig. Der Informationsstand des ZFD  hat die Nummer KG 040 und befindet sich am Wilhelm-Leuschner-Platz. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe von pax christi auf dem Katholikentag referieren Vertreter des ZFD zudem am Samstag, dem 28. Mai, zum Thema „Konflikte lösen, nicht bekämpfen - 17 Jahre Erfahrung mit dem Zivilen Friedensdienst“.  

Stories of Change - 15 Friedensgeschichten aus Mindanao

Die ZFD-Partnerorganisation Mindanao People's Peace Movement (MPPM) hat das Buch „Stories of Change – the 15-Year Peace Journey” als  Online-Publikation veröffentlicht. In 15 Geschichten erfahren Leserinnen und Leser die Geschichte von Menschen aus Mindanao, die sich in den vergangenen 15 Jahren in ihrem Umfeld unermüdlich für Frieden eingesetzt haben. MPPM möchte mit den Beispielen erfolgreicher gewaltfreier Konfliktbearbeitung Mut für einen langfristigen Frieden auf Mindanao machen.

Training zur Gewaltfreiheit mit Vorträgen aus aller Welt

Von Myanmar bis in die Ukraine: Was bedeutet es, aktive Gewaltfreiheit gegen politische Repression und alltägliche Gewalt zu leben? Darüber berichten Ende Mai Friedens- und Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus Myanmar, Indien, Nepal, Palästina, Georgien und der Ukraine im Wendland. Anlass ist das dreiwöchige Training für Gewaltfreiheit bei der KURVE Wustrow, zu dem Teilnehmende aus aller Welt anreisen.

Kann Aufrüstung Frieden schaffen?

Der Weltfriedensdienst bezieht zu dieser Frage eine klare Position: Die Welt wird nicht friedlicher durch mehr Soldaten. Statt militärischer Aufrüstung sei vielmehr die politische und finanzielle Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Initiativen in Krisenländern sinnvoll. Der Weltfriedensdienst warnt davor, neue Herausforderungen mit alten Methoden anzugehen. Die Herausforderungen unserer Tage ließen sich nicht mit militärischen Mitteln meistern. Frieden brauche Fachleute – keine Soldaten. Professionelle Zivile Konfliktbearbeitung fördere Dialog, Versöhnung, die Aufarbeitung von traumatisierenden Kriegserlebnissen und gemeinsame Entwicklung.

11. Israeli-Palestinian-Memorial-Day

Die ZFD-Partnerorganisation „Combatants for peace“ organisiert heute zum elften Mal den Israeli-Palestinian-Memorial-Day. In Tel Aviv treffen sich am Abend Palästinenserinnen, Palästinenser und Israelis, um gemeinsam der Menschen zu gedenken, die während des langjährigen Konflikts ums Leben gekommen sind und für Frieden zu werben.  

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