Philippinen: Konferenz zu Journalismus in Konflikten

25.9.2019

Im Februar 2020 findet in Davao, Mindanao, die zweitägige Konferenz „On Conflict-Sensitive Journalism“ statt. Organisiert wird sie von den ZFD-Partnern PECOJON und MEM, von den beiden ZFD-Trägern forumZFD und GIZ und den Organisationen AMIC und AIJC. Anmeldungen sind noch bis Mitte November 2019 möglich. Bis zum 30.09. gilt der Frühbucherrabatt.


     ECKDATEN ZUR KONFERENZ  On Conflict-Sensitive Journalism

  • Thema: Quality Journalism Practice in times of Conflict, Violence and Emergencies
  • 10.–11. Februar 2020, Ateneo de Davao University, Davao City, Philippinen
  • Anmeldung und Registrierung bis 15. November 2019 über die Konferenzwebsite
  • Teilnahmegebühr: 150,- € (Die Teilnahmegebühr beinhaltet weder Anreise noch Unterkunft.)
  • Bei Anmeldung bis zum bis 30. September 2019 gilt der Frühbucherrabatt von 100,- €.

„Vor dem Hintergrund jahrzehntelanger bewaffneter Konflikte, begleitet von einer Vielzahl friedensschaffender Bemühungen, bietet Mindanao eine passende Kulisse, um sich mit Journalismus in Konfliktkontexten zu befassen“, sagt das Veranstaltungsteam, das auf die breite Erfahrung von sechs Organisationen bauen kann. Die Konferenz „On CSJ“ ist eine gemeinsame Initiative von „PECOJON – The Peace and Conflict Journalism Network“, den „Media Educators of Mindanao INC“ (MEM), und dem „Forum Ziviler Friedensdienst“ (forumZFD) in Zusammenarbeit mit dem „Asia Media Information and Communication Centre“ (AMIC), dem „Asian Institute of Journalism and Communication“ (AIJC) und der „Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ (GIZ). Außerdem sind mehrere Hochschuleinrichtungen Mindanaos beteiligt.

Folgende Fragen werden im Mittelpunkt der Konferenz stehen: „Wie wirken sich die Medien tatsächlich auf die Entscheidungsfindung in Friedens- und Konfliktfragen aus? Wie trägt Journalismus zur Eskalation und Deeskalation von Konflikten bei? Was sind die Chancen und Hindernisse für eine konfliktsensible Berichterstattung? Und welche Rolle spielen „neue“ Medien?“ Die Konferenz will einen Beitrag zur Professionalisierung des Fachgebiets leisten, indem Theorie und Praxis mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den genannten Fragen in Einklang gebracht werden. Impulsreferate kommen von folgenden drei auf dem Gebiet des konfliktsensiblen Journalismus versierten Personen:

  • Dr. Crispin Maslog, Professor a.D. für Kommunikation, Mitbegründer und Vorsitzender des AMIC, Autor von 37 Büchern über Medien und Kommunikation.
  • Antonia Koop, Mitgründerin und ehemalige Geschäftsführerin von PECOJON, langjährige Erfahrung in Journalismus, Training, akademischer Lehre und Forschung.
  • Sigrun Rottmann, Dozentin für konfliktsensiblen Journalismus an der Universität Dortmund, freie Journalistin und Trainerin, u.a. für die GIZ und die Deutsche Welle Akademie.

Die Organisatorinnen und Organisatoren bieten im Vorfeld der Konferenz ein umfassendes Förderprogramm für philippinische Nachwuchsforscherinnen und -forscher an. Das Programm zielt darauf ab, ausgewählte junge Akademikerinnen und Akademiker in ihrer Forschung zu konfliktsensiblem Journalismus unter anderem durch Workshops und Beratung zu unterstützen. Bis zum 15. Juli konnten sie sich um das Stipendium bewerben. Einige der 15 noch auszuwählenden Stipendiatinnen und Stipendiaten werden die Gelegenheit erhalten, ihre Erkenntnisse auf der Konferenz im Februar 2020 einem internationalen Publikum zu präsentieren.


Weitere Informationen finden Sie auf der Konferenzwebsite.

Mehr über die Bedeutung der Medien für den Friedensprozess auf Mindanao erfahren Sie in unserem Dossier Gewaltprävention.