Blick in die Zukunft: Wie sieht Entwicklungsdienst im Jahr 2025 aus?

Die Antwort auf diese Frage versucht der Weltfriedensdienst zu finden. Im Arbeitspapier „Entwicklungsdienst 2025“ heißt es:

Als „global citizens“ unterstützen die KooperantInnen der Zukunft eine Globalisierung von unten. Die Völker der Welt bereichern sich dabei gegenseitig durch den personellen Austausch in Werten, Wissen und Praxis und sehen sich als Korrektiv zu einem Wirtschaftssystem, das die Lebensgrundlagen bedroht und Lebenschancen ungleich verteilt.

Längerfristige Vermittlung basisnah arbeitender, qualifizierter und berufserfahrener Menschen mit solidarischer Motivation ist weltweit anerkannt und verläuft unabhängig von Staatsbürgerschaften in alle geographischen Richtungen.

Als Weltbürger lassen sie sich über einen längeren Zeitraum auf den jeweiligen Arbeits- und Lebenszusammenhang ein, weil globales Lernen im geteilten Alltag eine ganz andere Qualität gewinnt als in Fortbildungsveranstaltungen.

Die KooperantInnen der Zukunft engagieren sich lokal, nutzen aber ihre internationalen Kontakte für die Vernetzung lokaler Gemeinschaften. Und sie engagieren sich für gerechtere Rahmenbedingungen - vor, während und nach der Vertragszeit.

2025 wurzeln die Entwicklungsdienste weiterhin im eigenen Land, unterstützen aber Zivilgesellschaften in armen Regionen dabei, zu wachsen und an dieser weltweiten Bewegung aktiv teilzuhaben.

Es entstehen neue Formen des Entwicklungsdienstes. Sie folgen gemeinsamen Werten, die sich an Frieden, nachhaltiger Entwicklung und Menschenrechten orientieren.

Gemessen  an der Würde des Menschen und dem Guten Leben der Gemeinschaft haben alle Weltregionen Potenzial für Entwicklung. Wer dafür einen Dienst leistet, vertraut auf ein Grundeinkommen und die Erfahrung, dass sein Engagement darüber hinaus in anderer Währung belohnt wird.

Das vollständige Papier finden Sie hier

Link zum Originalartikel des Weltfriedensdienstes