Vielfalt ist unsere Stärke – die Träger des ZFD
Der Zivile Friedensdienst wird von deutschen Friedens- und Entwicklungsorganisationen getragen. Die Vielfalt aus staatlichen und nichtstaatlichen Trägern ist seine Stärke. Die Organisationen verfügen über jeweils eigene Zugänge zu verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in den Partnerländern. Sie widmen sich unterschiedlichen Aufgaben und bringen vielfältige Erfahrungen, Kompetenzen und Methoden in die Arbeit ein. Die Trägerorganisationen des ZFD haben sich zum Konsortium Ziviler Friedensdienst zusammengeschlossen. Finanziert wird der ZFD vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Das Konsortium Ziviler Friedensdienst (Konsortium ZFD)
Im Konsortium ZFD haben sich die Träger des Zivilen Friedensdienstes zusammengeschlossen. Die Aufgaben des Konsortiums liegen in der inhaltlichen Fortentwicklung des ZFD, im Erfahrungsaustausch, in der Verbesserung administrativer Rahmenbedingungen und der Vertretung gemeinsamer Anliegen gegenüber dem BMZ und der Öffentlichkeit.
Mitglieder des Konsortiums sind die anerkannten Entwicklungsdienste Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), Christliche Fachkräfte International (CFI), Deutscher Entwicklungsdienst (DED), EIRENE, Dienste in Übersee/Evangelischer Entwicklungsdienst/ (EED), Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) und Weltfriedensdienst (WFD) sowie der Dachverband der Friedensorganisationen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF).
Sekretariat des Zivilen Friedensdienstes (ZFD-Sekretariat)
Das ZFD-Sekretariat bildet die Verbindungsstelle zwischen dem BMZ und den Trägerorganisationen des Zivilen Friedensdienstes. Es nimmt die Anträge entgegen, prüft sie auf Richtigkeit und leitet sie an das BMZ weiter. Das Sekretariat weist die Verwendung der Mittel gegenüber dem BMZ nach und erstellt Übersichten zu Projektdaten und Stand der ausgegebenen Mittel. Darüber hinaus gibt das Sekretariat Auskunft über den allgemeinen Stand der Projektförderung und vermittelt weitere Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Das BMZ hat unter Beteiligung von Entwicklungs- und Friedensdiensten die inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für den Zivilen Friedensdienst festgelegt (siehe Rahmenkonzept) und entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt. Das BMZ entscheidet im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt über die Anträge auf Projektförderung durch die Träger. Das BMZ finanziert den Zivilen Friedensdienst.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ist ein Dach- und Fachverband der Friedensdienste im Bereich der evangelischen Kirche. Kontakt: www.friedensdienst.de; Tel: 0228-24 999-0
Einige Mitgliedsorganisationen der AGDF führen Projekte des ZFD eigenständig durch:
Die KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V. – wurde 1980 gegründet. Sie trägt dazu bei, Betroffenheit über kriegerische Auseinandersetzungen, ökologische Zerstörung und soziale Ungerechtigkeit in überlegtes gewaltfreies Handeln umzusetzen. Kontakt: www.kurvewustrow.org; Tel: 05843-9871-0
peace brigades international setzt sich für den Schutz der Menschenrechte ein und begleitet bedrohte Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger in Krisengebieten. Kontakt: www.pbideutschland.de; Tel: 040-389 0437 0
Die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e.V. ist der Personaldienst der deutschen Katholiken für Entwicklungszusammenarbeit. Sie vermittelt weltweit qualifiziertes Fachpersonal in Vorhaben der Entwicklungs- und Friedensarbeit. Kontakt: www.ageh.org; Tel: 0221-8896-0
