Münchner Friedenskonferenz unterstützt den Zivilen Friedensdienst

17.2.2016

Vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenen Freitag haben die Organisatoren der parallel stattfindenden Internationalen Friedenskonferenz ein Manifest zum "Schutz der Menschenrechte durch Prävention" vorgelegt. Das insgesamt sechs Punkte umfassende Manifest wurde beim ExpertInnenhearing am 13. Februar diskutiert und auf der Sicherheitskonferenz ausgelegt. Unter Punkt sechs wird ausdrücklich die Wichtigkeit des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) betont. Die zentrale Forderung lautet: „Zivile und gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten unterstützen und entwickeln.“

Beim ExpertInnenhearing wurden konkrete zivile Politikkonzepte begründet und einfordert. Teilnehmer der ExpertInnenrunde waren unter anderem Oliver Knabe vom ForumZFD sowie pbi Deutschland.

Das Manifest soll ein Signal für eine verstärkte Zusammenarbeit in der deutschen Friedensbewegung sein.

"Wir akzeptieren die Verantwortung der Staaten wie der Zivilgesellschaft für den Schutz der Menschen vor Verbrechen wie Völkermord, Vertreibung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir betrachten aber Krieg als prinzipiell ungeeignetes Mittel, Konflikte zu lösen oder Menschenrechte zu schützen.“, heißt es im Manifest.

 

Das Manifest zum „Schutz der Menschenrechte durch Prävention“ in voller Länge finden Sie hier.