Aktuelles

Irak: Internationale Konferenz zu Genozid und Massentrauma

Es war der erste öffentliche Auftritt des Zivilen Friedensdienstes im Irak und gleich ein großer. Zusammen mit dem Institut für Psychotherapie und Psychotraumatologie (IPP) der Universität Dohuk veranstaltete der ZFD im Mai 2018 die erste „Internationale Konferenz zu Genozid und Massentrauma“.

Myanmar: Für ein Ende der Gewalt!

Im Kachin-Staat im Norden Myanmars eskaliert seit April der Konflikt zwischen Militär und der „Kachin Independent Army“. Tausende Zivilistinnen und Zivilisten sind im Kampfgebiet eingeschlossen. Der ZFD-Partner „Naushawng Development Institute“ (NDI) mobilisiert friedliche Proteste in der Provinzhauptstadt Myitkyina.

Bosnien und Herzegowina: Aussöhnung mit der Vergangenheit

Bei der internationalen Konferenz “Reconciling Histories!?” Mitte Mai in Sarajevo ging es um die Möglichkeiten ziviler Friedensarbeit, gewaltvolle Vergangenheit aufzuarbeiten. Unter den Teilnehmenden waren Friedenaktivisten, Journalistinnen, Friedensforscher und Historikerinnen aus 14 Ländern. Die Konferenz wurde vom Centre for Nonviolent Action mit Support des ZFD auf die Beine gestellt.

Ruanda: Frieden beginnt mit mir!

Wie kann ich in meinem privaten Umfeld zu einer friedlichen Entwicklung beitragen? – Diese Frage stand im Mittelpunkt des Seminars „Public Speaking & Exchange“ letzte Woche im Süden Ruandas. Unter den 105 Teilnehmenden waren vornehmlich Jugendliche, aber auch Lehrerinnen und Lehrer. Organisiert wurde die Veranstaltung vom ZFD-Partner Never Again Rwanda.

Ukraine: Neues ZFD-Büro in Odessa

Mit zahlreichen Gästen aus der ukrainischen Zivilgesellschaft feierte das forumZFD am 24. April die Eröffnung seines Büros in Odessa. Der ZFD startete sein Engagement in der Ukraine vor rund zwei Jahren. Inzwischen sind drei ZFD-Träger und vier Fachkräfte vor Ort. Die Projekte nehmen zunehmend Gestalt an.

Palästinensische Gebiete: ZFD-Fachtagung Asien und Ukraine

Ende März fand in Ramallah die regionale Fachtagung des ZFD für die Regionen Asien und Ukraine statt. Die knapp 70 Teilnehmenden nutzten das Treffen für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen. Inhaltlich standen die Ziele für nachhaltige Entwicklung im Mittelpunkt.

Mazedonien: Mit Bildung Mauern einreißen

Was tun, wenn eine Gesellschaft so zerrissen ist, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft keine Berührungspunkte mehr haben? Die mazedonische Organisation LOJA ist überzeugt: Kinder und Jugendliche müssen von klein auf lernen, Vorurteile abzubauen, damit Gewalt keine Chance hat. Dank LOJA ist multiethnische Jugendarbeit heute Teil des Lehramtstudiums an allen staatlichen Unis.

Philippinen: Dem Extremismus die Wurzel ziehen

Das Friedensinstitut IPDM der Mindanao State University ergründet die Ursachen von Radikalisierung und Extremismus in der Region. Seit der Belagerung von Marawi City durch IS-nahe Rebellen im vergangenen Jahr wird das Institut immer häufiger von Regierung, Militär und Zivilgesellschaft als Berater angefragt – auch wenn es um die Aufarbeitung der Geschehnisse und den Wiederaufbau der Stadt geht. Der ZFD unterstützt das IPDM seit 2007.

Nepal: Heilsames Gehörtwerden

Gehör finden und erkennen, nicht allein zu sein - das sind wichtige Zutaten für die Aufarbeitung leidvoller Erfahrungen. Ein ZFD-Workshop für Kriegsversehrte in Nepal hat ans Licht gebracht, wie wenig Unterstützung diese Gruppe bislang erhält. Durch den Austausch schöpften die Betroffenen neue Hoffnung – und wurden letztlich auch von staatlicher Seite gehört.

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