aktuell
ZFD im Unterricht
Neue Arbeitsmaterialien des ZFD für Unterricht und politische Bildung können bestellt oder downgeloaded werden…
ZFD-Ausstellung in Bonn
20.-28. September: ZFD-Ausstellung „Wir scheuen keine Konflikte“ in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Finissage am 28.8...
ZFD-Ausstellung in Frankfurt
Das Zentrum Ökumene in Frankfurt zeigt bis Januar 2011 die ZFD-Ausstellung „Wir scheuen keine Konflikte“. Ausstellungseröffnung ist am 25.8...
Das Konsortium ZFD sucht ab 1. 11. 2010 eine/n Koordinator/in für Öffentlichkeitsarbeit und Webredakteur/in (Vollzeit)
Sie koordinieren die Öffentlichkeitsarbeit zur Profilierung und Erhöhung des Bekanntheitsgrades des ZFD. Dazu gehören Pflege und Ausbau der Webseite des ZFD.
Neuer ZFD Newsletter
Fußball als Friedensbringer, ein „Werkzeugkasten“ zur Friedensförderung und ein interessanter Gastbeitrag: Das sind einige Themen des neuen „zfd aktuell“.
Der Zivile Friedensdienst
Gewalt ohne militärische Mittel eindämmen und die zivilen Kräfte der Gesellschaft dabei stärken, Konflikte friedlich zu regeln: Das sind die Ziele des Zivilen Friedensdienstes (ZFD).
Das Programm startete 1999. Seitdem werden speziell vorbereitete Fachkräfte in Krisenregionen entsandt. Sie unterstützen örtliche Partnerorganisationen dabei,
• den Ausbruch gewaltsamer Konflikte im Vorfeld zu verhindern (Krisenprävention),
• Konflikte friedlich beizulegen (Gewaltminderung),
• nach Konflikten friedensfördernde Strukturen aufzubauen und dadurch zu einer langfristigen Friedenssicherung beizutragen (Konfliktnachsorge).
Im Zivilen Friedensdienst (ZFD) wirken nichtstaatliche und staatliche Träger zusammen, um Hass und Gewalt zu vermeiden und Verständigung zu erleichtern. Die Trägerorganisationen entsenden die Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes. Die Fachkräfte tragen auf Wunsch lokaler Partner vermittelnd und unterstützend dazu bei, Feindschaft, Angst und Misstrauen zu überwinden. Die Fachkräfte arbeiten befristet bei einer lokalen Trägerorganisation mit oder schulen und trainieren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor Ort.
Ausstellung zum Zivilen Friedensdienst
„Wir scheuen keine Konflikte“ – unter diesem Motto präsentiert der Zivile Friedensdienst sein Konzept und seine Arbeit in einer neuen Ausstellung. Auf der folgenden Seite können Sie sich die Ausstellung im PDF-Format herunterladen. Ab sofort ist auch die Plakatversion der Ausstellung verfügbar. Sie kann von Schulen, Bildungseinrichtungen sowie in der Bildungs- und Friedensarbeit tätigen Nichtregierungsorganisationen kostenfrei bestellt werden unter material(at)ziviler-friedensdienst(dot)org .
Lautsprecher für den Frieden: 10 Jahre Ziviler Friedensdienst
„Frieden braucht Lautsprecher“. Dies war Ende 2009 auf vielen Großflächenplakaten und Internetbannern zu lesen. Mit der Aktion machte das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) auf seine Arbeit in Krisenregionen weltweit aufmerksam, in denen Gewalt und Konflikte die Bevölkerung bedrohen, und unterstrich die Bedeutung der zivilen Konfliktbearbeitung für den Frieden. Zugleich beging das Konsortium ZFD den zehnten Jahrestag der ersten Entsendung von Fachkräften in Krisenregionen: Am 22. November 1999 wurden sechs Fachkräfte des ZFD in Berlin offiziell verabschiedet. Anschließend reisten sie in ihre Einsatzgebiete, darunter das ehemalige Jugoslawien, Kolumbien und Guatemala, um dort die zivilen Kräfte in der Gesellschaft dabei zu stärken, Konflikte friedlich zu regeln und Gewalt ohne militärische Mittel einzudämmen. Aktuell sind 199 Fachkräfte in 50 Ländern weltweit im Einsatz, 34 sind in Vorbereitung.
Jubiläumsveranstaltung am 26.11. in Berlin
Am 26. November zogen die Trägerorganisationen des ZFD bei einem Festakt mit 250 geladenen Gästen im Berliner Umspannwerk eine Bilanz des zehnjährigen Engagements. Die Botschaft der Veranstaltung lautete: „Ziviler Friedensdienst wirkt!“ Denn die Erfahrung nach zehn Jahren Einsatz für den Frieden zeigt, dass durch die Entsendung von Fachkräften viele positive Prozesse initiiert bzw. verstärkt werden konnten.
Wie 1999 wurden beim Festakt ausreisende Fachkräfte verabschiedet, bevor sie für mehrere Jahre die Projektarbeit in anderen Ländern unterstützen.











