Aktuelles

Jede fünfte Person in der personellen Entwicklungszusammenarbeit eine ZFD-Fachkraft

Fast 20 Prozent aller Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer sind in Projekten des Zivilen Friedensdiensts tätig. Das ist der neuen Statistik, die der Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee (AKLHÜ) veröffentlich hat, zu entnehmen: „Ende 2011 standen bei den sieben anerkannten Entwicklungsdiensten 1.446 Fachkräfte - 778 Männer und 668 Frauen – unter Vertrag. Davon arbeiteten 273 Fachkräfte in Projekten des Zivilen Friedensdienstes. 740 Fachkräfte arbeiten in Afrika, 307 in Lateinamerika, 252 in Asien/Ozeanien, und 147 in Osteuropa/Naher Osten. In den Projekten und Programmen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sind sie im Schnitt 34 Monate im Einsatz.“

Newsletter 1/2012 zum Thema Horizonterweiterung

Sich auszutauschen heißt voneinander zu lernen - das gilt auch für die ZFD-Fachkräfte und ihre Partner. Obwohl jeder Konflikt seine individuellen Ursachen, Gemengelagen und Folgen hat, gewährt der internationale Austausch unter Konfliktarbeitenden neue Perspektiven. Wie Sierra-Leoner auf die Friedensarbeit in Mindanao, Philippinen, schauen und umgekehrt, wie Menschen aus Ruanda die deutsche Vergangenheitsbewältigung erleben und wie unsere europäischen Nachbarn auf den deutchen ZFD blicken - diese Artikel und weitere Einblicke in die Arbeit des ZFD lesen Sie im aktuellen Newsletter.

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ZFD im Unterausschuss „Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit“ am 6. Februar

Der Unterausschuss „Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit“ des Auswärtigen Ausschusses beschäftigte sich am 6.2.2012 mit dem ZFD und dem durch die Evaluation angestossenen Reformprozess. Ausgangspunkt war die Feststellung: "Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein nützliches Instrument, das weitergeführt werden sollte."

Lesen Sie den Kurzbericht auf der Website des Deutschen Bundestages.

Palästinensische Gebiete: Dirk Niebel besucht Projekt des ZFD in Ost-Jerusalem

Minister Niebel und Landesdirektor Rogg (Mitte) im MADAA Nachbarschaftszentrum in Ost-Jerusalem mit dem Leiter des Zentrums, Jawad Siyam (links)
Minister Niebel und Landesdirektor Rogg (Mitte) im MADAA Nachbarschaftszentrum in Ost-Jerusalem mit dem Leiter des Zentrums, Jawad Siyam (links)

Auf seiner Reise in die Palästinensischen Gebiete besuchte Bundesminister Dirk Niebel Anfang Februar auch ein Projekt des Zivilen Friedensdienstes der GIZ. Sein Besuch führte ihn ins Madaa Creative Center, das von einer Partnerorganisation der GIZ betrieben und von Friedensfachkräften des ZFD unterstützt wird. Madaa ist das einzige offizielle Gemeindezentrum im arabischen Stadtteil Silwan in Ost-Jerusalem. Silwan und seine Bevölkerung sind vom israelisch-palästinensischen Konflikt in besonderem Maße betroffen. Seit Jahren kommt es hier immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Das Gemeindezentrum bietet vor allem Kindern, Jugendlichen und Frauen einen sicheren Ort zur Freizeitgestaltung und für die Weiterbildung: Von Theater über Musik bis hin zu Sprach- und Computerkursen. 

Stellenanzeige: Koordinator/in für ZFD-Öffentlichkeitsarbeit (50%-Teilzeit)

Das Konsortium Ziviler Friedensdienst sucht ab 1. 4. 2012 eine/n Koordinator/in für Öffentlichkeitsarbeit (50%-Teilzeit). Anstellungsträger ist die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V.

Ihre Aufgaben:

Für das Konsortium Ziviler Friedensdienst koordinieren Sie zusammen mit zwei Kolleginnen die Öffentlichkeitsarbeit zur Profilierung und Erhöhung des Bekanntheitsgrades des ZFD.

Zu Ihrem Arbeitsgebiet gehören:

  • Erstellen redaktioneller Texte für Presse, Website, ZFD-Newsletter und Projektdatenbank;
  • Organisation von Veranstaltungen, Ausstellungen etc.
  • den Informationsfluss zwischen den beteiligten Akteuren sicherzustellen und Projekte zu koordinieren und zu verwalten.

Newsletter 5/2011 zum Thema Vergangenheitsbewältigung

Ob Peru oder Uganda, ob Guatemala oder der Balkan: In vielen Regionen spielt die Bewältigung der blutigen Vergangenheit eine zentrale Rolle für die Verhinderung künftiger gewaltsamer Auseinandersetzungen. Der Zivile Friedensdienst unterstützt die Menschen und Organisationen, die sich der Vergangenheit stellen und damit für einen dauerhaften Frieden arbeiten. Der aktuelle ZFD-Newsletter greift dieses Thema als Schwerpunkt auf; außerdem Infos zu neuen Publikationen.
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Und was macht der „Zivile Friedensdienst“? – Neues Material für politische Bildungsarbeit

Im Oktober ist eine gedruckte Sonderausgabe von „zfd aktuell“ erschienen (4 Seiten im Zeitungsformat). In aktuellen Artikeln und kurzen Informationen geht es sowohl um die Idee eines professionellen Friedensdienstes als auch um die konkreten Arbeitsansätze in der zivilen Konfliktbearbeitung und Krisenprävention weltweit. Ressourcenkonflikte, Veteranenarbeit, internationales Strafrecht und der politische Stellenwert des ZFD sind die Themen dieser Sonderausgabe, die am 29. Oktober 2011 der Wochenendausgabe der Tageszeitung (taz) beigelegt war.