Aktuelles

ZFD: Lokale Friedensarbeit braucht mehr Mittel

Bei einer Expertenanhörung des Unterausschusses "Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln" betonte der Sprecher des Konsortiums ZFD, Martin Vehrenberg, die Rolle der Zivilgesellschaft in Friedensprozessen. Er warb zudem für mehr Mittel für den Zivilen Friedensdienst, um die Friedensanstrengungen lokaler zivilgesellschaftlicher Akteure zu stärken.

Guinea-Bissau: Frieden geht voran

Vor kurzem war die Hauptstadt Bissau Schauplatz einer bunten Friedensparade: Elf überdimensionale Friedenstauben, zwei überlebensgroße Stelzenfiguren und über 200 Teilnehmende zogen vom Hafen zur Uni – und machten eindrucksvoll auf die Notwendigkeit gewaltfreier Konfliktbearbeitung aufmerksam. Anlass der Parade war die anschließende Vollversammlung des nationalen Friedensforums.

Kenia: Fürs Leben auf die Straße

Am 7. Juli findet in Nairobi der „March For Our Lives“ statt. Die Protestveranstaltung richtet sich gegen außergerichtliche Tötungen, die in Kenia außergewöhnlich häufig vorkommen. Veranstalter ist das „Mathare Zentrum für soziale Gerechtigkeit“ aus Mathare, einer informellen Siedlung in Nairobi. ZFD-Fachkräfte begleiten die Mitglieder der Organisation, um sie selbst vor Mordanschlägen zu schützen.

Palästinensische Gebiete: Gärten gegen Grenzen

Eine Fraueninitiative aus Al-Walajah pflegt eine leise Form des Widerstands: Sie bepflanzt und verschönert ihr Dorf – bevor es durch die israelische Sperranlage bald vom Westjordanland abgeschnitten wird. Der zunehmenden Isolierung trotzt sie mit gemeinschaftlichen Aktivitäten. Eine Multimedia-Reportage und ein Fotobuch geben intensive Einblicke in das Leben der neun Frauen.

Irak: Internationale Konferenz zu Genozid und Massentrauma

Es war der erste öffentliche Auftritt des Zivilen Friedensdienstes im Irak und gleich ein großer. Zusammen mit dem Institut für Psychotherapie und Psychotraumatologie (IPP) der Universität Dohuk veranstaltete der ZFD im Mai 2018 die erste „Internationale Konferenz zu Genozid und Massentrauma“.

Myanmar: Für ein Ende der Gewalt!

Im Kachin-Staat im Norden Myanmars eskaliert seit April der Konflikt zwischen Militär und der „Kachin Independent Army“. Tausende Zivilistinnen und Zivilisten sind im Kampfgebiet eingeschlossen. Der ZFD-Partner „Naushawng Development Institute“ (NDI) mobilisiert friedliche Proteste in der Provinzhauptstadt Myitkyina.

Bosnien und Herzegowina: Aussöhnung mit der Vergangenheit

Bei der internationalen Konferenz “Reconciling Histories!?” Mitte Mai in Sarajevo ging es um die Möglichkeiten ziviler Friedensarbeit, gewaltvolle Vergangenheit aufzuarbeiten. Unter den Teilnehmenden waren Friedenaktivisten, Journalistinnen, Friedensforscher und Historikerinnen aus 14 Ländern. Die Konferenz wurde vom Centre for Nonviolent Action mit Support des ZFD auf die Beine gestellt.

Ruanda: Frieden beginnt mit mir!

Wie kann ich in meinem privaten Umfeld zu einer friedlichen Entwicklung beitragen? – Diese Frage stand im Mittelpunkt des Seminars „Public Speaking & Exchange“ letzte Woche im Süden Ruandas. Unter den 105 Teilnehmenden waren vornehmlich Jugendliche, aber auch Lehrerinnen und Lehrer. Organisiert wurde die Veranstaltung vom ZFD-Partner Never Again Rwanda.

Ukraine: Neues ZFD-Büro in Odessa

Mit zahlreichen Gästen aus der ukrainischen Zivilgesellschaft feierte das forumZFD am 24. April die Eröffnung seines Büros in Odessa. Der ZFD startete sein Engagement in der Ukraine vor rund zwei Jahren. Inzwischen sind drei ZFD-Träger und vier Fachkräfte vor Ort. Die Projekte nehmen zunehmend Gestalt an.

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