Was der ZFD leistet

Was der ZFD leistet

Wenn ein Konflikt gewaltsam eskaliert, gibt es dafür selten nur eine Ursache. Meist wirken sehr unterschiedliche Faktoren zusammen. Deshalb gibt es beim Zivilen Friedensdienst auch kein Patentrezept für friedliche Konfliktlösung, sondern – je nach Situation – verschiedene Handlungsfelder und Vorgehensweisen.

Der ZFD arbeitet mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, die

  • über Konfliktlinien hinweg Kooperations- und Dialogstrukturen aufbauen (und dabei zum Beispiel auch traditionelle Schlichtungsinstanzen stärken),
  • Anlaufstellen und gesicherte Räumen schaffen, in denen sich Konfliktparteien begegnen können,
  • Informations- und Kommunikationsstrukturen stärken, die den Ursachen und Auswirkungen gewaltsamer Konflikte nachspüren (u.a. durch Förderung von Friedensjournalismus, Vernetzung von Friedensorganisationen und Beobachtung von Konfliktverläufen),
  • von Gewalt besonders betroffene Gruppen unterstützen und sie in die Gesellschaft reintegrieren (etwa durch psychosoziale Unterstützung oder Arbeit mit traumatisierten Menschen),
  • zu Methoden und Konzepten ziviler Konfliktbearbeitung beraten und ausbilden,
  • Friedenspädagogik betreiben und Feindbilder abbauen,
  • die Rechtssicherheit vor Ort stärken und für die Menschenrechte eintreten.

Mit der Projektdatenbank können Sie die laufenden ZFD-Projekte nach Ländern und Regionen, Handlungsfeldern oder Zielgruppen auswerten. Zu zahlreichen Beispielen finden Sie Projektbeschreibungen.