Aktuelles

Corona-Pandemie: Hygiene schafft Einkommen

Der Schulbetrieb in Burkina Faso läuft weiter. Seife zum Händewaschen wird dringend gebraucht. Das hat die Friedensclubs des technischen Gymnasiums in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou auf eine Idee gebracht: Zusammen mit dem ZFD und seinem Partner WANEP werden Fortbildungen zur Seifenherstellung angeboten, die nicht nur der Hygiene Vorschub leisten.

Corona-Pandemie: Mit Empathie gegen die Angst

Dort, wo die Lage ohnehin schon angespannt ist, hat COVID-19 bestehende Sorgen oft verstärkt. Um dem entgegenzuwirken, rief das ZFD-Team in der Ukraine zusammen mit lokalen Partnern eine Online-Plattform zur psychosozialen Unterstützung ins Leben. Das sogenannte „Empathy Cafe Ukraine“ steht allen Interessierten offen. Auch die weiteren Projektaktivitäten sind derzeit vermehrt im virtuellen Raum angesiedelt.

Österreich: Wann kommt der ZFD?

Im Regierungsprogramm hat Österreichs türkis-grüne Regierung vereinbart, die Einrichtung eines Zivilen Friedensdienstes zu prüfen. Seitdem sind neun Monate vergangen. Wie ist der Stand der Entwicklungen, und wann ist es endlich so weit? Das fragen wir heute einen der eifrigsten Verfechter für einen ZFD Österreich, den Friedensforscher Thomas Roithner.

Weltfriedenstag: Auf dem Weg bleiben

Während COVID-19 weiterhin die Welt in Atem hält, droht so manche Friedensbemühung im Keim zu ersticken. Doch gerade in Krisenzeiten ist Friedensförderung dringlicher als sonst. Darauf macht ein großes Bündnis von Friedensorganisationen aus aller Welt in einer gemeinsamen Erklärung zum heutigen Weltfriedenstag aufmerksam. Auch das Konsortium ZFD zählt zu den Unterzeichnenden.

Corona-Pandemie: Besonnen durch die Krise

COVID-19 hat die Wege ziviler Konfliktbearbeitung verändert, nicht aber ihre Inhalte, und schon gar nicht ihre Notwendigkeit. In Honduras setzen der ZFD und seine Partner vermehrt auf Online-Angebote. ZFD-Fachkraft Jasper Alders trägt seit Beginn des strikten Lockdowns mit einem psychosozialen E-Newsletter dafür Sorge, dass seine lokalen Kolleginnen und Kollegen und ihre Zielgruppen mit der belastenden Situation besser zurechtkommen.

Corona-Pandemie: Mit vereinten Kräften

Die letzte Epidemie ist in Liberia erst wenige Jahre her. 2014–2015 infizierten sich Tausende mit dem Ebola-Virus, auch, weil sie Übertragungswege und Schutzmaßnahmen nicht kannten. Um zu verhindern, dass dies in der Corona-Krise erneut geschieht, haben sich die Mitglieder des ZFD-Netzwerks vor Ort zusammengeschlossen. Ziel ist es, die Menschen für COVID-19 zu sensibilisieren, damit sie sich selbst und andere schützen können.

Corona-Pandemie: Die Verwundbarsten stärken

Die indigenen Gruppen auf Philippinens von Konflikten geprägter Inselgruppe Mindanao werden durch COVID-19 noch weiter ins Abseits gedrängt, als sie es ohnehin schon sind. Die ZFD-Partnerorganisation „The Initiatives for International Dialogue“ (IID) setzt sich mit Nachdruck für ihre Rechte ein – derzeit vor allem im virtuellen Raum. Darüber hinaus leistet IID Nothilfe für die am ärgsten Betroffenen, die Binnenvertriebenen.

Corona-Pandemie: Krise mal Krise mal Krise

In den Ländern des Sahel sind die Fallzahlen relativ gering, die Auswirkungen von COVID-19 sind dennoch gravierend. Nach Einschätzung internationaler Hilfsorganisationen droht eine Hungerkatastrophe. Auch die Konflikte nehmen zu. Die Partner des ZFD setzen alles daran, eine gewaltsame Eskalation – wie auch die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.

Corona-Pandemie: Unrecht wird verschärft

Wie in vielen anderen Ländern nehmen auch in Guatemala bestehende Schwierigkeiten durch COVID-19 an Dringlichkeit zu. „Erneut sind die Menschen, insbesondere Maya und Frauen, am meisten von der Pandemie betroffen, die historisch ausgegrenzt und diskriminiert werden“, beobachtet ZFD-Fachkraft Karolin Loch. Im Interview erzählt sie, welche Probleme die Pandemie verschärft, und wie sie ihre Arbeit in der Gedenkstätte Kaji Tulam aufrechterhält.

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