"Eyes on Darkness" – Kambodschas Vergangenheitsarbeit in Bildern

10.10.2012

Die Fotoausstellung "Eyes on Darkness" wirft einen Blick auf die Friedens- und Versöhnungsbemühungen einer vom Terrorregime der Khmer Rouge traumatisierten Gesellschaft. Gezeigt wird die Wanderausstellung bis zum Sommer 2013 in Volkshochschulen in ganz Deutschland.

Zwischen 1975 und 1979 fielen mindestens 1,7 Millionen Menschen den Roten Khmer zum Opfer, die Kambodscha in einen kommunistischen Staat verwandeln wollten. Mehr als 30 Jahre nach dem Ende dieser Diktatur wird den noch lebenden Hauptverantwortlichen vor einem kambodschanischen Tribunal mit internationaler Unterstützung der Prozess gemacht.

Der Zivile Friedensdienst der GIZ unterstützt die Breitenwirkung des Tribunals. Insgesamt zehn Fachkräfte, unter ihnen Juristen, Psychologen und Journalisten, verfolgen alle das gleiche systemische Ziel: das laufende Tribunal zu nutzen, um gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Partnern den Versöhnungsprozess auf allen Ebenen zu fördern. Durch die aktive Beteiligung von überlebenden Opfern an den Verfahren, als Zeugen oder als Nebenkläger, soll die Botschaft für Gerechtigkeit vom Tribunal aus in die gesamte Bevölkerung hineingetragen werden.

Die Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von der Arbeit des ZFD. Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die kreative Wege gehen, um die Diktatur der Roten Khmer zu verarbeiten. Großformatige Bilder und vertiefende Texte geben den Opfern ein Gesicht und eine Stimme. Konzipiert und fotografiert wurde „Eyes on Darkness“ von Felix Koltermann und Kerstin Kastenholz.

Termine der Fotoausstellung:
September - Oktober 2012: VHS Wilhelmshaven
November - Dezember 2012: VHS Osnabrück
Januar - Februar 2013:  VHS Buxtehude
1. März - 30. März 2013: VHS Suhl
April - Mai 2013: VHS Tempelhof-Schöneberg, Berlin
Mai - Juni 2013: VHS Nürnberg
Juni - Juli 2013: VHS Leipzig

Ausstellungskatalog lesen und downloaden