CFI vermittelt bewusste Christen mit Fachausbildung nach Afrika, Asien und Lateinamerika, die in ihrem erlernten Beruf Menschen helfen und Jesus Christus bezeugen. Schwerpunkt ist die Förderung und Ausbildung einheimischer Mitarbeiter. Kontakt: www.gottes-liebe-weltweit.de;Tel: 0711-21021-0
Der DED ist einer der führenden europäischen Personalentsendedienste. Seit seiner Gründung vor 45 Jahren hat er rund 15.000 Entwicklungshelferinnen und -helfer nach Afrika, Asien und Lateinamerika entsandt. Mehr als 100 ZFD-Fachkräfte sind in diesem Jahr mit dem DED im Einsatz. Kontakt: www.ded.de; Tel:0228-2434-0
Der EED ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Er berät seine Partner und unterstützt sie finanziell. Der EED vermittelt deutsche Fachleute in Projekte nach Übersee und vergibt Stipendien an Nachwuchskräfte aus Partnerländern. In Deutschland unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von 500 Gruppen und Gemeinden. Kontakt: www.eed.de; Tel: 0228-8101-0
EIRENE ist ein ökumenischer Friedensdienst. EIRENE-Fachkräfte arbeiten mit Partnerorganisationen in Afrika und Lateinamerika zusammen, die sich für die friedliche Lösung von Konflikten, die Verteidigung und den Schutz der Menschenrechte und für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Kontakt: www.eirene.org;Tel: 02631 - 83 79-0
Das forumZFD ist ein Zusammenschluss von über 40 Organisationen aus der Friedensbewegung und der Entwicklungszusammenarbeit, die gemeinsam den Gedanken der zivilen Konfliktbearbeitung weltweit voranbringen wollen. Das forumZFD ist mit Fachkräften auf den Philippinen, in Nahost, dem westlichen Balkan und auch in Deutschland vertreten und ist Träger der Akademie für Konflikttransformation, einer Ausbildungsstätte für Friedensfachkräfte. Kontakt: www.forumzfd.de; Tel: 0228-850 296–0
Das forumZFD arbeitet in der Durchführung der Projekte mit folgenden Mitgliedsorganisationen zusammen:
pax christi engagiert sich als katholische Friedensbewegung weltweit für Frieden und Gerechtigkeit, für eine gewaltfreie Bewältigung von Konflikten, gegen Hochrüstung und Waffenexporte und für eine Kultur des Friedens. Die deutsche Sektion bzw. die Bistumsstellen von pax christi unterhalten Friedensdienstprojekte in Kriegs- und Krisengebieten des Balkans, Südost-Asiens, Kolumbiens und im Nahen Osten. Kontakt: www.paxchristi.de;Tel: 030-2007 678-0
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung von Kriegsdienstverweigerern (EAK) ist ein kirchlicher Dienst für Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende und alle diejenigen, die vor der Entscheidung stehen, Militärdienst zu leisten oder den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern. Sie tritt für einen gewaltfreien Weg zum Frieden ein, sowohl innerstaatlich als auch zwischen den Völkern. Kontakt: www.eak-online.de;Tel: 0228-24 999-0
Der Förderverein Willy Brandt Zentrum Jerusalem e.V. unterstützt und koordiniert die Arbeit des Willy Brandt Centers in Jerusalem (WBC). Dort werden seit dem Jahr 2000 Maßnahmen des Zivilen Friedensdienstes umgesetzt. Das WBC liegt genau auf der „Grünen Linie“ zwischen Ost- und West-Jerusalem und ist ein Ort der gleichberechtigten Begegnung von jungen Erwachsenen. Das WBC will Vertrauen und Solidarität zwischen jungen Menschen schaffen und mit ihnen Wege für eine friedliche Zukunft entwickeln. Kontakt: www.willybrandtzentrum.de;Tel: 00972 (0) 2673 2171
Der Weltfriedensdienst e.V. (WFD) wurde 1959 gegründet. Fachkräfte unterstützen seitdem Basisgruppen im Süden. In Deutschland sorgt der WFD durch innovative Bildungsarbeit dafür, dass die Probleme des Südens Thema bleiben. Kontakt: www.wfd.de; Tel: 030-253 99-00



















